• .amsterdam
  • .ar
  • .archi
  • .at
  • .audio
  • .band
  • .bar
  • .bayern
  • .be
  • .beer
  • .berlin
  • .best
  • .bid
  • .bio
  • .biz
  • .blog
  • .bo
  • .boutique
  • .br
  • .business
  • .buzz
  • .bz
  • .ca
  • .cafe
  • .camera
  • .camp
  • .cash
  • .casino
  • .catering
  • .cc
  • .center
  • .ch
  • .chat
  • .cheap
  • .city
  • .cl
  • .claims
  • .click
  • .co
  • .co.cr
  • .co.uk
  • .codes
  • .coffee
  • .cologne
  • .com
  • .com.bo
  • .com.br
  • .com.co
  • .com.de
  • .com.ec
  • .com.gt
  • .com.hn
  • .com.mx
  • .com.ni
  • .com.pa
  • .com.pe
  • .com.py
  • .com.sv
  • .com.uy
  • .com.ve
  • .computer
  • .construction
  • .contractors
  • .cooking
  • .cool
  • .cr
  • .credit
  • .cz
  • .dance
  • .de
  • .deals
  • .design
  • .diamonds
  • .diet
  • .digital
  • .discount
  • .dk
  • .dog
  • .domains
  • .ec
  • .email
  • .energy
  • .es
  • .eu
  • .events
  • .express
  • .fail
  • .family
  • .finance
  • .fish
  • .fishing
  • .flights
  • .fr
  • .fund
  • .gal
  • .gift
  • .gifts
  • .glass
  • .gmbh
  • .gold
  • .gr
  • .gratis
  • .gt
  • .guide
  • .guitars
  • .hamburg
  • .haus
  • .help
  • .hn
  • .hockey
  • .holiday
  • .host
  • .hosting
  • .immo
  • .immobilien
  • .industries
  • .info
  • .info.ec
  • .international
  • .is
  • .it
  • .jetzt
  • .jewelry
  • .kaufen
  • .kitchen
  • .koeln
  • .land
  • .li
  • .life
  • .link
  • .london
  • .lt
  • .lu
  • .luxury
  • .lv
  • .management
  • .marketing
  • .me
  • .melbourne
  • .menu
  • .mobi
  • .moda
  • .money
  • .moscow
  • .movie
  • .mx
  • .name
  • .net
  • .net.ar
  • .net.bo
  • .net.br
  • .net.co
  • .net.gt
  • .net.mx
  • .net.ni
  • .net.pa
  • .net.pe
  • .net.py
  • .net.ve
  • .network
  • .ni
  • .nl
  • .no
  • .nom.br
  • .nom.co
  • .nom.pa
  • .nom.pe
  • .nrw
  • .nyc
  • .one
  • .online
  • .org
  • .org.ar
  • .org.bo
  • .org.co
  • .org.gt
  • .org.mx
  • .org.ni
  • .org.pa
  • .org.pe
  • .org.py
  • .org.sv
  • .org.ve
  • .organic
  • .pa
  • .paris
  • .party
  • .pe
  • .photo
  • .pics
  • .pink
  • .pizza
  • .pl
  • .plus
  • .press
  • .pub
  • .py
  • .quebec
  • .racing
  • .red
  • .reise
  • .reisen
  • .rent
  • .rentals
  • .repair
  • .report
  • .rest
  • .restaurant
  • .review
  • .reviews
  • .rio
  • .ro
  • .rocks
  • .ruhr
  • .saarland
  • .se
  • .services
  • .sex
  • .sexy
  • .shop
  • .show
  • .sk
  • .solar
  • .studio
  • .style
  • .support
  • .surf
  • .sv
  • .swiss
  • .systems
  • .taxi
  • .team
  • .technology
  • .theater
  • .tickets
  • .tienda
  • .tips
  • .today
  • .tools
  • .tours
  • .town
  • .toys
  • .trade
  • .training
  • .uk
  • .us
  • .uy
  • .ve
  • .vegas
  • .versicherung
  • .vodka
  • .wales
  • .webcam
  • .website
  • .wien
  • .wiki
  • .world
  • .xyz
  • .zone
AGB kom­p­lett

Präam­bel

Die KONTENT GmbH, nach­fol­gend KONTENT ge­nannt, ist ein kom­mer­zi­el­ler An­bie­ter ver­schie­de­ner in­ter­net­be­zo­ge­ner Di­ens­te aus dem Be­reich Webhosting und Domains. Zu­nächst fol­gen Re­ge­lun­gen, die auf je­des Ver­trags­ver­hält­nis mit KONTENT An­wen­dung fin­den, so­dann die­je­ni­gen Re­ge­lun­gen, die ab­hän­gig von den durch den Kun­den ge­wünsch­ten Di­ens­ten sind.

A. All­ge­mei­ne Be­din­gun­gen für al­le er­brach­ten Leis­tun­gen

§1. Gel­tungs­be­reich

§ 1.1.
KONTENT er­bringt al­le Leis­tun­gen aus­sch­ließ­lich auf Grund­la­ge der vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB), so­wie der auf der un­ter "http://www.KONTENT.com" ab­ruf­ba­ren Web­si­te zu fin­den­den Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen und et­wai­ger Zu­satz­be­din­gun­gen, auf die der Kun­de je­doch im Zu­sam­men­hang mit den durch den Kun­den ge­wünsch­ten Leis­tun­gen aus­drück­lich hin­ge­wie­sen wird.
§ 1.2
Die vor­lie­gen­den AGB gel­ten auch für künf­ti­ge Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen den Par­tei­en, oh­ne dass es ei­ner er­neu­ten Ve­r­ein­ba­rung be­darf.
§ 1.3
In­di­vi­du­el­le Ver­trags­ab­re­den ha­ben Vor­rang vor die­sen All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen. Ab­wei­chen­de, ent­ge­gen­ste­hen­de oder er­gän­zen­de All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn, ih­rer Gel­tung wird aus­drück­lich zu­ge­stimmt.
§ 1.4
KONTENT ist be­rech­tigt, die AGB mit Wir­kung für die Zu­kunft zu än­dern. Ei­ne Än­de­rung darf nur über ein Er­klär­ungs­fik­ti­on ein­ge­holt wer­den, wenn die Än­de­rung kei­ne Be­nach­tei­li­gung des Kun­den mit sich führt. Au­ßer­dem müs­sen Än­de­run­gen der Rechts­sp­re­chung, Än­de­rung der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se der KONTENT oder Ge­set­zes­än­de­rung der Grund für ei­ne AGB-Än­de­rung sein. Der Kun­de wird in ei­nem sol­chen Fall per E-Mail über die Än­de­rung in­for­miert. Er wird auf die ihm zu­ste­hen­de Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, bin­nen vier Wo­chen der Än­de­rung der All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen zu wi­der­sp­re­chen. Wi­der­spricht der Kun­de nicht, so be­steht das Ver­trags­ver­hält­nis mit den ge­än­der­ten Be­din­gun­gen fort. Im Fall des Wi­der­spruchs be­steht der Ver­trag un­ve­r­än­dert fort, KONTENT ist je­doch be­rech­tigt, den Ver­trag or­dent­lich nach § 3 der AGB zu kün­di­gen.

§2. Leis­tun­gen / Än­de­run­gen des Leis­tung­s­an­ge­bots / Preis­än­de­run­gen

§ 2.1
Die Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen der ein­zel­nen Di­ens­te fin­den sich ne­ben die­sen AGB auf der Web­si­te un­ter "http://www.KONTENT.com". Bei al­len an­ge­bo­te­nen Leis­tun­gen gilt, dass ei­ne Er­reich­bar­keit der sei­tens KONTENT vor­ge­hal­te­nen tech­ni­schen In­fra­struk­tur bis zum Über­ga­be­punkt an ex­ter­ne Netz­be­t­rei­ber le­dig­lich bei ei­ner durch­schnitt­li­chen Ver­füg­bar­keit von 97% im Jah­res­mit­tel ge­schul­det ist. Für die Nut­zung der Di­ens­te ist je­doch auch die Funk­tio­na­li­tät frem­der Net­ze und Tech­nik er­for­der­lich, auf die KONTENT kei­nen Ein­fluss hat.
§ 2.2
KONTENT be­hält sich vor, Än­de­run­gen des Di­ens­tes und der tech­ni­schen Um­ge­bung vor­zu­neh­men, so­fern dies den ver­trag­lich ge­schul­de­ten Leis­tung­s­um­fang auf­rech­t­er­hält, zur Ver­bes­se­rung des Di­ens­tes not­wen­dig ist und / oder der tech­ni­schen Wei­ter­ent­wick­lung Rech­nung trägt. So­fern kos­ten­f­reie Leis­tun­gen er­bracht wer­den, be­steht kein An­spruch auf de­ren wei­te­re Er­brin­gung. KONTENT ist be­rech­tigt, die­se Leis­tun­gen ein­zu­s­tel­len, oh­ne dass dem Kun­den dar­auf ein Scha­dens­er­satz-, Min­de­rungs- oder Er­stat­tungs­an­spruch zu­steht.
§ 2.3
So­fern die Dritt­kos­ten im Hin­blick auf die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen stei­gen, ist KONTENT be­rech­tigt, die­se Preis­er­höh­un­gen an den Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. Dem Kun­den wird dies vier Wo­chen vor de­ren Wirk­sam­wer­den per E-Mail an­ge­kün­digt. Der Kun­de wird auf die Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, bin­nen glei­chen Zei­traums das Ver­trags­ver­hält­nis oh­ne Ein­hal­tung ei­ner Frist zu kün­di­gen.

§3. Ver­trags­schluss, Ver­trags­dau­er und Kün­di­gung

§ 3.1
Der Ver­trag zwi­schen KONTENT und dem Kun­den kommt durch die An­nah­me des Kun­den­an­tra­ges durch die KONTENT zu­stan­de. Der Kun­den­an­trag wird durch den Kun­den durch die Aus­wahl des je­wei­li­gen Leis­tung­s­an­ge­bo­tes auf der In­ter­net­sei­te www.KONTENT.com be­stimmt. Die Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen wer­den Be­stand­teil des je­wei­li­gen Ver­tra­ges zwi­schen KONTENT und dem Kun­den.
§ 3.2
Min­der­jäh­ri­ge dür­fen die von KONTENT an­ge­bo­te­nen Di­ens­te nicht oh­ne die schrift­li­che Zu­stim­mung der Er­zie­hungs­be­rech­tig­ten nut­zen. Die­se un­ter­schrie­be­ne Zu­stim­mung ist an KONTENT zu sen­den. Ei­ne Über­mitt­lung per E-Mail reicht nicht aus.
§ 3.3
Die Ver­trags­dau­er für die ein­zel­nen An­ge­bo­te und Di­enst­leis­tun­gen, die Ver­trags­be­stand­teil wer­den, er­gibt sich aus den Be­sch­rei­bun­gen auf der Web­si­te. Sie ver­län­gert sich um je­weils ein wei­te­res Jahr, wenn der Ver­trag nicht durch ei­ne der Par­tei­en schrift­lich vier Wo­chen vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit ge­kün­digt wird. Be­trifft die Kün­di­gung le­dig­lich ge­buch­te Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen, kann dies über die Web­si­te er­fol­gen. Die Kün­di­gung ei­ner Domain ist schrift­lich per Brief oder Te­le­fax vor­zu­neh­men. Der Er­halt von Kün­di­gun­gen wird durch KONTENT ge­gen­über dem Kun­den per E-Mail be­stä­tigt. Hier­von bleibt das Recht bei­der Par­tei­en zu ei­ner Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grun­de un­be­rührt. Auf Pa­ra­graf 4 und 5 die­ser AGB wird hin­ge­wie­sen.
§ 3.4
Sind meh­re­re Domains und et­wai­ge Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen und/oder ein­zel­ne Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen oh­ne Domain ver­trags­ge­gen­ständ­lich, so bleibt es dem Kun­den un­be­nom­men, die Kün­di­gung auf ein­zel­ne Domains und/oder Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu be­schrän­k­en.
§ 3.5
Es steht dem Kun­den frei, wei­te­re Domains und Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen auch nach er­folg­ter Kon­nek­tie­rung ei­ner Domain zu be­s­tel­len. Die Ver­trags­lauf­zeit der Zu­satz­di­enst­leis­tung wird so­dann an die der zu­ge­hö­ri­gen Domain an­ge­passt. Bei meh­re­ren Domains sind je­doch un­ter­schied­li­che Lauf­zei­ten mög­lich.
§ 3.6
Mit Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit wird die Funk­tio­na­li­tät der Domain ein­sch­ließ­lich et­wai­ger Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen und/oder ein­zel­ner Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen ein­ge­s­tellt, es sei denn, die vor­lie­gen­den AGB tref­fen ei­ne ab­wei­chen­de Re­ge­lung.
§ 3.7
KONTENT ist be­rech­tigt, ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht an Domains bis zur voll­stän­di­gen Zah­lung al­ler of­fe­nen For­de­run­gen aus dem ge­sch­los­se­nen Ver­trag gel­tend zu ma­chen.
§ 3.8
So­fern der Kun­de nicht vor Ablauf des Ver­trags­ver­hält­nis­ses die Über­tra­gung der Domain zu ei­nem an­de­ren An­bie­ter voll­zo­gen oder die Lö­schung der Domain ge­gen­über KONTENT be­an­tragt hat, teilt die KONTENT der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar mit, dass sie die Domain von der KONTENT nicht über den ak­tu­el­len Zei­traum hin­aus be­t­reut wird. Das kann zu Fol­ge ha­ben, dass die Domain von der Ver­ga­be­s­tel­le zur Neu­re­gi­s­trie­rung frei­ge­ge­ben wird. Dem Kun­den ent­ste­hen dar­aus kei­ner­lei An­sprüche ge­gen KONTENT oder die in­vol­vier­ten Re­gi­s­trie­rungs­s­tel­len.
§ 3.9
Der Ver­trag zwi­schen KONTENT und dem Kun­den en­det au­to­ma­tisch mit ei­nem ab­ge­sch­los­se­nen Pro­vi­der­wech­sel oder der Be­auf­tra­gung der Lö­schung der Domain, so­fern der Ver­trag kei­ne wei­te­ren Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen be­in­hal­tet. So­fern der Kun­de vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit die Domain auf ei­nen an­de­ren Pro­vi­der über­trägt bzw. löscht, ist den­noch für die Rest­ver­trags­lauf­zeit die ve­r­ein­bar­te Ver­gü­tung ge­schul­det. Et­waig ge­zahl­te Be­trä­ge wer­den nicht er­stat­tet.
§ 3.10
Für den Fall, dass der Kun­de nicht jähr­li­che Zah­lun­gen an die KONTENT als Zah­lungs­mög­lich­keit ge­wählt hat und statt­des­sen Zah­lun­gen im Vor­aus über ei­ne vom Kun­den ge­wähl­ten Zei­traum leis­tet, so gilt im Fal­le der vor­zei­ti­gen Be­en­di­gung des Ver­tra­ges fol­gen­des:
KONTENT bleibt vor­be­hal­ten, dem Kun­den ei­ne Gut­schrift über den bei Ver­trags­be­en­di­gung be­ste­hen­den Gut­ha­ben­be­trag des Kun­den zu er­tei­len, die auf an­de­re For­de­run­gen der KONTENT mit dem glei­chen Kun­den aus an­de­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen ver­rech­net wer­den kann. Im Fal­le der vor­zei­ti­gen Kün­di­gung ei­ner Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zur Domain bleibt es der KONTENT vor­be­hal­ten, dem Kun­den ei­ne Gut­schrift über den bei Ver­trags­be­en­di­gung be­ste­hen­den Gut­ha­ben­be­trag des Kun­den zu er­tei­len, die auf an­de­re For­de­run­gen der KONTENT mit dem glei­chen Kun­den aus an­de­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen ver­rech­net wer­den kann. Dies gilt nicht, so­weit der Kun­den aus­drück­lich ei­nem sol­chen Vor­ge­hen wi­der­spricht.

§4. Pf­lich­ten des Kun­den

§ 4.1
Der Kun­de ist verpf­lich­tet, im Rah­men der An­mel­dung zu­tref­fen­de und voll­stän­di­ge An­ga­ben zu ma­chen und wäh­rend der Ver­trags­dau­er Än­de­run­gen die­ser Da­ten un­ver­züg­lich ge­gen­über KONTENT mit­zu­tei­len. Je­den­falls hat ei­ne sol­che Mit­tei­lung bin­nen zwei Wo­chen nach ei­ner ent­sp­re­chen­den Auf­for­de­rung durch KONTENT zu er­fol­gen. KONTENT ist be­rech­tigt, ei­nen Nach­weis durch Vor­la­ge ei­nes ge­eig­ne­ten Le­giti­ma­ti­ons­pa­piers zu ver­lan­gen. KONTENT verpf­lich­tet sich zur so­for­ti­gen Ver­nich­tung des Nach­wei­ses nach er­folg­ter Ve­ri­fi­ka­ti­on der An­schrift. Soll­te ei­ne Ver­nich­tung auf­grund der Art der Über­mitt­lung per E-Mail nicht mög­lich sein, wird KONTENT die ent­sp­re­chen­den Da­ten vor dem Zu­griff Drit­ter schüt­zen und in­tern für die wei­te­re Ver­wen­dung sper­ren.
§ 4.2
Der Kun­de ist wei­ter verpf­lich­tet, min­des­tens al­le zwei Wo­chen die in den Kon­takt­da­ten ge­nann­te E-Mail-Adres­se auf­zu­ru­fen und dort­hin durch KONTENT über­mit­tel­ten E-Mails ab­zu­ru­fen, um so ei­ne Selb­s­t­in­for­ma­ti­on über Mit­tei­lun­gen von KONTENT zu er­mög­li­chen, da auf die­sem We­ge für die Ver­trags­durch­füh­rung wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über­mit­telt wer­den. 
§ 4.3
Der Kun­de er­klärt aus­drück­lich, dass die von ihm ge­wünsch­te Kon­nek­tie­rung ei­ner Domain nicht in Rech­te et­wai­ger Drit­ter ein­g­reift. Da­zu ge­hö­ren ins­be­son­de­re, aber nicht ab­sch­lie­ßend, das Na­mens- und Kenn­zei­chen­recht, das Mar­ken­recht, Wett­be­werbs­recht, das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht und das Straf­recht. Es ist aus­sch­ließ­li­che Pf­licht des Kun­den, sich über die ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, ge­ge­be­nen­falls durch Ein­ho­lung ei­nes Rechts­rats, zu in­for­mie­ren. KONTENT über­nimmt dies­be­züg­lich kei­ner­lei Haf­tung.
§ 4.4 Der Kun­de wird zu­dem mit oder un­ter den ihm von KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Di­ens­ten kei­ne rechts­wid­ri­gen In­hal­te im In­ter­net an­bie­ten, vor­hal­ten, be­reit­s­tel­len, nut­zen, spei­chern, ver­b­rei­ten oder zu­gäng­lich ma­chen, auf die­se wei­ter­lei­ten oder auf sol­che z. B. durch Links hin­wei­sen. Dies sch­ließt das Ver­bot der Ver­sen­dung un­auf­ge­for­der­ter Mas­sen-E-Mails ein. In be­son­de­rem Ma­ße sind von dem vor­ge­nann­ten Ver­bot nach § 4.4 Satz 1 be­trof­fen:
  • Por­no­gra­fi­sche oder ju­gend­ge­fähr­den­de Schrif­ten und In­hal­te im Sin­ne des § 184 StGB bzw. im Sin­ne der §§ 1, 6, 21 GjS. Bei In­hal­ten, die un­ter das Ge­setz zum Schutz vor ju­gend­ge­fähr­den­den Schrif­ten (GjS) fal­len oder of­fen­sicht­lich ge­eig­net sind, Kin­der oder Ju­gend­li­che sitt­lich nach­hal­tig zu ge­fähr­den oder in ih­rem Wohl zu be­ein­träch­ti­gen, ist vom Kun­den mit­tels ge­eig­ne­ter tech­ni­scher oder sons­ti­ger Vor­keh­run­gen Vor­sor­ge zu tref­fen, da­mit ei­ne Kennt­nis­nah­me durch nicht voll­jäh­ri­ge Nut­zer aus­ge­sch­los­sen ist.
  • Links- oder rechts­ex­t­re­mis­ti­sche Pro­pa­gan­da, ins­be­son­de­re Schrif­ten oder In­hal­te; die im Sin­ne der §§ 86, 131 StGB zum Ras­sen­hass auf­sta­cheln, Ge­walt oder Krieg ver­harm­lo­sen oder ver­herr­li­chen, für ter­r­o­ris­ti­sche Ve­r­ei­ni­gun­gen wer­ben, zu Straf­ta­ten auf­for­dern und/oder be­lei­di­gen­de oder ehr­ver­let­zen­de Äu­ße­run­gen ent­hal­ten.
  • Die wi­der­recht­li­che Ver­öf­f­ent­li­chung oder Ver­b­rei­tung ur­he­ber­recht­lich re­le­van­ten Ma­te­rials, so­wie von dies­be­züg­li­chen Se­ri­en­num­mern und Ein­wahl­da­ten (Wa­rez, Cracks, MP3s etc.), so­wie de­ren Be­reit­hal­tung zum Ab­ruf durch Drit­te.
§ 4.5
Der Kun­de ist dar­über hin­aus zur res­sour­cen­scho­nen­den Nut­zung der er­brach­ten Di­ens­te verpf­lich­tet. Dies sch­ließt ein das In­ter­net-An­ge­bot so zu ge­stal­ten, dass ei­ne über­mä­ß­i­ge Be­las­tung des Ser­vers (CGI-Skri­pe, Da­ten­ban­k­ab­fra­gen, usw.) und ei­ne da­mit ver­bun­de­ne ho­he Re­chen­leis­tung / über­durch­schnitt­lich ho­he Be­an­spru­chung an Ar­beits­spei­cher oder Ähn­li­ches ver­mie­den wird. KONTENT wird den Kun­den in die­sem Fall auf­for­dern, un­ter an­ge­mes­se­ner Frist­set­zung für Ab­hil­fe zu sor­gen. Der Kun­de hat KONTENT spä­tes­tens 14 Ta­ge im Vor­aus zu in­for­mie­ren, wenn er ein stark er­höh­tes Trans­fer­vo­lu­men be­züg­lich der von ihm in An­spruch ge­nom­me­nen Di­ens­te er­war­tet (bei­spiels­wei­se nach der Ver­öf­f­ent­li­chung von Wer­bung für ei­ne Web­si­te). 
§ 4.6
Der Kun­de wird ei­ne Be­ein­träch­ti­gung des Di­ens­tes durch Vi­ren, Wür­mer, tro­ja­ni­sche Pfer­de oder sons­ti­ge schad­haf­te Pro­gram­me und / oder Da­ten un­ter­las­sen und ei­ne mög­li­che Ver­b­rei­tung in höchst­mög­li­cher Art und Wei­se ver­hin­dern. Auch wird er sol­che Da­ten nicht zum Ab­ruf be­reit­hal­ten. 
§ 4.7
So­fern dem Kun­den Zu­gangs­da­ten oder Pass­wör­ter zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wer­den, hat er die­se ge­heim zu hal­ten. Gibt der Kun­de die­se In­for­ma­tio­nen an Drit­te wei­ter oder ist er sonst für ei­ne Nut­zung des Di­ens­tes durch Drit­te ver­ant­wort­lich, so haf­tet er für die bei KONTENT ent­ste­hen­den Kos­ten und Schä­den. Der Kun­de verpf­lich­tet sich, den Ver­lust oder die Kennt­nis­nah­me Un­be­fug­ter un­ver­züg­lich ge­gen­über KONTENT an­zu­zei­gen. 
§ 4.8
Der Kun­de ist wei­ter verpf­lich­tet, ihm be­kannt ge­wor­de­ne Män­gel oder Schä­den ge­gen­über KONTENT un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen. 
§ 4.9
Wei­te­re Verpf­lich­tun­gen des Kun­den er­ge­ben sich aus den Be­stim­mun­gen zu den vom Kun­den in An­spruch ge­nom­me­nen Di­ens­ten (Be­son­de­re Be­din­gun­gen).

§5. Fol­gen von Ver­trags­ver­let­zun­gen und Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den / Rech­te von KONTENT

§ 5.1 Sper­rung bei Rechts-oder Ver­trags­ver­let­zun­gen
KONTENT be­hält sich vor, den Zu­griff auf In­hal­te (Web-Um­lei­tung, Web­si­te), die mög­li­cher­wei­se ge­gen ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen ver­sto­ßen, zu un­ter­bin­den. Ins­be­son­de­re die Ver­let­zung der in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Verpf­lich­tun­gen be­rech­tigt KONTENT, den Kun­den mit so­for­ti­ger Wir­kung von ei­ner wei­te­ren Nut­zung der Di­ens­te aus­zu­sch­lie­ßen. Für das Recht zur Nut­zungs­un­ter­bin­dung und/oder Sper­re der Di­ens­te nach § 4.4 ist je­den­falls ein drin­gen­der Tat­ver­dacht aus­rei­chend. Ei­nem drin­gen­den Tat­ver­dacht gleich­zu­s­tel­len ist ein ent­sp­re­chen­des Vo­tum ei­ner an­er­kann­ten In­sti­tu­ti­on der Frei­wil­li­gen Selbst­kon­trol­le für das In­ter­net oder ei­nes Rechts­an­wal­tes. Im Fal­le des § 4.3 ist die In­kennt­nis­set­zung ei­nes Be­trof­fe­nen und/oder Recht­e­in­ha­bers aus­rei­chend für ei­ne Nut­zungs­un­ter­bin­dung und/oder Sper­re der Di­ens­te. 
§ 5.2 Sper­rung bei An­lass zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung
KONTENT ist in je­dem Fall be­rech­tigt, ei­ne Nut­zungs­un­ter­bin­dung / Sper­rung vor­zu­neh­men, wenn der Kun­de An­lass zu ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung ge­ge­ben hat. Dem Kun­den steht je­der­zeit der Ge­gen­be­weis of­fen. 
§ 5.3 Sper­rung bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den
So­fern der Kun­de mit of­fe­nen For­de­run­gen nach Ablauf der in der zwei­ten schrift­li­chen Mah­nung ge­setz­ten Frist in Ver­zug ist, steht KONTENT das Recht zu, die vom Kun­den be­zo­ge­nen Di­ens­te zu sper­ren. Dies be­rührt die Ver­gü­tungspf­licht für die­sen Zei­traum nicht.
§ 5.4 Ver­trags­stra­fe / Scha­dens­er­satz
Der Kun­de verpf­lich­tet sich für je­den Fall ei­ner schuld­haf­ten Zu­wi­der­hand­lung ge­gen die in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Pf­lich­ten an die KONTENT ei­ne Ver­trags­stra­fe in Höhe von EUR 1.000,00 zu zah­len. Selbst­ver­ständ­lich ist es dem Kun­den je­der­zeit mög­lich, nach­zu­wei­sen, dass der Scha­den im Ein­zel­fall nie­d­ri­ger war. Dann ist der Kun­de auch nur zur Zah­lung des nie­d­ri­ge­ren Be­tra­ges verpf­lich­tet. Wei­te­re Rech­te und ins­be­son­de­re Scha­dens­er­satz­an­sprüche blei­ben von der Ver­trags­stra­fe un­be­rührt, wer­den je­doch in vol­ler Höhe auf den zu­sätz­lich gel­tend ge­mach­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch an­ge­rech­net. 
§ 5.5 Au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung
KONTENT be­hält sich vor, bei Vor­lie­gen ei­nes wich­ti­gen Grun­des das Ver­trags­ver­hält­nis au­ßer­or­dent­lich zu kün­di­gen. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re, aber nicht ab­sch­lie­ßend vor, wenn der Kun­de schuld­haft ge­gen ei­ne in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Pf­lich­ten ver­stößt.

§6. Rechts­st­rei­tig­kei­ten und Frei­stel­lung

§ 6.1
So­fern Drit­te we­gen be­haup­te­ter Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den oder Drit­ter im Zu­sam­men­hang mit dem ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Di­enst ge­gen KONTENT vor­ge­hen, ist der Kun­de verpf­lich­tet, KONTENT und ih­re Mit­ar­bei­ter von et­wai­gen Schä­den frei­zu­s­tel­len, so­fern er den zu­grun­de­lie­gen­den Ver­stoß zu ver­t­re­ten hat oder ihn ei­ne Un­ter­las­sungs­verpf­lich­tung trifft. Dies sch­ließt die Kos­ten ei­ner an­ge­mes­se­nen Rechts­ver­fol­gung und Aus­la­gen ein. 
§ 6.2
Eben­so stellt der Kun­de in­vol­vier­te Drit­te (bei­spiels­wei­se ICANN und in­vol­vier­te Re­gi­s­tries und Re­gi­s­tra­re) und dort be­tei­lig­te na­tür­li­che Per­so­nen frei. 
§ 6.3
Die­se Frei­stel­lungs­ve­r­ein­ba­rung be­hält ih­re Gül­tig­keit über die Ver­trags­dau­er hin­aus für wei­te­re drei Jah­re. 
§ 6.4
Im Fall von Rechts­st­rei­tig­kei­ten nach § 6.1 ist KONTENT be­rech­tigt, sei­ne Leis­tun­gen im Hin­blick auf den be­tref­fen­den Di­enst ein­zu­s­tel­len.

§7. Ver­gü­tung / Zah­lungs­wei­se / Zah­lungs­ver­zug / Mahn­sch­rei­ben

§ 7.1
Die Prei­se für die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen wer­den dem Kun­den auf den ein­zel­nen An­ge­bots­de­tail­sei­ten an­ge­ge­ben. Wäh­rend des Be­s­tell­ablaufs wer­den die Prei­se je­der­zeit an­ge­zeigt und vor Ab­schluss der Be­stel­lung dar­ge­s­tellt.
§ 7.2
Ver­gü­tun­gen sind im Vor­aus für den im Rah­men des An­ge­bo­tes ge­nann­ten Ab­rech­nungs­zei­traum zu zah­len, es sei denn, es han­delt sich um nut­zungs­ab­hän­gi­ge Ge­büh­ren. 
§ 7.3
Rech­nun­gen wer­den grund­sätz­lich per E-Mail über­mit­telt. Ver­langt der Kun­de ei­ne Rech­nung per Post, so ist die KONTENT be­rech­tigt, hier­für pro Rech­nung 1.50 € zu er­he­ben. 
§ 7.4
Die Zah­lung hat so­fort nach Rech­nungs­stel­lung spä­tes­tens inn­er­halb von 10 Ta­gen auf ei­nes der Kon­ten der KONTENT zu er­fol­gen, so­fern nicht ei­ne Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung er­teilt wor­den ist. Der Be­trag ist so­fort fäl­lig. Der Kun­de ge­rät in Zah­lungs­ver­zug, wenn er nicht inn­er­halb von 30 Ta­gen nach Zu­gang der Rech­nung beim Kun­den die Zah­lung nach Satz 1 leis­tet und in der dem Kun­den über­mit­tel­ten Rech­nung kei­ne an­de­re Zah­lungs­frist ge­nannt wird.
§ 7.5
Soll­te ei­ne Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung er­teilt wor­den sein, ist die KONTENT bis auf Wi­der­ruf durch den Kun­den da­zu er­mäch­tigt, die fäl­li­gen Be­trä­ge vom Kon­to des Kun­den ab­zu­bu­chen. So­fern ei­ne Ab­bu­chung aus Grün­den, die der Kun­de zu ver­t­re­ten hat, schei­tert, hat er die Mehr­kos­ten zu tra­gen, die KONTENT ent­ste­hen. Die Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung gilt im­mer nur für den ex­p­li­zit ve­r­ein­bar­ten Ver­trag. Be­ste­hen zwi­schen KONTENT und dem Kun­den meh­re­re Ver­trä­ge, ist KONTENT nur mit aus­drück­li­cher Ein­wil­li­gung des Kun­den be­rech­tigt, For­de­run­gen aus ei­nem Ver­trags­ver­hält­nis un­ter Nut­zung der Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung aus ei­nem an­de­ren Ver­trag ein­zu­zie­hen.
§ 7.6
Vom Zeit­punkt des Ver­zugs an sind of­fe­ne For­de­run­gen mit dem ge­setz­li­chen Zins­satz zu ver­zin­sen. Selbst­ver­ständ­lich ist es dem Kun­den je­der­zeit mög­lich, nach­zu­wei­sen, dass die an­ge­fal­len Zin­sen nie­d­ri­ger wa­ren. Dann sind ist der Kun­de auch nur zur Zah­lung des nie­d­ri­ge­ren Zins­be­tra­ges verpf­lich­tet.
§ 7.7
Für je­des Mahn­sch­rei­ben wird als pau­scha­lier­ter Scha­den­er­satz (§ 286 BGB) ein Be­trag von brut­to € 3,00 [in Wor­ten: drei EU­RO] ve­r­ein­bart. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes höhe­ren Scha­dens bleibt vor­be­hal­ten, so­fern nach­ge­wie­sen wird, dass ein un­ge­wöhn­lich ho­her Scha­den dies­be­züg­lich im Ein­zel­fall ent­stan­den ist. Dem Kun­den bleibt frei­ge­s­tellt, nach­zu­wei­sen, dass kein Scha­den oder ein we­sent­lich ge­rin­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist.

§8. Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tungs­recht

§ 8.1
Das Recht zur Auf­rech­nung steht dem Kun­den nur dann zu, wenn die Ge­gen­an­sprüche des Kun­den rechts­kräf­tig durch ein Ge­richt fest­ge­s­tellt, un­be­s­trit­ten oder von uns schrift­lich an­er­kannt wor­den sind. 
§ 8.2
Ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann von dem Kun­den nur dann aus­ge­übt wer­den, wenn der vor­han­de­ne Ge­gen­an­spruch auf dem­sel­ben Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht. Ist dies nicht der Fall, gilt ein Zu­rück­hal­tungs­recht durch den Kun­den als aus­ge­sch­los­sen.

§9. Ge­währ­leis­tung

Die Ge­währ­leis­tung von KONTENT ist zu­nächst auf die Wie­der­ho­lung von An­mel­de­vor­gän­gen und auf Nach­bes­se­rung oder kos­ten­lo­se Er­satz­lie­fe­rung be­schränkt. Schlägt dies wie­der­holt fehl, so le­ben die ge­setz­li­chen Ge­währ­leis­tungs­rech­te wie­der auf.

§10. Haf­tungs­be­schrän­kung für KONTENT

§ 10.1
Bei Vor­satz und grober Fahr­läs­sig­keit haf­tet KONTENT stets un­be­g­renzt. Glei­ches gilt für ei­ne Haf­tung we­gen Feh­lens zu­ge­si­cher­ter Ei­gen­schaf­ten und nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz. 
§ 10.2
So­weit ei­ne zu­re­chen­ba­re Pf­licht­ver­let­zung auf ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit be­ruht und ei­ne we­sent­li­che Ver­tragspf­licht (Pf­lich­ten, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges erst er­mög­licht, de­ren Ver­let­zung die Er­rei­chung des Ver­trags­zwecks ge­fähr­det und auf de­ren Ein­hal­tung Sie als Kun­de re­gel­mä­ß­ig ver­trau­en) schuld­haft ver­letzt ist, ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung von KONTENT auf den vor­her­seh­ba­ren Scha­den, der ty­pi­scher­wei­se in ver­g­leich­ba­ren Fäl­len ein­tritt, be­schränkt. Für den Fall der Tö­t­ung, der Ver­let­zung der Ge­sund­heit oder des Kör­pers haf­tet KONTENT nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen. 
§ 10.3
Im An­wen­dungs­be­reich des Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes (TKG) bleibt de­ren § 44a TKG in je­dem Fall un­be­rührt von den vor­ste­hen­den Haf­tungs­re­ge­lun­gen nach § 10.1 und § 10.2 un­be­rührt.

§11. Höhe­re Ge­walt

Des Wei­te­ren wird ei­ne Haf­tung aus­ge­sch­los­sen, wenn Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen und / oder Leis­tungs­aus­fäl­le auf­grund höhe­rer Ge­walt und/oder nicht vor­aus­seh­ba­rer, nur vor­über­ge­hen­der und nicht von der KONTENT zu ver­t­re­ten­der Be­ein­träch­ti­gun­gen, her­bei­ge­führt wur­den. Un­ter sol­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen sind ins­be­son­de­re auch be­hörd­li­che An­ord­nun­gen, St­reiks, Aus­sper­run­gen und recht­mä­ß­i­ge un­ter­neh­mens­in­ter­ne Ar­beits­kampf­maß­nah­men zu ver­ste­hen. Des Wei­te­ren zählt hier­zu auch der voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Aus­fall der zur ei­ge­nen Leis­tung­s­er­brin­gung er­for­der­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Netz­werk­struk­tu­ren und Ga­te­ways an­de­rer An­bie­ter und Be­t­rei­ber. KONTENT ist be­rech­tigt, die ihr ob­lie­gen­de Leis­tung für die Dau­er des hin­dern­den Er­eig­nis­ses zu­züg­lich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­frist auf­zu­schie­ben.

§12. Wi­der­rufs­recht

Ver­brau­cher ha­ben ein Wi­der­rufs­recht von 14 Ta­gen. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. 

Wi­der­rufs­be­leh­rung 

Wi­der­rufs­recht 
Sie kön­nen Ih­re Ver­trag­s­er­klär­ung inn­er­halb von 14 Ta­gen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z. B. Brief, Fax, E-Mail) wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ver­trags­schluss und auch nicht vor Er­fül­lung un­se­rer In­for­ma­ti­onspf­lich­ten ge­mäß Ar­ti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB so­wie un­se­rer Pf­lich­ten ge­mäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Ar­ti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an: 

KONTENT GmbH
Win­kel­hau­ser Str. 63
D-47228 Duis­burg
Fax: +49 203 3094 310
E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com

Wi­der­rufs­fol­gen 
Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung so­wie Nut­zun­gen (z.B. Ge­brauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­sch­lech­ter­tem Zu­stand zu­rück ge­wäh­ren be­zie­hungs­wei­se her­aus­ge­ben, müs­sen Sie uns in­so­weit Wer­ter­satz leis­ten. Dies kann da­zu füh­ren, dass Sie die ver­trag­li­chen Zah­lungs­verpf­lich­tun­gen für den Zei­traum bis zum Wi­der­ruf gleich­wohl er­fül­len müs­sen. Verpf­lich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inn­er­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung Ih­rer Wi­der­ruf­s­er­klär­ung, für uns mit de­ren Emp­fang.

Be­son­de­re Hin­wei­se 
Ihr Wi­der­rufs­recht er­lischt vor­zei­tig, wenn der Ver­trag von bei­den Sei­ten auf Ih­ren aus­drück­li­chen Wunsch voll­stän­dig er­füllt ist, be­vor Sie Ihr Wi­der­rufs­recht aus­ge­übt ha­ben.

En­de der Wi­der­rufs­be­leh­rung

§13. Da­ten­schutz

Die Da­ten­ver­ar­bei­tung durch KONTENT er­folgt un­ter Be­rück­sich­ti­gung der gel­ten­den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen. Es gel­ten auch die  Da­ten­schutz­er­klär­ung  so­wie die Zu­sätz­li­chen Ver­trags­be­din­gun­gen zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung / Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung .

§14. Sons­ti­ges

§ 14.1
So­fern dem Kun­den In­for­ma­tio­nen in ver­schie­de­nen Spra­chen zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wer­den, geht die deut­sche Fas­sung stets vor. Ver­trags­spra­che ist Deutsch.
§ 14.2
KONTENT ist be­rech­tigt, sich zur Er­brin­gung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen Drit­ter zu be­die­nen. 
§ 14.3
Die zwi­schen dem Kun­den und KONTENT ge­sch­los­se­nen Ver­trä­ge un­ter­lie­gen dem deut­schen Recht bei gleich­zei­tig er­klär­tem Aus­schluss der Be­stim­mun­gen zum ein­heit­li­chen Kauf­recht der UN über den Kauf von be­we­g­li­chen Sa­chen. Dies gilt bei ei­nem Ver­brau­cher als Kun­den je­doch nur so­weit, als nicht der ge­währ­te Schutz durch zwin­gen­de Be­stim­mun­gen des Rech­tes des Staa­tes, in dem Sie Ih­ren ge­wöhn­li­chen Au­f­ent­halt ha­ben, entzo­gen wird. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) und die­ser Re­ge­lung sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. 
§ 14.4
Soll­ten ei­ne oder meh­re­re Re­ge­lun­gen die­ser AGB un­wirk­sam sein, so zieht dies nicht die Un­wirk­sam­keit des ge­sam­ten Ver­tra­ges nach sich. Die un­wirk­sa­me Re­ge­lung wird durch die gel­ten­de ge­setz­li­che Re­ge­lung er­setzt.
§ 14.5
So­fern der Kun­de Kauf­mann, ei­ne ju­ris­ti­sche Per­son des öf­f­ent­li­chen Rechts oder ein öf­f­ent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, ist Duis­burg aus­sch­ließ­li­cher Ge­richts­stand für al­le St­rei­tig­kei­ten aus und im Zu­sam­men­hang mit der Ver­trags­be­zie­hung zwi­schen KONTENT und dem Kun­den. Da­ne­ben ist KONTENT be­rech­tigt, den Kun­den an sei­nem all­ge­mei­nen Ge­richts­stand zu ver­kla­gen.

B. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für ein­zel­ne Ver­trags­leis­tun­gen

Die nach­fol­gen­den Be­din­gun­gen gel­ten für die in­di­vi­du­ell zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ve­r­ein­bar­ten Leis­tun­gen (sog. Ver­trags­leis­tun­gen), die sich aus dem kon­k­re­ten Ver­trags­ver­hält­nis er­ge­ben.

§15. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für In­ter­net-Domains

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Re­gi­s­trie­rung, Ver­wal­tung und Nut­zung ei­ner In­ter­net-Domain ab­ge­sch­los­sen wird.
§ 15.1 Rechts­ver­hält­nis KONTENT mit dem Kun­den
Im Rah­men der Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain über­mit­telt KONTENT le­dig­lich die vom Kun­den ab­ge­frag­ten Da­ten an die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le und oder den Re­gi­s­trar. Die KONTENT tritt mit dem Kun­den nur im Rah­men ei­nes Ge­schäfts­be­sor­gungs­ver­tra­ges in ei­ne recht­li­che Be­zie­hung ein. Die Re­gi­s­trie­rung der Domain ist nicht ver­trag­lich ge­schul­det, da die­se le­dig­lich durch die Ver­ga­be­s­tel­le vor­ge­nom­men wer­den kann. Für die Re­gi­s­trie­rung der In­ter­net-Domain gel­ten im­mer die Re­gi­s­trie­rungs­be­din­gun­gen der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le.
§ 15.2 Re­gi­s­trie­rungs­ver­fah­ren
KONTENT nimmt die Re­gi­s­trie­rung der In­ter­net-Domains über die je­wei­li­gen An­bie­ter oder Re­gi­s­tra­re vor. Dort er­folgt die Re­gi­s­trie­rung in au­to­ma­ti­sier­ten Ver­fah­ren, auf de­ren Ver­ga­be die KONTENT kei­nen Ein­fluss hat. Da­her kann KONTENT kei­ner­lei Ge­währ für die durch den Kun­den ge­wünsch­te Zu­tei­lung ei­ner In­ter­net-Domain über­neh­men. Eben­so kann KONTENT nicht die Frei­heit von Rech­ten Drit­ten ge­währ­leis­ten.
§ 15.3 Mit­wir­kungspf­lich­ten des Kun­den
Der Kun­de ist verpf­lich­tet, die KONTENT in ih­ren Hand­lun­gen zu un­ter­stütz­ten, so­weit dies für den Kun­den zu­mut­bar ist. Die­se Un­ter­stüt­zungs­hand­lun­gen be­tref­fen die Re­gi­s­trie­rung, Über­tra­gung und Lö­schung von In­ter­net-Domains so­wie der Ein­tra­gung in Da­ten­ban­ken durch die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le.
§ 15.4 Haf­tung für Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Der Kun­de über­nimmt ge­gen­über KONTENT die Ge­währ­leis­tung, dass die In­ter­net-Domain selbst und auch die über die In­ter­net-Domain ab­ruf­ba­ren In­hal­te so­wohl die Rech­te Drit­ter nicht ver­let­zen als auch die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten be­ach­ten. Ist die In­ter­net-Domain nicht in Deut­sch­land bei der DE­NIC eG re­gi­s­triert und die In­hal­te rich­ten sich nicht nur an in Deut­sch­land an­säs­si­ge Per­so­nen, sind an­de­re Rechts­ord­nun­gen durch den Kun­den zu be­ach­ten.
§ 15.5 Recht der KONTENT bei Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Wird KONTENT durch ei­nen Drit­ten über Rechts­ver­let­zun­gen durch ei­ne In­ter­net-Domain und/oder In­hal­te auf ei­ner von KONTENT be­t­reu­ten In­ter­net-Domain und/oder In­hal­te im Rah­men der Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen auf­merk­sam ge­macht und die­se Rechts­ver­let­zung ge­gen­über KONTENT durch Vor­la­ge von Un­ter­la­gen glaub­haft ge­macht, so hat KONTENT das Recht, die In­hal­te und/oder Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen vor­über­ge­hend zu sper­ren und tech­ni­sche Maß­nah­men zu er­g­rei­fen, um die In­ter­net-Domain vor­über­ge­hend nicht er­reich­bar zu ma­chen.
§ 15.6 Scha­den­er­satz­an­sprüche im Rah­men von Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Ent­ste­hen auf­grund der Hand­lun­gen nach § 15.5 Er­satz­an­sprüche, so wird KONTENT durch den Kun­den von die­sen An­sprüchen frei­ge­s­tellt.
§ 15.7 In­for­ma­ti­onspf­licht des Kun­den bei Ver­zicht auf Domain
KONTENT wird durch den Kun­den un­ver­züg­lich, dh. oh­ne schuld­haf­tes Ver­zö­gern, in Kennt­nis ge­setzt, wenn die­ser ge­gen­über ei­ner Ver­ga­be­s­tel­le und/oder Re­gi­s­trar ei­nen Ver­zicht auf ei­ne dort re­gi­s­trier­te In­ter­net-Domain er­klärt.
§ 15.8 Ver­trags­be­en­di­gung und Ein­fluss auf Do­main­re­gi­s­trie­rung
Kün­digt der Kun­de den Ver­trag mit der KONTENT oder ist die KONTENT zur Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund oder aus an­de­ren Grün­den ge­zwun­gen, ist da­von der Fort­be­stand des Ver­tra­ges des Kun­den mit der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar nicht be­trof­fen. Möch­te der Kun­den den­noch ei­ne Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain durch Kün­di­gung be­en­den, so muss der Kun­de den je­wei­li­gen Auf­trag zur Lö­schung der Domain an die KONTENT rich­ten. Die­se lei­tet den Lö­schauf­trag als tech­ni­scher Ver­wal­ter der In­ter­net-Domain an die Ver­ga­be­s­tel­le und/oder den Re­gi­s­trar wei­ter.
§ 15.9 Form der Ver­trags­be­en­di­gung durch Kun­den
Möch­te der Kun­de so­wohl das Ver­trags­ver­hält­nis mit der KONTENT als auch das Ver­trags­ver­hält­nis in Be­zug auf ei­ne In­ter­net-Domain be­en­den, so muss ei­ne aus­drück­li­che Er­klär­ung des Kun­den per Brief oder Te­le­fax vor­lie­gen. Die­se aus­drück­li­che Er­klär­ung muss so­wohl die Kün­di­gung als auch die Lö­schung der In­ter­net-Domain ent­hal­ten. Für den Fall, dass der Kun­de nicht der In­ha­ber der In­ter­net-Domain ist, muss die Er­klär­ung zur Kün­di­gung und/oder Lö­schung ei­ne Ein­wil­li­gung in Schrift­form durch den Do­main­in­ha­ber oder, falls nach dem Vor­ga­ben der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le und/oder des Re­gi­s­trar vor­han­den, des Ad­min-C er­fol­gen.
§ 15.10 Kün­di­gungs­frist für Do­main­re­gi­s­trie­rung
Für Kün­di­gungs­auf­trä­ge in Be­zug auf In­ter­net-Domains gilt ei­ne Kün­di­gungs­frist von vier Wo­chen zum En­de der Lauf­zeit des Re­gi­s­trie­rungs­ver­hält­nis­ses. 
§ 15.11 Kün­di­gung des Kun­den au­ßer­halb der Kün­di­gungs­frist des § 15.10
Gibt ein Kun­de ei­nen Kün­di­gungs­auf­trag für ei­ne In­ter­net-Domain au­ßer­halb der in § 15.10 ge­nann­ten Frist ab, so wird KONTENT die­se Er­klär­ung an die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le und/oder den Re­gi­s­trar wei­ter­lei­ten. Für den in Satz 1 ge­schil­der­ten Fall weist KONTENT den Kun­den dar­auf­hin, dass die Ver­gü­tungspf­licht ge­gen­über der KONTENT für den Zei­traum der Ver­län­ge­rung des Rechts­ver­hält­nis­ses zwi­schen dem Kun­den und der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar be­ste­hen bleibt.
§ 15.12 Ver­gü­tung bei Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses zu Domain
Auch für den Fall der Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses durch den Kun­den mit der KONTENT hat der Kun­den wei­ter­hin ei­ne Ver­gü­tung an KONTENT zu zah­len. Die­se Ver­gü­tungspf­licht gilt so­lan­ge, bis der Kun­de ge­gen­über der KONTENT ei­ne aus­drück­li­che Ver­fü­gung ab­ge­ge­ben hat, wie mit den re­gi­s­trier­ten In­ter­net-Domains ver­fah­ren wer­den soll. KONTENT wird in die­sem Fall an die E-Mail-Adres­se, die der Kun­de an­ge­ge­ben hat, ei­ne E-Mail mit dem In­halt schi­cken, dass sich der Kun­de un­ter Set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist ge­gen­über der KONTENT zu er­klä­ren hat, wel­chem Zweck die In­ter­net-Domains zu­ge­führt wer­den sol­len. Ist die­se Auf­for­de­rung er­folg­los und ei­ne Re­ak­ti­on des Kun­den er­folgt nicht, teilt die KONTENT der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar mit, dass sie die Domain von der KONTENT nicht über den ak­tu­el­len Zei­traum hin­aus be­t­reut wird. Dies kann zur Fol­ge ha­ben, dass die Domain fi­nal von der Ver­ga­be­s­tel­le zur Neu­re­gi­s­trie­rung frei­ge­ge­ben wird. Hier­zu ist die KONTENT auch bei ei­ner Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses mit dem Kun­den be­rech­tigt. 
§ 15.13 Do­main­über­ga­be bei Nicht­über­nah­me der Domain durch an­de­ren Pro­vi­der
KONTENT darf ei­ne In­ter­net-Domain, die mit Be­en­di­gung des Ver­tra­ges zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den nicht durch die Ver­wal­tung ei­nes an­de­ren Pro­vi­ders über­nom­men wur­de, der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar zur di­rek­ten Ver­wal­tung zu über­las­sen. Dies gilt auch dann, wenn ei­ne recht­zei­ti­ge Über­ga­be der In­ter­net-Domain an den neu­en Pro­vi­der trotz ei­ner ent­sp­re­chen­den Er­klär­ung des Kun­den ge­gen­über KONTENT nicht mög­lich ist.

§16. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Webhosting/Spei­cher­platz

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Nut­zung und Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung von Webhosting ge­sch­los­sen wird. Un­ter Webhosting im Sin­ne die­ses Pa­ra­gra­fen ist der Spei­cher­platz für Do­ku­men­te, In­ter­net­prä­sen­zen oder sons­ti­ge Da­ten auf Ser­vern zu ver­ste­hen, auf den über das In­ter­net dau­er­haft zu­ge­grif­fen wer­den kann.
§ 16.1 Haf­tungs­über­nah­me für Rechts­ver­let­zun­gen
Bei der Nut­zung von Webhosting, der von KONTENT im Rah­men ei­nes ge­sch­los­se­nen Ver­tra­ges zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wird, si­chert der Kun­de zu, dass die von ihm be­reit­ge­s­tell­ten und ver­öf­f­ent­lich­ten In­ter­net­sei­ten oder zur Dar­stel­lung der In­ter­net­sei­ten ge­nutz­ten Da­ten we­der ge­gen deut­sches Recht noch ein an­de­res Recht ver­sto­ßen. Die­se Zu­si­che­rung gilt ins­be­son­de­re für Da­ten­schutz-, Mar­ken-, Na­mens-, Ur­he­ber-und Wett­be­werbs­recht. KONTENT be­hält sich aus­drück­lich das Recht vor, In­hal­te, die ge­gen vor­ge­nann­te Rech­te ver­sto­ßen kön­nen, vor­über­ge­hend zu sper­ren. Eben­so wird KONTENT In­hal­te dann sper­ren, wenn KONTENT von ei­nem Drit­ten da­zu auf­ge­for­dert wird. Die Auf­for­de­rung des Drit­ten muss da­bei ge­gen­über der KONTENT die Rechts­ver­let­zung durch die Vor­la­ge ent­sp­re­chen­der Nach­wei­se und Do­ku­men­te dar­ge­legt und ggf. glaub­haft und/oder be­wie­sen wer­den.
§ 16.2 Im­pres­s­umspf­licht
Der Kun­de verpf­lich­tet sich, von ihm zum Ab­ruf be­reit­ge­hal­te­ne In­hal­te mit ei­nem Im­pres­sum un­ter An­ga­be des Na­mens, bei ju­ris­ti­schen Per­so­nen auch des Ver­t­re­tungs­be­rech­tig­ten, ei­ner E-Mail-Adres­se, ge­ge­be­nen­falls der Han­dels-, Ve­r­eins-, Part­ner­schafts- oder Ge­nos­sen­schafts­re­gis­ter­num­mer und ge­ge­be­nen­falls der Um­satz­steue­ri­den­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer hin­zu­wei­sen. Auf die in Zif­fer 5 des All­ge­mei­nen Teils der AGB ge­nann­ten Fol­gen im Fall der Zu­wi­der­hand­lung wird hin­ge­wie­sen. Wei­ter­ge­hen­de ge­setz­li­che In­for­ma­ti­onspf­lich­ten blei­ben da­von un­be­rührt. Der Kun­de ist verpf­lich­tet, sich über die ein­schlä­g­i­gen Vor­schrif­ten zu in­for­mie­ren. 
§ 16.3 Da­ten­si­che­rung
Der Kun­de ist für die Si­che­rung der von ihm auf­ge­spiel­ten Web­sei­ten so­wie al­ler da­mit in Zu­sam­men­hang ste­hen­der Da­ten selbst ver­ant­wort­lich. Ei­ne re­gel­mä­ß­i­ge Da­ten­si­che­rung durch KONTENT ist nicht ver­trags­ge­gen­ständ­lich. 
§ 16.4 Ver­viel­fäl­ti­gung
KONTENT ist be­rech­tigt die ge­sam­te Web­prä­senz auf wei­te­ren, ge­spie­gel­ten Ser­vern vor­zu­hal­ten, un­ab­hän­gig da­von, über wel­chen Kno­ten­punkt und/oder Back­bo­ne die­ser Ser­ver mit dem In­ter­net ver­bun­den ist. Dar­über hin­aus ist KONTENT zu Si­che­rungs- bzw. Ar­chi­vie­rungs­zwe­cken be­rech­tigt, Ko­pi­en der ge­sam­ten Web­prä­senz auf ei­nem Spei­cher­me­di­um sei­ner Wahl zu er­s­tel­len. KONTENT trifft hier­durch kei­ner­lei Verpf­lich­tung, die Web­prä­senz des Kun­den zu si­chern. Hier­für ist al­lein der Kun­de ver­ant­wort­lich, der die auf der Web­prä­senz vor­zu­hal­ten­den In­hal­te über mit­tels ei­nes zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Pass­worts selbst auf ei­nen von KONTENT vor­ge­hal­te­nen Ser­ver auf­spielt. Auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den löscht KONTENT die Si­che­run­gen nach Ver­trags­be­en­di­gung sch­nellst­mög­lich. 
§ 16.5 Ver­trags­be­en­di­gung / Her­aus­ga­be ge­spei­cher­ter Da­ten
Die KONTENT ist ab dem Zeit­punkt der Be­en­di­gung der Ver­trags­leis­tung be­rech­tigt, die Di­enst­leis­tun­gen des Kun­den so­fort ab­zu­schal­ten, so dass die­se nicht mehr ver­füg­bar sind. Ei­ne über das Ver­trag­s­en­de hin­aus be­ste­hen­de Ab­ruf­bar­keit der Di­ens­te be­grün­det kei­ne still­schwei­gen­de Ver­län­ge­rung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses.

§17. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für E-Mail-Di­ens­te

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Nut­zung und Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung von E-Mail-Di­ens­ten ge­sch­los­sen wird. E-Mail-Di­ens­te im Sin­ne des § 17 sind da­bei fol­gen­de Leis­tun­gen der KONTENT:
  • Das An­le­gen von E-Mail-Adres­sen
  • Die Weiterleitung ein­ge­hen­der E-Mails an ei­ne vom Kun­den an­ge­ge­be­ne E-Mail-Adres­se
  • Die Spei­che­rung ein­ge­hen­der E-Mails und die Mög­lich­keit zum Ab­ruf durch den Kun­den
  • Der Ver­sand aus­ge­hen­der E-Mails
§ 17.1 Pf­lich­ten des Kun­den
Im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen mit der KONTENT ist der Kun­de verpf­lich­tet, für ei­nen re­gel­mä­ß­i­gen Ab­ruf der E-Mails zu sor­gen, die in sei­nen E-Mail-Post­fächern ein­ge­hen. KONTENT be­hält sich das Recht vor, per­sön­li­che Nach­rich­ten, die in den E-Mail-Post­fächern des Kun­den ein­ge­gan­gen sind, zu lö­schen. Dies kann un­ter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen ge­sche­hen:
  • Der Kun­de hat die E-Mails ab­ge­ru­fen
  • Der Kun­de hat die E-Mails an an­de­re E-Mail-Adres­sen au­ßer­halb des Leis­tung­s­um­fangs der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen mit der KONTENT wei­ter­ge­lei­tet
Ei­ne vor­zei­ti­ge Lö­schung er­folgt nur dann, wenn ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen und/oder die vor­lie­gen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen KONTENT da­zu be­rech­ti­gen. KONTENT be­hält sich das Recht vor, bei Über­sch­rei­tung der Ka­pa­zi­täts­g­ren­zen der E-Mail-Post­fächer ent­sp­re­chend den ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen die An­nah­me ein­ge­hen­der E-Mails zu ver­wei­gern. Eben­so ist KONTENT be­rech­tigt, Vor­ga­ben ge­gen­über dem Kun­den hin­sicht­lich der Grö­ße von E-Mail-Nach­rich­ten, die auf den ver­trag­li­che ve­r­ein­bar­ten E-Mail-Post­fächern ein­ge­hen oder von die­sen E-Mail-Post­fächer ver­sen­det wer­den kön­nen, zu ge­stal­ten. 
§ 17.2 Ab­leh­nungs­recht der KONTENT
KONTENT kann den Zu­gang von E-Mails, die an den Kun­den ge­rich­tet sind, ins­be­son­de­re un­ter den nach­fol­gend dar­ge­s­tell­ten Um­stän­den ab­leh­nen:
  • Ob­jek­tiv be­leg­ba­re Tat­sa­chen, dass ei­ne E-Mail schäd­li­che Soft­wa­re (z.B. Vi­ren, Wür­mer oder Tro­ja­ner) ent­hält
  • Ei­ne E-Mail ent­hält fal­sche oder die wah­re Iden­ti­tät des Ver­sen­ders ver­sch­lei­ern­de In­for­ma­tio­nen
  • Ei­ne E-Mail stellt ei­ne un­auf­ge­for­der­te Wer­bung oder ei­ne als Wer­bung ge­tarn­te In­for­ma­ti­on dar
  • Die ver­sen­den­de E-Mail-Adres­se bzw. der ver­sen­den­de E-Mail-Ser­ver ist in der Ver­gan­gen­heit durch den Ver­sand un­er­wünsch­ter Spam­nach­rich­ten auf­ge­fal­len und wird auf ei­ner "DNS-ba­sed Black­ho­le List" (DNSBL) ge­lis­tet
§ 17.3 Ver­bot der Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails durch Kun­den
Dem Kun­den ist die Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails, auch Spam-Mail ge­nannt, un­ter Nut­zung der im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten un­ter­sagt. Als un­er­wünsch­te E-Mail im Sin­ne des § 17.3 gel­ten da­bei vor al­lem die Über­mit­tei­lung und Ver­sen­dung von un­ver­lang­ter E-Mail-Wer­bung Fer­ner ist es dem Kun­den un­ter­sagt, E-Mails an Drit­te un­ter Nut­zung der im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten zu ver­sen­den, wenn fal­sche oder gar kei­ne Da­ten des Ab­sen­ders im Rah­men der über­mit­tel­ten E-Mail an­ge­ge­ben wer­den. Zu­dem ist der Kun­de selbst für die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zur Ge­stal­tung von Ge­schäfts­pa­pie­ren und da­mit auch der über­mit­tel­ten E-Mails an Drit­te ver­ant­wort­lich.
§ 17.4 Fol­ge des Ver­sto­ßes ge­gen § 17.3
Nutzt der Kun­de die im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten zur Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails im Sin­ne des § 17.3, so ist KONTENT zur vor­über­ge­hen­den Sper­rung der zur Ver­sen­dung ge­nutz­ten E-Mail-Post­fächer des Kun­den be­rech­tigt.
§ 17.5 Zu­wei­sung von Spei­cher­platz zu E-Mail-Post­fach
Hat der Kun­de ei­ne Zu­satz­di­enst­leis­tung zur Domain ge­kauft, wel­ches die Spei­che­rung von E-Mails er­laubt, kann er die­sen Spei­cher­platz den ein­ge­rich­te­ten E-Mail-Post­fächern zu­wei­sen. Den Ge­samt­spei­cher­platz kann der Kun­de der Pro­dukt­be­sch­rei­bung auf der Web­sei­te www.kon­tent.com und den über­mit­tel­ten Ver­trags­un­ter­la­gen ent­neh­men, wo­bei die Grö­ße der ein­zel­nen Post­fächer auf max. 4GB li­mi­tiert ist.
§ 17.6 Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses
Nach Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses wer­den für und an den Kun­den kei­ne E-Mails mehr wei­ter­ge­lei­tet oder zum Ab­ruf be­reit­ge­hal­ten.

§18. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für das Web-Um­lei­tungs Modul

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über das Web-Um­lei­tungs-Modul ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter ei­nem Web-Um­lei­tungs-Modul im Sin­ne des § 18 ist da­bei die Um­lei­tung von (HTTP-) An­fra­gen an ei­ne vom Kun­den an­ge­ge­be­ne Webadres­se zu ver­ste­hen.

§19. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für DNSplus

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung DNSplus ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter DNSplus im Sin­ne des § 19 ist ein Di­enst zu ver­ste­hen, dass die KONTENT dem Kun­den im Rah­men der ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit zur Ver­fü­gung stellt. Mit dem Zu­satz­di­enst kön­nen durch den Kun­den ei­nem Host­na­men (Domains oder Subdomain) ein oder meh­re­re Ser­ver zu­ge­wie­sen wer­den. Die Ein­stel­lun­gen kön­nen ma­nu­ell über die KONTENT-Web­sei­te oder über ein zu Ver­fü­gung ge­s­tell­tes Soft­wa­re-Tool vor­ge­nom­men wer­den. KONTENT über­nimmt kei­ner­lei Haf­tung für die Be­di­e­nung des Soft­wa­re-Tools durch den Kun­den und mög­li­che Fol­gen.

§20. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Domain-Synchronisation

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung Synchronisation ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter Synchronisation im Sin­ne des § 20 ist die iden­ti­sche Über­nah­me von Funk­tio­nen, die ei­ner Domain des Kun­den zu­ge­ord­net sind, für wei­te­re Domains. Da­zu nennt der Kun­de der KONTENT die Domain, auf die die ge­wünsch­te Leis­tung er­bracht wer­den soll.

§21. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Root-Ser­ver

Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung Root-Ser­ver ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter Root-Ser­ver im Sin­ne des § 21 ist die Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung ei­nes phy­si­ka­lisch vor­han­de­nen oder vir­tua­li­sier­ten Ser­vers zu ver­ste­hen, der Pro­gram­me ver­ar­bei­tet und als Ver­tei­ler, Da­ten­bank und Spei­cher für Da­ten di­ent.
§ 21.1 Aus­schluss von Nut­zungs­mög­lich­kei­ten durch KONTENT
Ins­be­son­de­re ist ei­ne Nut­zung der Ser­ver zur Be­reit­stel­lung fol­gen­der Di­ens­te nur nach schrift­li­cher Ge­neh­mi­gung durch die KONTENT er­laubt.
  • IRC (In­ter­net Re­lay Chat), z.B. IRC Ser­ver, Bots, Boun­cer
  • An­ony­mi­sie­rungs­di­ens­te, z.B. Tor, JAP, Pr­oxy­ser­ver
  • St­rea­ming-Di­ens­te
  • Down­load-Ser­vices
  • P2P-Tausch­bör­sen
§ 21.2 Ad­mi­ni­s­t­ra­to­ren­rech­te
Es kann zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ve­r­ein­bart wer­den, dass der Kun­den für den im Rah­men der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen ge­nutz­ten Ser­ver die al­lei­ni­gen Adi­m­in­st­ra­to­ren­rech­te er­hält. In dem vor­ge­nannt ge­schil­der­ten Fall ist der Kun­de al­lein für die Si­cher­heit des Ser­vers und der dort ent­hal­te­nen Da­ten ver­ant­wort­lich. Der Kun­de hat die Verpf­lich­tung, durch die In­stal­la­ti­on von Si­cher­heits­soft­wa­re für die Ab­si­che­rung der Ser­ver und der dort hin­ter­leg­ten In­hal­te zu sor­gen.
§ 21.3 Rech­te der KONTENT bei ver­trags­wid­ri­gem Ver­hal­ten
Wird der KONTENT be­kannt, dass der ge­nutz­te Ser­ver die Si­cher­heit und Ver­füg­bar­keit an­de­rer Ser­ver, Da­ten, Soft­wa­re oder Net­ze ge­fähr­det, so kann KONTENT den Ser­ver vor­über­ge­hend sper­ren, oh­ne dass der Kun­den für die vor­ge­nann­ten Aus­wir­kun­gen ver­ant­wort­lich ist. Für die Sper­rung kann be­reits der Ver­dacht ei­ner Be­ein­träch­ti­gung nach Satz 1 aus­rei­chen. Ei­ne sol­che Sper­rung gilt auch dann, wenn der Kun­de den zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Ser­ver zur Durch­füh­rung ei­ner so ge­nann­ten De­nial of Ser­vice At­ta­cken (nach­fol­gend DoS-At­ta­cken) nutzt. KONTENT be­hält sich das Recht zur Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses vor, wenn der Ser­ver des Kun­den wie­der­holt das Ziel ei­ner DoS-At­ta­cke wird. Da­zu ist es er­for­der­lich, dass aus Sicht der KONTENT ei­ne Wie­der­ho­lung ei­nes sol­chen An­griffs wahr­schein­lich ist und das der Kun­den vor­ab ei­ne Ab­mah­nung der KONTENT er­hal­ten hat. Fer­ner hat die KONTENT das Recht der au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung, wenn trotz Ab­mah­nung wei­te­re DoS-At­ta­cken er­fol­gen und KONTENT kei­ne zu­mut­ba­ren tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Be­en­di­gung oder Ab­wehr sol­cher DoS-At­ta­cken hat. Eben­so kann die KONTENT den Ser­ver des Kun­den sper­ren, wenn der KONTENT be­kannt wird, dass der Ser­ver zur Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ter Wer­bung ge­nutzt wird.
§ 21.4 Ver­bot der Nut­zungs­über­las­sung an Drit­te durch Kun­den
Die Über­las­sung des Ser­vers zur Nut­zung an Drit­te, de­ren Iden­ti­tät nicht be­kannt ist, ist dem Kun­den un­ter­sagt. Satz 1 gilt da­bei für die voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Über­las­sung des Ser­vers. Ver­letzt der Kun­de die­se ver­trag­li­che Pf­licht, ist KONTENT zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung be­rech­tigt.
§ 21.5 Fol­gen der Pf­licht­ver­let­zung des Kun­den
Im Fal­le der Ver­let­zun­gen der Pf­lich­ten aus § 21.1 bis 21.3 ist der Kun­de zum Er­satz al­ler Schä­den, die durch die Ver­trags­ver­let­zun­gen ent­ste­hen, verpf­lich­tet. KONTENT in­for­miert den Kun­de über ei­ge­ne An­sprüche oder An­sprüche Drit­ter, so­bald die­se be­kannt wer­den. Der Kun­de hat so­dann die Mög­lich­keit, ei­ne Stel­lung­nah­me ge­gen­über der KONTENT ab­zu­ge­ben.
§ 21.6 Haf­tungs­aus­schluss
Für un­mit­tel­ba­re Schä­den, Fol­ge­schä­den oder ent­gan­ge­nen Ge­winn durch tech­ni­sche Pro­b­le­me und Stör­un­gen inn­er­halb des In­ter­nets, die nicht in un­se­rem Ein­fluss­be­reich lie­gen, über­nimmt KONTENT kei­ne Haf­tung.

§22. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen

Der Kun­de hat die Mög­lich­keit, un­ab­hän­gig von ei­ner Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain mit der KONTENT wei­te­re ver­trag­li­che Ve­r­ein­ba­run­gen über sog. Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu sch­lie­ßen. Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen im Sin­ne die­ses Pa­ra­gra­fen sind da­bei fol­gen­de Leis­tun­gen der KONTENT:
Webhosting- Modul
E-Mail- Modul
E-Mail-Wei­ter­lei­tungs- Modul
Web-Um­lei­tung- Modul
DNSplus- Modul
Syn­chro­ni­sa­ti­ons- Modul
Root-Ser­ver
§ 22.1 Ver­trags­schluss
Bei Ver­trags­schluss wird zwi­schen dem Kun­den und der KONTENT der Um­fang der Leis­tun­gen ve­r­ein­bart. Da­zu wählt der Kun­de den Um­fang der ver­trag­li­chen Nut­zungs­ve­r­ein­ba­rung der Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen aus. Die KONTENT nimmt die­se Er­klär­ung des Kun­den durch die Über­mitt­lung ei­ner ent­sp­re­chen­den Ver­trag­s­er­klär­ung an.
§ 22.2 Än­de­rungs­mög­lich­kei­ten des Kun­den
Der Kun­de hat die je­der­zei­ti­ge Mög­lich­keit, den Um­fang der ver­trag­lich ge­nutz­ten Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu än­dern. Ei­ne sol­che Än­de­rungs­mög­lich­keit be­steht täg­lich. Wird durch die Än­de­rung der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung ein höhe­res Ent­gelt ge­gen­über der KONTENT fäl­lig, so gilt die­ses Ent­gelt bis zum En­de der ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit. Wird durch die Än­de­rung der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung ein nie­d­ri­ges Ent­gelt ge­gen­über der KONTENT fäl­lig, so er­teilt die KONTENT ei­ne Gut­schrift auf die zu­künf­ti­gen Ent­gelt­leis­tun­gen des Kun­den inn­er­halb des ge­sch­los­se­nen Ver­tra­ges.

§23 Be­son­de­re Be­din­gun­gen für die On­ly Of­fice SaaS An­wen­dung

 §23.1 Ver­trags­ge­gen­stand
Un­se­re hier an­ge­ge­be­nen Be­stim­mun­gen gel­ten für die Nut­zung der ON­LY­OF­FICE Soft­wa­re un­se­rer ge­mäß der An­la­ge 1 bei­ge­füg­ten Preis- und Leis­tungs­ver­zeich­nis. Die Soft­wa­re wird dem Nut­zer als Soft­wa­re as a Ser­vice („SaaS“) be­reit­ge­s­tellt.

Die Soft­wa­re wird dem Nut­zer über Ser­ver in un­se­rem ei­ge­nen Re­chen­zen­trum in Duis­burg durch  die As­cen­sio Sys­tem SIA in­stal­liert und be­reit­ge­s­tellt. Al­le mit der Soft­wa­re er­ho­be­nen Da­ten wer­den da­her auch aus­sch­ließ­lich hier in un­se­rem ei­ge­nen Re­chen­zen­trum ge­spei­chert. Die As­cen­sio Sys­tem SIA kann hier je­doch für er­for­der­li­chen War­tungs­ar­bei­ten auf die Da­ten zu­g­rei­fen, so­weit dies tech­nisch un­be­dingt er­for­der­lich ist.

Vor­aus­set­zung für die Nut­zung der ON­LY­OF­FICE Soft­wa­re ist ein In­ter­net­zu­gang des Kun­den. Ei­ni­ge Leis­tungs- und Pro­dukt­be­stand­tei­le sind je­doch ggf. zeit- und/oder teil­wei­se auch of­f­li­ne nut­zen. Für die Nut­zung ei­ni­ger be­son­de­rer Di­ens­te sind ggf. zu­sätz­li­che Di­ens­te und Leis­tun­gen von uns er­for­der­lich.

 §23.2 Nut­zungs­rech­te
Der Nut­zer braucht, da die Soft­wa­re auf un­se­ren ei­ge­nen Ser­vern in­stal­liert ist und er die­se nur im Rah­men ei­ner rei­nen SaaS An­wen­dung über die ge­wähl­te Ver­trags­dau­er nutzt, kei­ne ei­ge­nen Nut­zungs­rech­te an der Soft­wa­re selbst. Die­se wer­den da­her auch we­der von uns, noch un­se­rem Part­ner, der As­cen­sio Sys­tems SIA über­tra­gen. Wir räu­men den Nut­zern da­her aus­drück­lich nur ein nicht aus­sch­ließ­li­ches und ein auch nicht über­trag­ba­res Nut­zungs­recht ein, das zu­dem aus­drück­lich zeit­lich auf die je­wei­li­ge Ver­trags­dau­er ge­mäß die­ser Ve­r­ein­ba­rung be­schränkt ist.

Die­ses Nut­zungs­recht um­fasst die Be­nut­zung durch An­zei­gen der Be­nut­zer­ober­fläche durch und in dem Ar­beits­spei­cher des je­wei­li­gen Nut­zers. Des Wei­te­ren darf der Nut­zer hier in die­sem Rah­men dann auch die ent­sp­re­chend tech­nisch be­ding­ten Ver­viel­fäl­ti­gun­gen ge­mäß der ve­r­ein­bar­ten Nut­zung und der Nut­zungs­dau­er vor­neh­men und so­mit dann auch al­le Leis­tungs­merk­ma­le im Rah­men die­ser Ve­r­ein­ba­rung und über die ge­wähl­te und ve­r­ein­bar­te Dau­er nut­zen. Der Nut­zer darf die Nut­zung je­doch kei­nen an­de­ren Drit­ten er­mög­li­chen. Es gel­ten zu­sätz­lich und im Üb­ri­gen die Li­zenz­be­stim­mun­gen für End­nut­zer der As­cen­sio Sys­tem SIA.

 §23.3 Ver­trags­schluss
Mit sei­ner Be­stel­lung bei uns gibt der Kun­de uns ge­gen­über ein ver­bind­li­ches An­ge­bot zum Ab­schluss ei­nes Ver­tra­ges ge­mäß der von ihm ge­wähl­ten Ver­trags­dau­er und Nut­zer­an­zahl ab. Bei Be­stel­lun­gen über das In­ter­net be­stä­ti­gen wir den Zu­gang zu­nächst au­to­ma­tisch, wei­sen je­doch dar­auf hin, dass die­se Ein­gangs­be­stä­ti­gung der Be­stel­lung noch kei­ne An­nah­me im Sin­ne des Ge­set­zes dar­s­tellt.

Der Ver­trag mit uns kommt al­so erst durch aus­drück­li­che An­nah­me des An­ge­bots oder durch die Zu­sen­dung der Zu­gangs­da­ten bzw. wenn mit der Nut­zung der Di­enst­leis­tung durch den Kun­den be­gon­nen wur­de zu­stan­de.

Die­ser Ver­trags­text wird bei Be­auf­tra­gun­gen über das In­ter­net nach dem Ver­trags­schluss ge­spei­chert und kann von den Kun­den bei uns ab­ge­ru­fen wer­den.

 §23.4 Ver­füg­bar­keit der Soft­wa­re
Wir wei­sen die Nut­zer höchst vor­sor­g­lich dar­auf hin, dass es ggf. zu tat­säch­li­chen Be­schrän­kun­gen und/oder tat­säch­li­chen Ein­schrän­kun­gen der Leis­tun­gen und des Leis­tung­s­um­fangs der be­reit­ge­s­tell­ten Soft­wa­re kom­men könn­te, die au­ßer­halb un­se­rer ei­ge­nen Ein­fluss­nah­me lie­gen. Die Soft­wa­re ist auf un­se­ren Ser­vern in un­se­rem Re­chen­zen­trum in Duis­burg in­stal­liert ist wird dort auch be­reit ge­s­tellt wird, den­noch kön­nen wir z.B. Ein­fluss­nah­men von et­wai­gen Drit­ten auf das Sys­tem nicht voll­stän­dig aus­sch­lie­ßen. Zu­dem kann es zu Be­ein­träch­ti­gun­gen durch tech­ni­sche Pro­b­le­me der Da­ten­über­tra­gungs­we­ge au­ßer­halb un­se­res Re­chen­zen­trums kom­men, auf die wir eben­falls kei­nen Ein­fluss ha­ben.

Sch­ließ­lich kann es durch die von den Nut­zern selbst ver­wen­de­te Hard- und/oder Soft­wa­re zu tech­ni­schen Stör­un­gen und /oder Leis­tung­s­ein­schrän­kun­gen kom­men. Auch hier­auf ha­ben wir lei­der kei­nen Ein­fluss.

Kommt es zu Be­ein­träch­ti­gun­gen und/oder Ein­schrän­kun­gen auf­grund die­ser hier an­ge­ge­be­nen Ein­flüs­se, hat dies so­mit al­so auch kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die ver­trags­ge­mä­ße Er­brin­gung un­se­rer Leis­tun­gen, die da­mit den­noch als er­bracht gilt.

 §23.5 Pf­lich­ten des Nut­zers
Der Nut­zer ist verpf­lich­tet uns um­ge­hend al­le et­wai­gen Stör­un­gen per E-Mail un­ter oo@­kon­tent.com an­zu­zei­gen. Er hat da­bei die Stör­ung an­zu­ge­ben und die­se im Rah­men die­ser Stör­ungs­mel­dung so ge­nau wie es ihm mög­lichst ist zu be­sch­rei­ben.

 §23.6 Da­ten­schutz, Da­ten­si­che­rung und Da­ten­ver­ar­bei­tung
Der Nut­zer räumt uns für die ve­r­ein­bar­te Ver­trags­lauf­zeit und die An­zahl der ve­r­ein­bar­ten Nut­zer zum Zwe­cke der Ver­trags­durch­füh­rung das Recht ein, die von uns für die Nut­zer zu spei­chern­den Da­ten ent­sp­re­chend der Not­wen­dig­keit der Ver­trags­durch­füh­rung zu spei­chern, zu be­ar­bei­tern und zu ver­viel­fäl­ti­gen.

Wir sind zu­dem be­rech­tigt ggf. Än­de­run­gen in den Da­ten und/oder et­wai­ger Da­ten­struk­tu­ren vor­zu­neh­men, wenn und so­weit dies zur Be­he­bung von Stör­un­gen drin­gend er­for­der­lich ist.

Der Kun­de bleibt in Be­zug auf al­le et­wai­gen per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten im Sin­ne des BDSG al­lein die ver­ant­wort­li­che Stel­le im Sin­ne des Ge­set­zes. Es ob­liegt ihm da­her die Verpf­lich­tung im­mer zu prü­fen, ob die von ihm vor­ge­nom­me­nen Er­he­bun­gen, Ver­ar­bei­tun­gen oder Spei­che­run­gen durch die er­for­der­li­chen ge­setz­li­chen Er­laub­ni­stat­be­stän­de ge­deckt sind.

Soll­te der Nut­zer auf un­se­ren zur Leis­tung­s­er­brin­gung zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Ser­vern selbst per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten im Sin­ne des BDSG er­he­ben, ver­ar­bei­ten oder spei­chern, ist mit uns ei­ne se­pa­ra­te Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung zu ve­r­ein­ba­ren. Der Nut­zer muss uns dies an­zei­gen.

 §23.7 Lauf­zei­ten
Lauf­zeit­be­ginn Der Ver­trag be­ginnt mit der Be­reit­stel­lung der Soft­wa­re für den Kun­den zu lau­fen und ver­län­gert sich au­to­ma­tisch um die ge­wähl­te Lauf­zeit, wenn er nicht frist­ge­recht ge­kün­digt wird.  

Lauf­zei­ten Die Lauf­zeit be­trägt ei­nen Mo­nat oder auch ein Jahr mit au­to­ma­ti­scher Ver­län­ge­rung oder ei­nen Mo­nat und ein Jahr mit Be­en­di­gung zur je­weils ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit.  

Kün­di­gungs­fris­ten Die Kün­di­gungs­frist be­trägt bei ei­ner Lauf­zeit von ei­nem Jahr ei­nen Mo­nat und bei ei­ner Lauf­zeit von ei­nem Mo­nat ei­ne Wo­che zum je­wei­li­gen Lauf­zei­ten­de .  

Zeit­lich be­g­renz­te Lauf­zei­ten Wenn die Lauf­zeit des Ver­tra­ges bei Ver­trags­schluss auf ei­nen Mo­nat oder ein Jahr be­g­renzt sind (oh­ne au­to­ma­ti­sche Ver­län­ge­rung) en­det die­ser zum je­weils ge­wähl­ten Ver­trag­s­en­de. Die Leis­tun­gen kön­nen durch ei­nen neu ab­zu­sch­lie­ßen­den An­schluss­ver­trag wei­ter­ge­führt wer­den.  

Das Recht zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung ge­mäß un­se­rer All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen bleibt hier­von un­be­rührt.

 §23.8  Wi­der­rufs­recht für Ver­brau­cher
Ver­brau­cher ha­ben ein Wi­der­rufs­recht von 14 Ta­gen. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann.   

Wi­der­rufs­be­leh­rung Wi­der­rufs­recht Sie kön­nen Ih­re Ver­trag­s­er­klär­ung inn­er­halb von 14 Ta­gen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z. B. Brief, Fax, E-Mail) wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ver­trags­schluss und auch nicht vor Er­fül­lung un­se­rer In­for­ma­ti­onspf­lich­ten ge­mäß Ar­ti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB so­wie un­se­rer Pf­lich­ten ge­mäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Ar­ti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an:   

  • KONTENT GmbH 
  • Win­kel­hau­ser Stra­ße 63 
  • D-47228 Duis­burg 
  • Fax: +49 203 3094 310 
  • E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com 
  

Wi­der­rufs­fol­gen Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung so­wie Nut­zun­gen (z.B. Ge­brauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­sch­lech­ter­tem Zu­stand zu­rück ge­wäh­ren be­zie­hungs­wei­se her­aus­ge­ben, müs­sen Sie uns in­so­weit Wer­ter­satz leis­ten. Dies kann da­zu füh­ren, dass Sie die ver­trag­li­chen Zah­lungs­verpf­lich­tun­gen für den Zei­traum bis zum Wi­der­ruf gleich­wohl er­fül­len müs­sen. Verpf­lich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inn­er­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung Ih­rer Wi­der­ruf­s­er­klär­ung, für uns mit de­ren Emp­fang.   

Be­son­de­re Hin­wei­se Ihr Wi­der­rufs­recht er­lischt, wenn mit der Aus­füh­rung des Ver­trags durch uns be­gon­nen wur­de, nach­dem Sie aus­drück­lich uns ge­gen­über zu­ge­stimmt ha­ben, dass wir mit der Aus­füh­rung des Ver­trags vor Ablauf der Wi­der­rufs­frist be­gin­nen und Sie uns ge­gen­über im Rah­men des Be­s­tell­ablau­fes Ih­re Kennt­nis da­von be­stä­tigt ha­ben, dass Sie durch Ih­re Zu­stim­mung mit Be­ginn der Aus­füh­rung des Ver­trags Ihr Wi­der­rufs­recht zum er­lö­schen brin­gen.    

Mus­ter-Wi­der­rufs­for­mu­lar
(Wenn Sie den Ver­trag wi­der­ru­fen wol­len, dann fül­len Sie bit­te die­ses For­mu­lar aus und sen­den Sie es zu­rück.) An KONTENT GmbH
Win­kel­hau­ser Stra­ße 63
D-47228 Duis­burg
E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com
Hier­mit wi­der­ru­fe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) ab­ge­sch­los­se­nen Ver­trag über den Kauf der fol­gen­den Wa­ren (*) / die Er­brin­gung der fol­gen­den Di­enst­leis­tung (*) 
_______________________, _______________________, _______________________,
  _______________________, _______________________, _______________________,
Be­s­tellt am ___________________ (*)/er­hal­ten am _______________________(*)
Name des/der Ver­brau­cher(s) ______________________________________
An­schrift des/der Ver­brau­cher(s)
_________________________________
_________________________________
_________________________________

Da­tum Un­ter­schrift des/der Ver­brau­cher(s) (nur bei Mit­tei­lung auf Pa­pier)
_________________________________

(*) Un­zu­tref­fen­des st­rei­chen
_________________________________


 §23.9 Ver­gü­tung 
Die Höhe der Ver­gü­tung und die Ab­rech­nung rich­tet sich nach An­la­ge 1 Preis und Leis­tungs­ver­zeich­nis.

 §23.10 Stör­ungs­be­sch­rei­bung 
Stör­un­gen kön­nen in dem o.a. Rah­men uns ge­gen­über per E-Mai an oo@­kon­tent.com an­ge­zeigt wer­den.  Sol­che Mel­dun­gen wer­den von uns Mon­tags bis Frei­tags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr an­ge­nom­men und soll­ten so ge­nau wie mög­lich die an­ge­zeig­ten Stör­un­gen auf­zei­gen

 §23.11 Ge­währ­leis­tung
Es gel­ten die ge­setz­li­chen Ge­währ­leis­tungs­re­ge­lun­gen, je­doch mit den nach­fol­gen­den Klar­stel­lun­gen.

  Die in den §§ 536 b BGB ( „Kennt­nis des Mie­ters vom Man­gel bei Ver­trags­schluss oder An­nah­me“), 536c BGB („Wäh­rend der Miet­zeit auf­t­re­ten­de Män­gel, Män­gel­an­zei­ge durch den Mie­ter“) sind an­wend­bar.

  Wir wei­sen dar­auf hin, dass das Selbst­be­sei­ti­gungs­recht des Mie­ters ge­mäß § 536 a BGB aus­ge­sch­los­sen ist. Dies gilt auch für ei­ne Scha­dens­er­satzpf­licht durch uns als Ver­mie­ter ge­mäß § 536 a Abs. 1 BGB, so­weit hier ei­ne ver­schul­den­s­un­ab­hän­gi­ge Haf­tung vor­ge­se­hen ist.

 §23.12 Scha­dens­er­satz und Haf­tung
Wir haf­ten nur für sol­che Schä­den beim Kun­den,
  • die durch uns vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig her­bei­ge­führt wur­den,
  • die die Fol­ge ei­nes Nicht­vor­han­den­sein ei­ner von uns ga­ran­tier­ten Be­schaf­fen­heit der Soft­wa­re sind,
  • die auf un­se­rer schuld­haf­ten Ver­let­zung sog. we­sent­li­cher Ver­tragspf­lich­ten („Kar­di­nalspf­lich­ten“) be­ru­hen,
  •  die Fol­ge ei­ner schuld­haf­ten Ver­let­zung des Kör­pers, der Ge­sund­heit oder des Le­bens sind oder
  • für sol­che Schä­den, für die nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz ei­ne Haf­tung vor­ge­schrie­ben sind,
je­weils nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.  

Un­ter Kar­di­nalspf­lich­ten ver­steht man sol­che Pf­lich­ten, durch de­ren ord­nungs­ge­mä­ße Er­fül­lung die Durch­füh­rung des je­wei­li­gen Ver­trags über­haupt erst mög­lich wird und auf de­ren Ein­hal­tung der Nut­zer da­her auch re­gel­mä­ß­ig ver­trau­en darf und de­ren Ver­let­zung das Er­rei­chen des tat­säch­lich ve­r­ein­bar­ten Ver­trags­zwecks und der Ver­trags­dau­er tat­säch­lich ge­fähr­det.  

Bei ei­ner Ver­let­zung ei­ner sol­chen sog. Kar­di­nalspf­licht ist un­se­re Haf­tung be­schränkt auf sol­che Schä­den, mit de­ren Ent­ste­hung beim ver­trags­ge­mä­ß­en Ein­satz der be­reit­ge­s­tell­ten Soft­wa­re über den ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Zei­traum ty­pi­scher­wei­se ge­rech­net wer­den muss.

 §23.13 Vom Kun­den auf un­se­rem Sys­tem ge­spei­cher­te Da­ten
Wir spei­chern als tech­ni­scher Di­enst­leis­ter die von den Kun­den ein­ge­ge­be­nen Da­ten für die­se. Der Kun­de verpf­lich­tet sich wäh­rend der ge­sam­ten Ver­trags­lauf­zeit da­her auch aus­drück­lich da­zu, kei­ner­lei straf­ba­ren und /oder rechts­wid­ri­ge In­hal­te ein­zu­s­tel­len. Er verpf­lich­tet sich des Wei­te­ren kei­ne Schad­soft­wa­re (u.a. ins­be­son­de­re auch Tro­ja­ner, Wür­mer, Vi­ren usw.) zu ver­wen­den.  

Wir wei­sen den Kun­den aus­drück­lich dar­auf hin, dass er al­lein für al­le In­hal­te und Da­ten ver­ant­wort­lich ist. Wir prü­fen die von ihm ein­ge­ge­be­nen In­hal­te oder ein­ge­ge­be­nen Da­ten we­der in recht­li­cher noch in tat­säch­li­cher Sicht und wei­sen den Nut­zer da­her in die­sem Zu­sam­men­hang hier auf den nach­fol­gen­den Punkt: „Frei­stel­lung von An­sprüchen Drit­ter“ hin.

 §23.14 Frei­stel­lung von An­sprüchen Drit­ter
Es gel­ten un­se­re All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen

 §23.15  Über­tra­gung von Rech­ten und/oder Pf­lich­ten aus die­sem Ver­trag
Ei­ne Ab­t­re­tung von Rech­ten und/oder Pf­lich­ten aus die­sem Ver­trag auf an­de­re Nut­zer ist nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung durch uns zu­läs­sig.  Wir sind da­zu be­rech­tigt, et­wai­ge Drit­te mit der Er­fül­lung un­se­rer Pf­lich­ten aus die­sem Ver­trag zu be­auf­tra­gen.  

 §23.16 Sons­ti­ge Ve­r­ein­ba­run­gen
Es gel­ten be­züg­lich der sons­ti­gen Ve­r­ein­ba­run­gen un­se­re All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen und die Li­zenz­be­din­gun­gen für End­kun­den der As­cen­sio Sys­tem SIA.  


 An­la­ge 1: Preis- und Leis­tungs­ver­zeich­nis der KONTENT GmbH für die ON­LY­OF­FICE SaaS An­wen­dung 

 Pro­dukt­be­sch­rei­bung 
ON­LY­OF­FICE ist ein On­li­ne-Soft­wa­re-Pa­ket be­ste­hend aus:
  • Of­fice-An­wen­dun­gen (Text, Ta­bel­len, Prä­sen­ta­tio­nen)
  • CRM-Sys­tem (Kon­takt­ver­wal­tung, Rech­nungs­stel­lung) 
  • Com­muni­ty- Sys­tem (Forum, Blog, Chat)
  • Pro­jekt­ma­na­ge­ment (Pro­jek­te, Auf­ga­ben, Be­rich­te)
  • Of­f­li­ne- Edi­tor (Text-Do­ku­men­te, Ta­bel­len, Prä­sen­ta­tio­nen)
  • Mo­bi­le-Apps zum Ein­se­hen von Do­ku­men­ten (Text-Do­ku­men­te, Ta­bel­len, Prä­sen­ta­tio­nen)


 Preis­ver­zeich­nis 
Der Preis für die ON­LY­OF­FICE Pro­duk­te rich­tet sich nach der An­zahl der ak­ti­ven Nut­zer (User) und des zu­ge­ord­ne­ten Spei­cher­plat­zes für die Nut­zer­da­ten. Die KONTENT be­hält sich vor, die Prei­se im Fal­le ei­ner Er­höh­ung der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er ent­sp­re­chend an­zu­pas­sen. Die KONTENT wird den Kun­den über ei­ne sol­che An­pas­sung in­for­mie­ren.

Ta­ri­fe:

 
{PRI­CE­TA­B­LE} 
 

Al­le ge­nann­ten Prei­se be­in­hal­ten die ge­setz­li­che Mehr­wert­steu­er.




 Ab­rech­nung 
Die Ab­rech­nung er­folgt ab der Be­reit­stel­lung der Soft­wa­re für den Nut­zer. Der Zei­traum er­gibt sich aus der vom Nut­zer ge­wähl­ten Ver­trags­lauf­zeit und die Höhe aus der vom Nut­zer ge­wähl­ten Nutzer­zahl so­wie dem von ihm ge­wähl­ten Spei­cher­platz. Der Ab­rech­nungs­be­trag wird für den je­weils ge­wähl­ten Ver­trags­zei­traum im Vor­aus un­mit­tel­bar nach der Be­reit­stel­lung der Soft­wa­re fäl­lig. Im Üb­ri­gen gel­ten auch hier un­se­re All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen.

C. Zu­satz­ver­trags­be­din­gun­gen

§24. Zu­sätz­li­che Ver­trags­be­din­gun­gen zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung / Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung (AV-Ver­trag, ADV-Ver­trag)

§ 24.1 Ein­lei­tung, An­wen­dungs­be­reich, De­fini­tio­nen
  1. Die­se Zu­satz­be­din­gun­gen kon­k­re­ti­sie­ren die da­ten­schutz­recht­li­chen Verpf­lich­tun­gen der Ver­trag­s­par­tei­en, die sich durch die Be­stim­mun­gen nach § 62 BDSG und § 28 DSG­VO er­ge­ben. Sie sind da­mit ei­ne Er­gän­zung zu den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen der KONTENT GmbH, und wer­den vom Kun­den ge­mein­sam mit den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen an­er­kannt. Sie re­geln die Rech­te und Pf­lich­ten von Auf­trag­ge­ber (Kun­de) und -neh­mer (KONTENT) im Rah­men ei­ner Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten im Auf­trag.
  2. Die­se Zu­satz­be­din­gun­gen fin­den An­wen­dung auf sämt­li­che mit der KONTENT GmbH ge­sch­los­se­nen Ver­trä­ge.
  3. Die­se Be­din­gun­gen fin­den auf al­le Tä­tig­kei­ten An­wen­dung, bei de­nen Mit­ar­bei­ter des Auf­trag­neh­mers oder durch ihn be­auf­trag­te Un­ter­auf­trag­neh­mer (Su­b­un­ter­neh­mer) per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten des Auf­trag­ge­bers ver­ar­bei­ten.
  4. Ver­ant­wort­lich im Sin­ne des Art. 4 Nr. 7 der DS-GVO für die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen der Da­ten­schutz­ge­set­ze, ins­be­son­de­re für die Recht­mä­ß­ig­keit der Da­ten­ver­ar­bei­tung ist der Auf­trag­ge­ber.
  5. In die­sen Be­din­gun­gen ver­wen­de­te Be­grif­fe sind ent­sp­re­chend ih­rer De­fini­ti­on in der EU Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung zu ver­ste­hen. So­weit Er­klär­un­gen im Fol­gen­den „schrift­li­ch“ zu er­fol­gen ha­ben, ist die Schrift­form nach § 126 BGB ge­meint. Im Üb­ri­gen kön­nen Er­klär­un­gen auch in an­de­rer Form er­fol­gen, so­weit ei­ne an­ge­mes­se­ne Nach­weis­bar­keit ge­währ­leis­tet ist.
  6. Der Auf­trag­ge­ber er­teilt al­le Auf­trä­ge, Teil­auf­trä­ge oder Wei­sun­gen do­ku­men­tiert. In Eil­fäl­len kön­nen Wei­sun­gen münd­lich er­teilt wer­den. Sol­che Wei­sun­gen wird der Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich do­ku­men­tiert be­stä­ti­gen.


§ 24.2 Ge­gen­stand und Dau­er der Ver­ar­bei­tung
  1. Die Ver­ar­bei­tung be­ruht auf ei­nem zwi­schen den Par­tei­en be­ste­hen­den Ver­trag (im Fol­gen­den „Ver­tra­g“). Die Dau­er der Ver­ar­bei­tung rich­tet sich nach der Dau­er des Ver­trags.
  2. Ge­gen­stand so­wie Art und Zweck der Ver­ar­bei­tung ist im Ver­trag ge­re­gelt. Ge­gen­stand der Ver­ar­bei­tung ist nicht die ori­gi­nä­re Nut­zung oder Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten durch den Auf­trag­neh­mer. Im Zu­ge der Er­fül­lung des Ver­trags kann al­ler­dings ein Zu­griff auf die vom Auf­trag­ge­ber ge­spei­cher­ten, per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten nicht aus­ge­sch­los­sen wer­den.


§ 24.3 Pf­lich­ten des Auf­trag­neh­mers
  1. Der Auf­trag­neh­mer ver­ar­bei­tet per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten aus­sch­ließ­lich wie ver­trag­lich ve­r­ein­bart oder wie vom Auf­trag­ge­ber an­ge­wie­sen, es sei denn, der Auf­trag­neh­mer ist ge­setz­lich zu ei­ner be­stimm­ten Ver­ar­bei­tung verpf­lich­tet. Der Auf­trag­neh­mer ver­wen­det die zur Ver­ar­bei­tung über­las­se­nen Da­ten für kei­ne an­de­ren, ins­be­son­de­re nicht für ei­ge­ne Zwe­cke.
  2. Der Auf­trag­neh­mer be­stä­tigt, dass ihm die ein­schlä­g­i­gen, all­ge­mei­nen da­ten­schutz­recht­li­chen Vor­schrif­ten be­kannt sind. Er be­ach­tet die Grund­sät­ze ord­nungs­ge­mä­ß­er Da­ten­ver­ar­bei­tung.
  3. Der Auf­trag­neh­mer verpf­lich­tet sich, bei der Ver­ar­bei­tung die Ver­trau­lich­keit st­reng zu wah­ren.
  4. Per­so­nen, die Kennt­nis von den im Auf­trag ver­ar­bei­te­ten Da­ten er­hal­ten kön­nen, ha­ben sich schrift­lich zur Ver­trau­lich­keit zu verpf­lich­ten, so­weit sie nicht be­reits ge­setz­lich ei­ner ein­schlä­g­i­gen Ge­heim­hal­tungspf­licht un­ter­lie­gen.
  5. Der Auf­trag­neh­mer si­chert zu, dass die bei ihm zur Ver­ar­bei­tung ein­ge­setz­ten Per­so­nen vor Be­ginn der Ver­ar­bei­tung mit den re­le­van­ten Be­stim­mun­gen des Da­ten­schut­zes und die­ses Ver­trags ver­traut ge­macht wur­den. Der Auf­trag­neh­mer trägt da­für Sor­ge, dass zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung ein­ge­setz­te Per­so­nen hin­sicht­lich der Er­fül­lung der Da­ten­schutz­an­for­de­run­gen lau­fend an­ge­mes­sen an­ge­lei­tet und über­wacht wer­den.
  6. Im Fal­le von In­spek­tio­nen durch den Auf­trag­ge­ber oder ei­nem von die­sem be­auf­trag­ten Prü­fer wer­den die­se nach vor­he­ri­ger An­mel­dung un­ter Wah­rung ei­ner An­mel­de­frist von 3 Wo­chen zu den üb­li­chen Ge­schäfts­zei­ten und oh­ne Stör­ung des Be­triebs­ablaufs durch­ge­führt. Der Auf­trag­neh­mer darf hier­bei vor­ab die In­spek­ti­on von der Un­ter­zeich­nung ei­ner Ver­schwie­gen­heit­s­er­klär­ung hin­sicht­lich der Da­ten an­de­rer Kun­den und der ein­ge­rich­te­ten tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men ab­hän­gig ma­chen. Er darf zu­dem für den hier­bei ent­ste­hen­den Auf­wand ei­ne Ent­schä­d­i­gung ver­lan­gen. Der Auf­wand für ei­ne In­spek­ti­on ist zeit­lich auf 1 Tag pro Ka­len­der­jahr be­schränkt.
  7. So­weit der Auf­trag­neh­mer den Nach­weis der kor­rek­ten Um­set­zung der ve­r­ein­bar­ten Da­ten­schutzpf­lich­ten wie un­ter § 24.4 Abs. 4 die­ses Ver­tra­ges vor­ge­se­hen er­bringt, soll sich ei­ne Kon­trol­le auf Stich­pro­ben be­schrän­k­en.
  8. Soll­te ei­ne In­spek­ti­on durch ei­ne Da­ten­schutz­auf­sichts­be­hör­de oder ei­ne sons­ti­ge ho­heit­li­che Auf­sichts­be­hör­de des Auf­trag­ge­bers ei­ne In­spek­ti­on vor­neh­men, gilt grund­sätz­lich Ab­satz 6 ent­sp­re­chend. Ei­ne Ver­schie­gen­heit­s­er­klär­ung ist hier nicht er­for­der­lich, wenn die Auf­sichts­be­hör­de ei­ner be­rufs­recht­li­chen Ver­schwie­gen­heit un­ter­liegt, bei wel­cher im Fal­le ei­nes Ver­sto­ßes das Straf­ge­setz­buch straf­be­wehrt ist.
  9. Wird der Auf­trag­ge­ber durch Auf­sichts­be­hör­den oder an­de­re Stel­len ei­ner Kon­trol­le un­ter­zo­gen oder ma­chen be­trof­fe­ne Per­so­nen ihm ge­gen­über Rech­te gel­tend, verpf­lich­tet sich der Auf­trag­neh­mer den Auf­trag­ge­ber im an­ge­mes­se­nen Um­fang zu un­ter­stüt­zen, so­weit die Ver­ar­bei­tung im Auf­trag be­trof­fen ist.
  10. Aus­künf­te an Drit­te oder den Be­trof­fe­nen darf der Auf­trag­neh­mer nur nach vor­he­ri­ger Zu­stim­mung durch den Auf­trag­ge­ber er­tei­len. Di­rekt an ihn ge­rich­te­te An­fra­gen wird er un­ver­züg­lich an den Auf­trag­ge­ber wei­ter­lei­ten.
  11. So­weit ge­setz­lich verpf­lich­tet, be­s­tellt der Auf­trag­neh­mer ei­ne fach­kun­di­ge und zu­ver­läs­si­ge Per­son als Be­auf­trag­ten für den Da­ten­schutz. Es ist si­cher­zu­s­tel­len, dass für den Be­auf­trag­ten kei­ne In­ter­es­sens­kon­f­lik­te be­ste­hen. In Zwei­fels­fäl­len kann sich der Auf­trag­ge­ber di­rekt an den Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten wen­den.
  12. Der Auf­trag­neh­mer un­ter­rich­tet den Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich, wenn ihm Ver­let­zun­gen des Schut­zes per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten des Auf­trag­ge­bers be­kannt wer­den.


§ 24.4 Tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men
  1. Die im An­hang 1 be­schrie­be­nen Da­ten­si­cher­heits­maß­nah­men wer­den als ver­bind­lich fest­ge­legt. Sie de­fi­nie­ren das vom Auf­trag­neh­mer ge­schul­de­te Mi­ni­mum.
  2. Die Da­ten­si­cher­heits­maß­nah­men kön­nen der tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Wei­ter­ent­wick­lung ent­sp­re­chend an­ge­passt wer­den, so­lan­ge das hier ve­r­ein­bar­te Ni­veau nicht un­ter­schrit­ten wird.
  3. Der Auf­trag­neh­mer si­chert zu, dass die im Auf­trag ver­ar­bei­te­ten Da­ten von sons­ti­gen Da­ten­be­stän­den strikt ge­t­rennt wer­den. Ko­pi­en oder Du­p­li­ka­te wer­den oh­ne Wis­sen des Auf­trag­ge­bers nicht er­s­tellt. Aus­ge­nom­men sind tech­nisch not­wen­di­ge, tem­porä­re Ver­viel­fäl­ti­gun­gen, so­weit ei­ne Be­ein­träch­ti­gung des hier ve­r­ein­bar­ten Da­ten­schutz­ni­ve­aus aus­ge­sch­los­sen ist.
  4. Der Auf­trag­neh­mer führt den Nach­weis der Er­fül­lung sei­ner Pf­lich­ten durch re­gel­mä­ß­i­ge An­pas­sung und Ver­öf­f­ent­li­chung der ve­r­ein­bar­ten tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men auf sei­ner Web­si­te www.kon­tent.com. Der Nach­weis kann auch durch ge­neh­mig­te Ver­hal­tens­re­geln oder ein ge­neh­mig­tes Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren er­bracht wer­den.
  5. Der Auf­trag­neh­mer trifft die er­for­der­li­chen Maß­nah­men zur Si­che­rung der Da­ten und zur Min­de­rung mög­li­cher nach­tei­li­ger Fol­gen der be­trof­fe­nen Per­so­nen.


§ 24.5 Re­ge­lun­gen zur Be­rich­ti­gung, Lö­schung und Sper­rung von Da­ten
  1. Im Rah­men des Auf­trags ver­ar­bei­te­te Da­ten wird der Auf­trag­neh­mer nur ent­sp­re­chend der ge­trof­fe­nen ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung oder nach Wei­sung des Auf­trag­ge­bers be­rich­ti­gen, lö­schen oder sper­ren.
  2. Den ent­sp­re­chen­den Wei­sun­gen des Auf­trag­ge­bers wird der Auf­trag­neh­mer je­der­zeit und auch über die Be­en­di­gung die­ses Ver­tra­ges hin­aus Fol­ge leis­ten.
  3. Wen­det sich ei­ne be­trof­fe­ne Per­son zur Be­rich­ti­gung, Lö­schung und Sper­rung an den Auf­trag­neh­mer wird die­ser die An­fra­ge falls zu­zu­ord­nen an den Auf­trag­ge­ber wei­ter­lei­ten. Der Auf­trag­neh­mer haf­tet bei der Er­fül­lung sei­ner Pf­lich­ten nicht da­für, wenn das Er­su­chen vom Auf­trag­ge­ber nicht, nicht rich­tig oder nicht frist­ge­recht be­ant­wor­tet wird.
  4. Da­ten, Da­ten­trä­ger so­wie sämt­li­che sons­ti­ge Ma­te­ria­li­en sind nach Auf­trag­s­en­de auf Ver­lan­gen des Auf­trag­ge­bers ent­we­der her­aus­zu­ge­ben oder zu lö­schen.


§ 24.6 Un­ter­auf­trags­ver­hält­nis­se (Su­b­un­ter­neh­mer)
  1. Der Auf­trag­ge­ber ist ge­ne­rell mit der Hin­zu­zie­hung von frem­den so­wie ver­bun­de­nen Un­ter­neh­men zur Er­fül­lung des Ver­trags, spe­zi­ell zur Auf­rech­t­er­hal­tung des tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Be­triebs ein­ver­stan­den. (Su­b­un­ter­neh­mer)
  2. Der Auf­trag­neh­mer wählt den Su­b­un­ter­neh­mer un­ter be­son­de­rer Be­rück­sich­ti­gung der Eig­nung der vom Su­b­un­ter­neh­mer ge­trof­fe­nen tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men sorg­fäl­tig aus.
  3. Der Auf­trag­neh­mer pu­b­li­ziert ei­ne Lis­te der ak­tu­ell ein­ge­setz­ten Su­b­un­ter­neh­mer im Kun­den­be­reich auf www.kon­tent.com.
  4. Es ob­liegt dem Auf­trag­neh­mer die aus die­sem Ver­trag ent­ste­hen­den, da­ten­schutz­recht­li­chen Verpf­lich­tun­gen auf die Su­b­un­ter­neh­mer zu über­tra­gen.
  5. Die vol­le Ver­ant­wor­tung für die vom Auf­trag­neh­mer ein­ge­schal­te­ten Su­b­un­ter­neh­mer bleibt beim Auf­trag­neh­mer.
  6. Un­ter­auf­trags­ver­hält­nis­se im Sin­ne die­ses Ver­trags sind nur sol­che Leis­tun­gen, die ei­nen di­rek­ten Zu­sam­men­hang mit der Er­brin­gung der Haupt­leis­tung auf­wei­sen. Ne­ben­leis­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se Trans­port, War­tung und Rei­ni­gung so­wie die In­an­spruch­nah­me von Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­di­enst­leis­tun­gen oder Be­nut­zer­ser­vice sind nicht er­fasst. Die Pf­licht des Auf­trag­neh­mers, auch in die­sen Fäl­len die Be­ach­tung von Da­ten­schutz und Da­ten­si­cher­heit si­cher­zu­s­tel­len, bleibt un­be­rührt.


§ 24.7 Rech­te und Pf­lich­ten des Auf­trag­ge­bers
  1. Für die Be­ur­tei­lung der Zu­läs­sig­keit der be­auf­trag­ten Ver­ar­bei­tung so­wie für die Wah­rung der Rech­te von Be­trof­fe­nen ist al­lein der Auf­trag­ge­ber ver­ant­wort­lich.
  2. Der Auf­trag­ge­ber in­for­miert den Auf­trag­neh­mer un­ver­züg­lich, wenn er Feh­ler oder Un­re­gel­mä­ß­ig­kei­ten bei der Prü­fung der Auf­trag­s­er­geb­nis­se fest­s­tellt.


§ 24.8 Be­en­di­gung des Auf­trags
  1. Die­se Ver­trags­be­stim­mung ver­lie­ren Ih­re Gül­tig­keit bei Be­en­di­gung des Ver­trags.
  2. Do­ku­men­ta­tio­nen, die dem Nach­weis der ord­nungs­ge­mä­ß­en Da­ten­ver­ar­bei­tung die­nen, sind durch den Auf­trag­neh­mer den je­wei­li­gen Auf­be­wah­rungs­fris­ten ent­sp­re­chend auch über das Ver­trag­s­en­de hin­aus auf­zu­be­wah­ren. Er kann sie zu sei­ner Ent­las­tung dem Auf­trag­ge­ber bei Ver­trag­s­en­de über­ge­ben.


§ 24.9 Haf­tung
  1. Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer haf­ten ge­gen­über be­trof­fe­nen Per­so­nen ent­sp­re­chend den Be­stim­mun­gen des Art. 82 DS-GVO.


§ 24.10 Sons­ti­ges
  1. Bei­de Par­tei­en sind verpf­lich­tet, al­le im Rah­men des Ver­trags­ver­hält­nis­ses er­lang­ten Kennt­nis­se von Ge­schäfts­ge­heim­nis­sen und Da­ten­si­cher­heits­maß­nah­men der je­weils an­de­ren Par­tei auch über die Be­en­di­gung des Ver­tra­ges ver­trau­lich zu be­han­deln. Be­ste­hen Zwei­fel, ob ei­ne In­for­ma­ti­on der Ge­heim­hal­tungspf­licht un­ter­liegt, ist sie bis zur schrift­li­chen Frei­ga­be durch die an­de­re Par­tei als ver­trau­lich zu be­han­deln.
  2. Soll­te Ei­gen­tum des Auf­trag­ge­bers beim Auf­trag­neh­mer durch Maß­nah­men Drit­ter (et­wa durch Pfän­dung oder Be­schlag­nah­me), durch ein In­sol­venz- oder Ver­g­leichs­ver­fah­ren oder durch sons­ti­ge Er­eig­nis­se ge­fähr­det wer­den, so hat der Auf­trag­neh­mer den Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich zu ver­stän­di­gen.
  3. Für Ne­ben­ab­re­den ist die Schrift­form er­for­der­lich.
  4. Die Ein­re­de des Zu­rück­be­hal­tungs­rechts i. S. v. § 273 BGB wird hin­sicht­lich der im Auf­trag ver­ar­bei­te­ten Da­ten und der zu­ge­hö­ri­gen Da­ten­trä­ger aus­ge­sch­los­sen.
  5. Soll­ten ein­zel­ne Tei­le die­ser Ve­r­ein­ba­rung un­wirk­sam sein, so be­rührt dies die Wirk­sam­keit der Ve­r­ein­ba­rung im Üb­ri­gen nicht.



An­la­ge 1 - Tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men der KONTENT GmbH (Stand: 18.05.2018) 

 §1. All­ge­mei­nes
Der Auf­trag­ge­ber und der Auf­trag­neh­mer (die KONTENT GmbH) ha­ben un­ter Be­rück­sich­ti­gung des Stands der Tech­nik, der Im­p­le­men­tie­rungs­kos­ten, der Art, des Um­fangs, der Um­stän­de und der Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung so­wie der Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit und der Schwe­re der mit der Ver­ar­bei­tung ver­bun­de­nen Ge­fah­ren für die Rechts­gü­ter der be­trof­fe­nen Per­so­nen die er­for­der­li­chen tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men zu tref­fen, um bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten ein dem Ri­si­ko an­ge­mes­se­nes Schutz­ni­veau zu ge­währ­leis­ten, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Ver­ar­bei­tung be­son­de­rer Ka­te­go­ri­en per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten. Der Auf­trag­neh­mer nutzt im ei­ge­nen Rech­nen­zen­trum aus­sch­ließ­lich ei­ge­ne Hard­wa­re und rich­tet sich in jed­we­der Hin­sicht an die ein­schlä­g­i­gen tech­ni­schen Richt­li­ni­en und Emp­feh­lun­gen des Bun­de­sam­tes für Si­cher­heit in der In­for­ma­ti­ons­tech­nik. Die KONTENT GmbH hat die nach­fol­gen­den Maß­nah­men ge­trof­fen.

 §2. Tech­nisch or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men nach Art. 32 DSG­VO
Der Auf­trag­neh­mer hat ge­eig­ne­te Maß­nah­men zur Ver­trau­lich­keit, In­te­gri­tät, Ver­füg­bar­keit und Be­last­bar­keit so­wie Ver­fah­ren zur re­gel­mä­ß­i­gen Über­prü­fung, Be­wer­tung und Eva­lu­ie­rung im­p­le­men­tiert. Die Maß­nah­men ste­hen in Übe­r­ein­stim­mung mit dem IT-Si­cher­heits­kon­zept und wer­den re­gel­mä­ß­ig vom IT-Si­cher­heits­be­auf­trag­ten über­prüft.

 §2.1 Zu­tritts­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ver­weh­rung des Zu­tritts für Un­be­fug­te zu Ver­ar­bei­tungs­an­la­gen, mit de­nen die Ver­ar­bei­tung durch­ge­führt wird:
  • ed­we­de Au­ßen­tü­ren sind mit ei­nem ma­nu­el­len und tech­ni­schen Sch­ließ­sys­tem (Si­cher­heits­schlös­ser) ver­se­hen und grund­sätz­lich ver­sch­los­sen
  • al­le Rä­um­lich­kei­ten wer­den über­wacht und im Alarm­fall der Wach­di­enst in­for­miert
  • die den Mit­ar­bei­tern zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Schlüs­sel sind per­so­nen­ge­bun­den re­gi­s­triert und die Schlüs­se­l­aus­ga­be wird quit­tiert
  • der Zu­tritt ist durch ma­te­ri­el­le (RFID-Chips und Schlüs­sel) und geis­ti­ge (PINs) Iden­ti­fi­ka­ti­ons­merk­ma­le ge­si­chert
  • das Zu­tritts­kon­troll­sys­tem so­wie die Alarm­an­la­ge sind über USV ge­gen Stro­m­aus­fall ge­si­chert
  • der Wach­di­enst über­wacht die Zu­trit­te und mel­det un­be­fug­te im 24/7-Sys­tem
  • der Zu­tritt zu der kun­den­ei­ge­nen Hard­wa­re ist aus­sch­ließ­lich durch den Kun­den selbst und durch das zu­stän­di­ge Per­so­nal mög­lich
  • Be­su­cher kön­nen sich nur in Be­g­lei­tung ei­nes Mit­ar­bei­ters in den Rä­um­lich­kei­ten be­we­gen
  • Per­so­nal von Drit­ten, ins­be­son­de­re für Rei­ni­gungs- und War­tungs­auf­ga­ben wird sorg­fäl­tig aus­ge­wählt


 §2.2 Zu­griffs­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass die zur Be­nut­zung ei­nes au­to­ma­ti­sier­ten Ver­ar­bei­tungs­sys­tems Be­rech­tig­ten aus­sch­ließ­lich zu den von ih­rer Zu­gangs­be­rech­ti­gung um­fass­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten Zu­gang ha­ben und Maß­nah­men wie die un­er­laub­te Tä­tig­keit in Da­ten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­men au­ßer­halb ein­ge­räum­ter Be­rech­ti­gun­gen ver­hin­dert wird:
  • die ver­ge­be­nen Zu­griffs­rech­te ori­en­tie­ren sich an dem auf­ga­ben­be­ding­ten und da­ten­schutz­recht­li­chen Er­for­der­nis­sen (need-to-know Prin­zip)
  • die Vor­ga­be von Pass­wor­tricht­li­ni­en inkl. Pass­wort­län­ge und Pass­wort­wech­sel er­folgt nach den Emp­feh­lun­gen das BSI
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • es be­ste­hen de­di­zier­te Auf­be­wah­rungspf­lich­ten
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird ein­ge­setzt
  • die Da­ten­trä­ger wer­den (so­weit mög­lich) ver­schlüs­selt


 §2.3 Zu­gangs­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ver­hin­de­rung der Nut­zung der Da­ten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­me durch Un­be­fug­te:
  • Mit­ar­bei­ter ar­bei­ten aus­sch­ließ­lich mit den per­so­na­li­siert an­ge­leg­ten Be­nut­zer­pro­fi­len, wel­che die Ein­ga­be ei­nes Pass­wort er­for­dern.
  • Vor­ga­be von Pass­wor­tricht­li­ni­en inkl. Pass­wort­län­ge und Pass­wort­wech­sel er­folgt nach den Emp­feh­lun­gen das BSI
  • ei­ne kla­re Tren­nung von Pro­duk­tiv- und Tes­t­in­fra­struk­tur
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • der Vi­ren­schutz (An­ti-Vi­ren­soft­wa­re) wird re­gel­mä­ß­ig ak­tua­li­siert
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on und -über­tra­gung ein­ge­setzt


 §2.4 Tren­nungs­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass zu un­ter­schied­li­chen Zwe­cken er­ho­be­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten ge­t­rennt ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen:
  • ei­ne kla­re Tren­nung von Kun­den­zu­grif­fen (lo­gi­sche Tren­nung durch in­di­vi­du­el­le Be­nut­zer­pro­fi­le mit Pass­wort­schutz)
  • ei­ne kla­re Tren­nung von Pro­duk­tiv- und Tes­t­in­fra­struk­tur
  • ge­t­renn­te Ver­ar­bei­tung zweck­ge­bun­de­ner Da­ten


 §2.5 Da­ten­in­te­gri­tät
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass ge­spei­cher­te per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten nicht durch Fehl­funk­tio­nen des Sys­tems be­schä­d­igt wer­den kön­nen:
  • bei den Be­triebs­sys­te­men und an­de­rer ein­ge­setz­ter Soft­wa­re wer­den al­le not­wen­di­gen Up­da­tes durch­ge­führt
  • bei der Ein­füh­rung neu­er Soft- oder Hard­wa­re wer­den Test- und Frei­ga­be­ver­fah­ren vor dem Pro­duk­tiv­ein­satz durchlau­fen
  • al­le re­le­van­ten Sys­te­me sind mit Raid-Con­trol­ler aus­ge­stat­tet
  • die Stör­fäl­le wer­den pro­zes­sual ge­mel­det und zeit­nah be­ho­ben
  • es be­ste­hen de­zi­dier­te Back­up- & Re­co­ve­r­y­kon­zep­te


 §2.6 Ein­ga­be­kon­trol­le
Maß­nah­men zur Ge­währ­leis­tung, dass nach­träg­lich über­prüft und fest­ge­s­tellt wer­den kann, wel­che per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu wel­cher Zeit und von wem in au­to­ma­ti­sier­te Ver­ar­bei­tungs­sys­te­me ein­ge­ge­ben oder ve­r­än­dert wor­den sind:
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert


 §2.7 Ver­füg­bar­keits­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten ge­gen Zer­stör­ung oder Ver­lust ge­schützt sind
  • es be­ste­hen de­zi­dier­te Back­up- & Re­co­ve­r­y­kon­zep­te
  • die Da­ten­wie­der­her­s­tell­bar­keit wird re­gel­mä­ß­ig ge­tes­tet
  • al­le re­le­van­ten Sys­te­me sind mit Raid-Con­trol­ler aus­ge­stat­tet
  • es be­steht ei­ne un­ter­b­re­chungs­f­reie Strom­ver­sor­gung (USV)
  • die Rä­um­lich­kei­ten sind in Brand­ab­schnit­ten ein­ge­teilt und je­weils mit Brand­schutz­ein­rich­tun­gen (Feu­er- und Rauch­mel­de­an­la­gen, Feu­er­lö­scher) ver­se­hen
  • die Kli­ma­an­la­gen sind re­dun­dant aus­ge­legt
  • Stör­fäl­le wer­den pro­zes­sual ge­mel­det und zeit­nah be­ho­ben
  • 24/7 Be­reit­schaft von Mit­ar­bei­tern zur Be­he­bung von Stör­un­gen
  • es wer­den ex­ter­ne und in­ter­ne tech­ni­sche Si­cher­heits­ana­ly­sen durch­ge­führt
  • die Strom­ver­sor­gung wird durch Re­dundan­zen si­cher­ge­s­tellt (Not­strom­ag­g­re­ga­te so­wie USV An­la­gen
  • die Hoch­was­ser- und Erd­be­ben­kri­ti­ka­li­tät wur­de DIN-ge­recht ge­prüft


 §2.8 Da­ten­trä­ger­kon­trol­le
Maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung des un­be­fug­ten Le­sens, Ko­pie­rens, Ve­r­än­derns oder Lö­schens von Da­ten­trä­gern:
  • die Da­ten­trä­ger (so­weit mög­lich) wer­den re­s­trik­tiv ein­ge­setzt und ver­schlüs­selt
  • die aus­ge­son­der­ten Da­ten­trä­ger wer­den in zu­tritts­kon­trol­lier­ten Räu­men ge­la­gert. Die­se wer­den dann da­ten­schutz­kon­form ge­löscht und ent­s­orgt.
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert


 §2.9 Spei­cher­kon­trol­le
  • die ver­ge­be­nen Zu­griffs­rech­te ori­en­tie­ren sich an dem auf­ga­ben­be­ding­ten und da­ten­schutz­recht­li­chen Er­for­der­nis­sen (need-to-know Prin­zip)
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Da­ten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­me sind pass­wort­ge­schützt
  • die Vor­ga­be von Pass­wor­tricht­li­ni­en inkl. Pass­wort­län­ge und Pass­wort­wech­sel er­folgt nach den Emp­feh­lun­gen das BSI


 §2.10 Be­nut­zer­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ver­hin­de­rung der Nut­zung au­to­ma­ti­sier­ter Ver­ar­bei­tungs­sys­te­me mit Hil­fe von Ein­rich­tun­gen zur Da­ten­über­tra­gung durch Un­be­fug­te:
  • die Remote Zu­grif­fe auf die Sys­te­me sind durch ver­schlüs­sel­te, Pass­phra­se- und Zer­ti­fi­kat-ge­si­chert
  • die ver­ge­be­nen Zu­griffs­rech­te ori­en­tie­ren sich an dem auf­ga­ben­be­ding­ten und da­ten­schutz­recht­li­chen Er­for­der­nis­sen (need-to-know Prin­zip)
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • der Vi­ren­schutz (An­ti-Vi­ren­soft­wa­re) wird re­gel­mä­ß­ig ak­tua­li­siert


 §2.11 Über­tra­gungs­kon­trol­le
    Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass über­prüft und fest­ge­s­tellt wer­den kann, an wel­che Stel­len per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten mit Hil­fe von Ein­rich­tun­gen zur Da­ten­über­tra­gung über­mit­telt oder zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wur­den oder wer­den kön­nen:
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on und -über­tra­gung ein­ge­setzt
  • bei der Über­tra­gung von E-Mail-Nach­rich­ten und sons­ti­gen In­for­ma­tio­nen wird (wenn mög­lich) ver­schlüs­selt und pseud­ony­mi­siert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • der Vi­ren­schutz (An­ti-Vi­ren­soft­wa­re) wird re­gel­mä­ß­ig ak­tua­li­siert


 §2.12 Trans­port­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass bei der Über­mitt­lung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten so­wie beim Trans­port von Da­ten­trä­gern die Ver­trau­lich­keit und In­te­gri­tät der Da­ten ge­schützt wird:
  • die Aus­wahl von Drit­ten er­folgt sorg­fäl­tig
  • es exi­tie­ren de­tail­lier­te ver­trag­li­che Re­ge­lun­gen zum Auf­trags­ver­hält­nis
  • im Ver­trag mit Drit­ten wer­den wirk­sa­me Kon­troll- und oder Zu­griffs- bzw. Lö­schungs­rech­te ve­r­ein­bart
  • es er­folgt ei­ne re­gel­mä­ß­i­ge Kon­trol­le durch den Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on ein­ge­setzt
  • bei der Über­tra­gung von E-Mail-Nach­rich­ten und sons­ti­gen In­for­ma­tio­nen wird (wenn mög­lich) ver­schlüs­selt und pseud­ony­mi­siert
  • beim phy­si­schen Trans­port wer­den die Trans­port­per­so­nen und -fahr­zeu­ge sorg­fäl­tig aus­ge­wählt


 §2.13 Wie­der­her­s­tell­bar­keit
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass ein­ge­setz­te Sys­te­me im Stör­ungs­fall wie­der­her­ge­s­tellt wer­den kön­nen:
  • es be­ste­hen de­zi­dier­te Back­up- & Re­co­ve­r­y­kon­zep­te
  • die Da­ten­wie­der­her­s­tell­bar­keit wird re­gel­mä­ß­ig ge­tes­tet
  • al­le re­le­van­ten Sys­te­me sind mit Raid-Con­trol­ler aus­ge­stat­tet


 §2.14 Zu­ver­läs­sig­keit
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass al­le Funk­tio­nen des Sys­tems zur Ver­fü­gung ste­hen und auf­t­re­ten­de Fehl­funk­tio­nen ge­mel­det wer­den:
  • Stör­fäl­le wer­den pro­zes­sual ge­mel­det und zeit­nah be­ho­ben
  • 24/7 Be­reit­schaft von Mit­ar­bei­tern zur Be­he­bung von Stör­un­gen
  • es wer­den ex­ter­ne und in­ter­ne tech­ni­sche Si­cher­heits­ana­ly­sen durch­ge­führt
  • bei der Ein­füh­rung neu­er Soft- oder Hard­wa­re wer­den Test- und Frei­ga­be­ver­fah­ren vor dem Pro­duk­tiv­ein­satz durchlau­fen
  • per­ma­nen­tes Moni­to­ring al­le Sys­te­me mit au­to­ma­ti­scher Aus­lö­sung der Not­fall­pro­ze­du­ren


 §2.15 Auf­trags­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten, die im Auf­trag ver­ar­bei­tet wer­den, nur ent­sp­re­chend den Wei­sun­gen des Auf­trag­ge­bers ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen:
  • die sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl von Drit­ten ge­schieht in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten
  • es exis­tie­ren de­tail­lier­te ver­trag­li­che Re­ge­lun­gen zum Auf­trags­ver­hält­nis
  • im Ver­trag mit Drit­ten wer­den wirk­sa­me Kon­troll- und oder Zu­griffs- bzw. Lö­schungs­rech­te ve­r­ein­bart
  • der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te kon­trol­liert re­gel­mä­ß­ig al­le Ver­ar­bei­tung­s­pro­zes­se


 §2.16 An­pas­sung der in­ner­be­trieb­li­chen Or­ga­ni­sa­ti­on an die be­son­de­ren An­for­de­run­gen des Da­ten­schut­zes
Der Auf­trag­neh­mer hat sich den fol­gen­den da­ten­schutz­recht­li­chen Stan­dards un­ter­wor­fen:
  • Er­ar­bei­tung ei­nes IT-Si­cher­heits­kon­zepts
  • Fer­ti­gung von in­ter­nen Da­ten­schutz- und Si­cher­heits­richt­li­ni­en (Po­li­cies) so­wie Ar­beits­an­wei­sun­gen
  • Re­gel­mä­ß­i­ge Kon­trol­le durch den Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten
  • Re­gel­mä­ß­i­ge Hin­wei­se und Er­mah­nun­gen, um das Pro­b­lem­be­wusst­sein zu för­dern
  • Ge­le­gent­li­che un­an­ge­kün­dig­te Kon­trol­le der Ein­hal­tung von Da­ten­schutz- und Da­ten­si­che­rungs­maß­nah­men

Der Auf­trag­neh­mer ge­währ­leis­tet, dass die Leis­tung­s­er­brin­gung grund­sätz­lich im haus­ei­ge­nen Re­chen­zen­tr­um­der KONTENT GmbH und un­ter Be­ach­tung des deut­schen Da­ten­schutz­rechts er­folgt. Die Leis­tun­gen des Auft­gag­neh­mers ori­en­tie­ren sich zu­dem so­weit mög­lich an den Vor­ga­ben der Nor­men der ISO27001 Zer­ti­fi­zie­rung. Zu­dem ver­folgt der Auf­trag­neh­mer die Pro­zes­se, um die An­for­de­run­gen der ISO 20000 zu er­fül­len. Der Auf­trag­neh­mer hat zu­dem nach den all­ge­mein an­er­kann­ten Re­geln von Wis­sen­schaft und Tech­nik die ope­ra­ti­ven Leis­tungs­kom­po­nen­ten re­dun­dant aus­ge­legt.
Präam­bel
Die KONTENT GmbH, nach­fol­gend KONTENT ge­nannt, ist ein kom­mer­zi­el­ler An­bie­ter ver­schie­de­ner in­ter­net­be­zo­ge­ner Di­ens­te aus dem Be­reich Webhosting und Domains. Zu­nächst fol­gen Re­ge­lun­gen, die auf je­des Ver­trags­ver­hält­nis mit KONTENT An­wen­dung fin­den, so­dann die­je­ni­gen Re­ge­lun­gen, die ab­hän­gig von den durch den Kun­den ge­wünsch­ten Di­ens­ten sind.
A. All­ge­mei­ne Be­din­gun­gen für al­le er­brach­ten Leis­tun­gen
§1. Gel­tungs­be­reich
§ 1.1.
KONTENT er­bringt al­le Leis­tun­gen aus­sch­ließ­lich auf Grund­la­ge der vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB), so­wie der auf der un­ter "http://www.KONTENT.com" ab­ruf­ba­ren Web­si­te zu fin­den­den Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen und et­wai­ger Zu­satz­be­din­gun­gen, auf die der Kun­de je­doch im Zu­sam­men­hang mit den durch den Kun­den ge­wünsch­ten Leis­tun­gen aus­drück­lich hin­ge­wie­sen wird.
§ 1.2
Die vor­lie­gen­den AGB gel­ten auch für künf­ti­ge Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen den Par­tei­en, oh­ne dass es ei­ner er­neu­ten Ve­r­ein­ba­rung be­darf.
§ 1.3
In­di­vi­du­el­le Ver­trags­ab­re­den ha­ben Vor­rang vor die­sen All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen. Ab­wei­chen­de, ent­ge­gen­ste­hen­de oder er­gän­zen­de All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil, es sei denn, ih­rer Gel­tung wird aus­drück­lich zu­ge­stimmt.
§ 1.4
KONTENT ist be­rech­tigt, die AGB mit Wir­kung für die Zu­kunft zu än­dern. Ei­ne Än­de­rung darf nur über ein Er­klär­ungs­fik­ti­on ein­ge­holt wer­den, wenn die Än­de­rung kei­ne Be­nach­tei­li­gung des Kun­den mit sich führt. Au­ßer­dem müs­sen Än­de­run­gen der Rechts­sp­re­chung, Än­de­rung der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se der KONTENT oder Ge­set­zes­än­de­rung der Grund für ei­ne AGB-Än­de­rung sein. Der Kun­de wird in ei­nem sol­chen Fall per E-Mail über die Än­de­rung in­for­miert. Er wird auf die ihm zu­ste­hen­de Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, bin­nen vier Wo­chen der Än­de­rung der All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen zu wi­der­sp­re­chen. Wi­der­spricht der Kun­de nicht, so be­steht das Ver­trags­ver­hält­nis mit den ge­än­der­ten Be­din­gun­gen fort. Im Fall des Wi­der­spruchs be­steht der Ver­trag un­ve­r­än­dert fort, KONTENT ist je­doch be­rech­tigt, den Ver­trag or­dent­lich nach § 3 der AGB zu kün­di­gen.
§2. Leis­tun­gen / Än­de­run­gen des Leis­tung­s­an­ge­bots / Preis­än­de­run­gen
§ 2.1
Die Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen der ein­zel­nen Di­ens­te fin­den sich ne­ben die­sen AGB auf der Web­si­te un­ter "http://www.KONTENT.com". Bei al­len an­ge­bo­te­nen Leis­tun­gen gilt, dass ei­ne Er­reich­bar­keit der sei­tens KONTENT vor­ge­hal­te­nen tech­ni­schen In­fra­struk­tur bis zum Über­ga­be­punkt an ex­ter­ne Netz­be­t­rei­ber le­dig­lich bei ei­ner durch­schnitt­li­chen Ver­füg­bar­keit von 97% im Jah­res­mit­tel ge­schul­det ist. Für die Nut­zung der Di­ens­te ist je­doch auch die Funk­tio­na­li­tät frem­der Net­ze und Tech­nik er­for­der­lich, auf die KONTENT kei­nen Ein­fluss hat.
§ 2.2
KONTENT be­hält sich vor, Än­de­run­gen des Di­ens­tes und der tech­ni­schen Um­ge­bung vor­zu­neh­men, so­fern dies den ver­trag­lich ge­schul­de­ten Leis­tung­s­um­fang auf­rech­t­er­hält, zur Ver­bes­se­rung des Di­ens­tes not­wen­dig ist und / oder der tech­ni­schen Wei­ter­ent­wick­lung Rech­nung trägt. So­fern kos­ten­f­reie Leis­tun­gen er­bracht wer­den, be­steht kein An­spruch auf de­ren wei­te­re Er­brin­gung. KONTENT ist be­rech­tigt, die­se Leis­tun­gen ein­zu­s­tel­len, oh­ne dass dem Kun­den dar­auf ein Scha­dens­er­satz-, Min­de­rungs- oder Er­stat­tungs­an­spruch zu­steht.
§ 2.3
So­fern die Dritt­kos­ten im Hin­blick auf die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen stei­gen, ist KONTENT be­rech­tigt, die­se Preis­er­höh­un­gen an den Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. Dem Kun­den wird dies vier Wo­chen vor de­ren Wirk­sam­wer­den per E-Mail an­ge­kün­digt. Der Kun­de wird auf die Mög­lich­keit hin­ge­wie­sen, bin­nen glei­chen Zei­traums das Ver­trags­ver­hält­nis oh­ne Ein­hal­tung ei­ner Frist zu kün­di­gen.
§3. Ver­trags­schluss, Ver­trags­dau­er und Kün­di­gung
§ 3.1
Der Ver­trag zwi­schen KONTENT und dem Kun­den kommt durch die An­nah­me des Kun­den­an­tra­ges durch die KONTENT zu­stan­de. Der Kun­den­an­trag wird durch den Kun­den durch die Aus­wahl des je­wei­li­gen Leis­tung­s­an­ge­bo­tes auf der In­ter­net­sei­te www.KONTENT.com be­stimmt. Die Leis­tungs­be­sch­rei­bun­gen wer­den Be­stand­teil des je­wei­li­gen Ver­tra­ges zwi­schen KONTENT und dem Kun­den.
§ 3.2
Min­der­jäh­ri­ge dür­fen die von KONTENT an­ge­bo­te­nen Di­ens­te nicht oh­ne die schrift­li­che Zu­stim­mung der Er­zie­hungs­be­rech­tig­ten nut­zen. Die­se un­ter­schrie­be­ne Zu­stim­mung ist an KONTENT zu sen­den. Ei­ne Über­mitt­lung per E-Mail reicht nicht aus.
§ 3.3
Die Ver­trags­dau­er für die ein­zel­nen An­ge­bo­te und Di­enst­leis­tun­gen, die Ver­trags­be­stand­teil wer­den, er­gibt sich aus den Be­sch­rei­bun­gen auf der Web­si­te. Sie ver­län­gert sich um je­weils ein wei­te­res Jahr, wenn der Ver­trag nicht durch ei­ne der Par­tei­en schrift­lich vier Wo­chen vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit ge­kün­digt wird. Be­trifft die Kün­di­gung le­dig­lich ge­buch­te Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen, kann dies über die Web­si­te er­fol­gen. Die Kün­di­gung ei­ner Domain ist schrift­lich per Brief oder Te­le­fax vor­zu­neh­men. Der Er­halt von Kün­di­gun­gen wird durch KONTENT ge­gen­über dem Kun­den per E-Mail be­stä­tigt. Hier­von bleibt das Recht bei­der Par­tei­en zu ei­ner Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grun­de un­be­rührt. Auf Pa­ra­graf 4 und 5 die­ser AGB wird hin­ge­wie­sen.
§ 3.4
Sind meh­re­re Domains und et­wai­ge Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen und/oder ein­zel­ne Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen oh­ne Domain ver­trags­ge­gen­ständ­lich, so bleibt es dem Kun­den un­be­nom­men, die Kün­di­gung auf ein­zel­ne Domains und/oder Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu be­schrän­k­en.
§ 3.5
Es steht dem Kun­den frei, wei­te­re Domains und Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen auch nach er­folg­ter Kon­nek­tie­rung ei­ner Domain zu be­s­tel­len. Die Ver­trags­lauf­zeit der Zu­satz­di­enst­leis­tung wird so­dann an die der zu­ge­hö­ri­gen Domain an­ge­passt. Bei meh­re­ren Domains sind je­doch un­ter­schied­li­che Lauf­zei­ten mög­lich.
§ 3.6
Mit Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit wird die Funk­tio­na­li­tät der Domain ein­sch­ließ­lich et­wai­ger Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen und/oder ein­zel­ner Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen ein­ge­s­tellt, es sei denn, die vor­lie­gen­den AGB tref­fen ei­ne ab­wei­chen­de Re­ge­lung.
§ 3.7
KONTENT ist be­rech­tigt, ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht an Domains bis zur voll­stän­di­gen Zah­lung al­ler of­fe­nen For­de­run­gen aus dem ge­sch­los­se­nen Ver­trag gel­tend zu ma­chen.
§ 3.8
So­fern der Kun­de nicht vor Ablauf des Ver­trags­ver­hält­nis­ses die Über­tra­gung der Domain zu ei­nem an­de­ren An­bie­ter voll­zo­gen oder die Lö­schung der Domain ge­gen­über KONTENT be­an­tragt hat, teilt die KONTENT der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar mit, dass sie die Domain von der KONTENT nicht über den ak­tu­el­len Zei­traum hin­aus be­t­reut wird. Das kann zu Fol­ge ha­ben, dass die Domain von der Ver­ga­be­s­tel­le zur Neu­re­gi­s­trie­rung frei­ge­ge­ben wird. Dem Kun­den ent­ste­hen dar­aus kei­ner­lei An­sprüche ge­gen KONTENT oder die in­vol­vier­ten Re­gi­s­trie­rungs­s­tel­len.
§ 3.9
Der Ver­trag zwi­schen KONTENT und dem Kun­den en­det au­to­ma­tisch mit ei­nem ab­ge­sch­los­se­nen Pro­vi­der­wech­sel oder der Be­auf­tra­gung der Lö­schung der Domain, so­fern der Ver­trag kei­ne wei­te­ren Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen be­in­hal­tet. So­fern der Kun­de vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit die Domain auf ei­nen an­de­ren Pro­vi­der über­trägt bzw. löscht, ist den­noch für die Rest­ver­trags­lauf­zeit die ve­r­ein­bar­te Ver­gü­tung ge­schul­det. Et­waig ge­zahl­te Be­trä­ge wer­den nicht er­stat­tet.
§ 3.10
Für den Fall, dass der Kun­de nicht jähr­li­che Zah­lun­gen an die KONTENT als Zah­lungs­mög­lich­keit ge­wählt hat und statt­des­sen Zah­lun­gen im Vor­aus über ei­ne vom Kun­den ge­wähl­ten Zei­traum leis­tet, so gilt im Fal­le der vor­zei­ti­gen Be­en­di­gung des Ver­tra­ges fol­gen­des:
KONTENT bleibt vor­be­hal­ten, dem Kun­den ei­ne Gut­schrift über den bei Ver­trags­be­en­di­gung be­ste­hen­den Gut­ha­ben­be­trag des Kun­den zu er­tei­len, die auf an­de­re For­de­run­gen der KONTENT mit dem glei­chen Kun­den aus an­de­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen ver­rech­net wer­den kann. Im Fal­le der vor­zei­ti­gen Kün­di­gung ei­ner Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zur Domain bleibt es der KONTENT vor­be­hal­ten, dem Kun­den ei­ne Gut­schrift über den bei Ver­trags­be­en­di­gung be­ste­hen­den Gut­ha­ben­be­trag des Kun­den zu er­tei­len, die auf an­de­re For­de­run­gen der KONTENT mit dem glei­chen Kun­den aus an­de­ren Ver­trags­ver­hält­nis­sen ver­rech­net wer­den kann. Dies gilt nicht, so­weit der Kun­den aus­drück­lich ei­nem sol­chen Vor­ge­hen wi­der­spricht.
§4. Pf­lich­ten des Kun­den
§ 4.1
Der Kun­de ist verpf­lich­tet, im Rah­men der An­mel­dung zu­tref­fen­de und voll­stän­di­ge An­ga­ben zu ma­chen und wäh­rend der Ver­trags­dau­er Än­de­run­gen die­ser Da­ten un­ver­züg­lich ge­gen­über KONTENT mit­zu­tei­len. Je­den­falls hat ei­ne sol­che Mit­tei­lung bin­nen zwei Wo­chen nach ei­ner ent­sp­re­chen­den Auf­for­de­rung durch KONTENT zu er­fol­gen. KONTENT ist be­rech­tigt, ei­nen Nach­weis durch Vor­la­ge ei­nes ge­eig­ne­ten Le­giti­ma­ti­ons­pa­piers zu ver­lan­gen. KONTENT verpf­lich­tet sich zur so­for­ti­gen Ver­nich­tung des Nach­wei­ses nach er­folg­ter Ve­ri­fi­ka­ti­on der An­schrift. Soll­te ei­ne Ver­nich­tung auf­grund der Art der Über­mitt­lung per E-Mail nicht mög­lich sein, wird KONTENT die ent­sp­re­chen­den Da­ten vor dem Zu­griff Drit­ter schüt­zen und in­tern für die wei­te­re Ver­wen­dung sper­ren.
§ 4.2
Der Kun­de ist wei­ter verpf­lich­tet, min­des­tens al­le zwei Wo­chen die in den Kon­takt­da­ten ge­nann­te E-Mail-Adres­se auf­zu­ru­fen und dort­hin durch KONTENT über­mit­tel­ten E-Mails ab­zu­ru­fen, um so ei­ne Selb­s­t­in­for­ma­ti­on über Mit­tei­lun­gen von KONTENT zu er­mög­li­chen, da auf die­sem We­ge für die Ver­trags­durch­füh­rung wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über­mit­telt wer­den. 
§ 4.3
Der Kun­de er­klärt aus­drück­lich, dass die von ihm ge­wünsch­te Kon­nek­tie­rung ei­ner Domain nicht in Rech­te et­wai­ger Drit­ter ein­g­reift. Da­zu ge­hö­ren ins­be­son­de­re, aber nicht ab­sch­lie­ßend, das Na­mens- und Kenn­zei­chen­recht, das Mar­ken­recht, Wett­be­werbs­recht, das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht und das Straf­recht. Es ist aus­sch­ließ­li­che Pf­licht des Kun­den, sich über die ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, ge­ge­be­nen­falls durch Ein­ho­lung ei­nes Rechts­rats, zu in­for­mie­ren. KONTENT über­nimmt dies­be­züg­lich kei­ner­lei Haf­tung.
§ 4.4 Der Kun­de wird zu­dem mit oder un­ter den ihm von KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Di­ens­ten kei­ne rechts­wid­ri­gen In­hal­te im In­ter­net an­bie­ten, vor­hal­ten, be­reit­s­tel­len, nut­zen, spei­chern, ver­b­rei­ten oder zu­gäng­lich ma­chen, auf die­se wei­ter­lei­ten oder auf sol­che z. B. durch Links hin­wei­sen. Dies sch­ließt das Ver­bot der Ver­sen­dung un­auf­ge­for­der­ter Mas­sen-E-Mails ein. In be­son­de­rem Ma­ße sind von dem vor­ge­nann­ten Ver­bot nach § 4.4 Satz 1 be­trof­fen:
  • Por­no­gra­fi­sche oder ju­gend­ge­fähr­den­de Schrif­ten und In­hal­te im Sin­ne des § 184 StGB bzw. im Sin­ne der §§ 1, 6, 21 GjS. Bei In­hal­ten, die un­ter das Ge­setz zum Schutz vor ju­gend­ge­fähr­den­den Schrif­ten (GjS) fal­len oder of­fen­sicht­lich ge­eig­net sind, Kin­der oder Ju­gend­li­che sitt­lich nach­hal­tig zu ge­fähr­den oder in ih­rem Wohl zu be­ein­träch­ti­gen, ist vom Kun­den mit­tels ge­eig­ne­ter tech­ni­scher oder sons­ti­ger Vor­keh­run­gen Vor­sor­ge zu tref­fen, da­mit ei­ne Kennt­nis­nah­me durch nicht voll­jäh­ri­ge Nut­zer aus­ge­sch­los­sen ist.
  • Links- oder rechts­ex­t­re­mis­ti­sche Pro­pa­gan­da, ins­be­son­de­re Schrif­ten oder In­hal­te; die im Sin­ne der §§ 86, 131 StGB zum Ras­sen­hass auf­sta­cheln, Ge­walt oder Krieg ver­harm­lo­sen oder ver­herr­li­chen, für ter­r­o­ris­ti­sche Ve­r­ei­ni­gun­gen wer­ben, zu Straf­ta­ten auf­for­dern und/oder be­lei­di­gen­de oder ehr­ver­let­zen­de Äu­ße­run­gen ent­hal­ten.
  • Die wi­der­recht­li­che Ver­öf­f­ent­li­chung oder Ver­b­rei­tung ur­he­ber­recht­lich re­le­van­ten Ma­te­rials, so­wie von dies­be­züg­li­chen Se­ri­en­num­mern und Ein­wahl­da­ten (Wa­rez, Cracks, MP3s etc.), so­wie de­ren Be­reit­hal­tung zum Ab­ruf durch Drit­te.
§ 4.5
Der Kun­de ist dar­über hin­aus zur res­sour­cen­scho­nen­den Nut­zung der er­brach­ten Di­ens­te verpf­lich­tet. Dies sch­ließt ein das In­ter­net-An­ge­bot so zu ge­stal­ten, dass ei­ne über­mä­ß­i­ge Be­las­tung des Ser­vers (CGI-Skri­pe, Da­ten­ban­k­ab­fra­gen, usw.) und ei­ne da­mit ver­bun­de­ne ho­he Re­chen­leis­tung / über­durch­schnitt­lich ho­he Be­an­spru­chung an Ar­beits­spei­cher oder Ähn­li­ches ver­mie­den wird. KONTENT wird den Kun­den in die­sem Fall auf­for­dern, un­ter an­ge­mes­se­ner Frist­set­zung für Ab­hil­fe zu sor­gen. Der Kun­de hat KONTENT spä­tes­tens 14 Ta­ge im Vor­aus zu in­for­mie­ren, wenn er ein stark er­höh­tes Trans­fer­vo­lu­men be­züg­lich der von ihm in An­spruch ge­nom­me­nen Di­ens­te er­war­tet (bei­spiels­wei­se nach der Ver­öf­f­ent­li­chung von Wer­bung für ei­ne Web­si­te). 
§ 4.6
Der Kun­de wird ei­ne Be­ein­träch­ti­gung des Di­ens­tes durch Vi­ren, Wür­mer, tro­ja­ni­sche Pfer­de oder sons­ti­ge schad­haf­te Pro­gram­me und / oder Da­ten un­ter­las­sen und ei­ne mög­li­che Ver­b­rei­tung in höchst­mög­li­cher Art und Wei­se ver­hin­dern. Auch wird er sol­che Da­ten nicht zum Ab­ruf be­reit­hal­ten. 
§ 4.7
So­fern dem Kun­den Zu­gangs­da­ten oder Pass­wör­ter zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wer­den, hat er die­se ge­heim zu hal­ten. Gibt der Kun­de die­se In­for­ma­tio­nen an Drit­te wei­ter oder ist er sonst für ei­ne Nut­zung des Di­ens­tes durch Drit­te ver­ant­wort­lich, so haf­tet er für die bei KONTENT ent­ste­hen­den Kos­ten und Schä­den. Der Kun­de verpf­lich­tet sich, den Ver­lust oder die Kennt­nis­nah­me Un­be­fug­ter un­ver­züg­lich ge­gen­über KONTENT an­zu­zei­gen. 
§ 4.8
Der Kun­de ist wei­ter verpf­lich­tet, ihm be­kannt ge­wor­de­ne Män­gel oder Schä­den ge­gen­über KONTENT un­ver­züg­lich an­zu­zei­gen. 
§ 4.9
Wei­te­re Verpf­lich­tun­gen des Kun­den er­ge­ben sich aus den Be­stim­mun­gen zu den vom Kun­den in An­spruch ge­nom­me­nen Di­ens­ten (Be­son­de­re Be­din­gun­gen).
§5. Fol­gen von Ver­trags­ver­let­zun­gen und Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den / Rech­te von KONTENT
§ 5.1 Sper­rung bei Rechts-oder Ver­trags­ver­let­zun­gen
KONTENT be­hält sich vor, den Zu­griff auf In­hal­te (Web-Um­lei­tung, Web­si­te), die mög­li­cher­wei­se ge­gen ge­setz­li­che Be­stim­mun­gen ver­sto­ßen, zu un­ter­bin­den. Ins­be­son­de­re die Ver­let­zung der in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Verpf­lich­tun­gen be­rech­tigt KONTENT, den Kun­den mit so­for­ti­ger Wir­kung von ei­ner wei­te­ren Nut­zung der Di­ens­te aus­zu­sch­lie­ßen. Für das Recht zur Nut­zungs­un­ter­bin­dung und/oder Sper­re der Di­ens­te nach § 4.4 ist je­den­falls ein drin­gen­der Tat­ver­dacht aus­rei­chend. Ei­nem drin­gen­den Tat­ver­dacht gleich­zu­s­tel­len ist ein ent­sp­re­chen­des Vo­tum ei­ner an­er­kann­ten In­sti­tu­ti­on der Frei­wil­li­gen Selbst­kon­trol­le für das In­ter­net oder ei­nes Rechts­an­wal­tes. Im Fal­le des § 4.3 ist die In­kennt­nis­set­zung ei­nes Be­trof­fe­nen und/oder Recht­e­in­ha­bers aus­rei­chend für ei­ne Nut­zungs­un­ter­bin­dung und/oder Sper­re der Di­ens­te. 
§ 5.2 Sper­rung bei An­lass zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung
KONTENT ist in je­dem Fall be­rech­tigt, ei­ne Nut­zungs­un­ter­bin­dung / Sper­rung vor­zu­neh­men, wenn der Kun­de An­lass zu ei­ner au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung ge­ge­ben hat. Dem Kun­den steht je­der­zeit der Ge­gen­be­weis of­fen. 
§ 5.3 Sper­rung bei Zah­lungs­ver­zug des Kun­den
So­fern der Kun­de mit of­fe­nen For­de­run­gen nach Ablauf der in der zwei­ten schrift­li­chen Mah­nung ge­setz­ten Frist in Ver­zug ist, steht KONTENT das Recht zu, die vom Kun­den be­zo­ge­nen Di­ens­te zu sper­ren. Dies be­rührt die Ver­gü­tungspf­licht für die­sen Zei­traum nicht.
§ 5.4 Ver­trags­stra­fe / Scha­dens­er­satz
Der Kun­de verpf­lich­tet sich für je­den Fall ei­ner schuld­haf­ten Zu­wi­der­hand­lung ge­gen die in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Pf­lich­ten an die KONTENT ei­ne Ver­trags­stra­fe in Höhe von EUR 1.000,00 zu zah­len. Selbst­ver­ständ­lich ist es dem Kun­den je­der­zeit mög­lich, nach­zu­wei­sen, dass der Scha­den im Ein­zel­fall nie­d­ri­ger war. Dann ist der Kun­de auch nur zur Zah­lung des nie­d­ri­ge­ren Be­tra­ges verpf­lich­tet. Wei­te­re Rech­te und ins­be­son­de­re Scha­dens­er­satz­an­sprüche blei­ben von der Ver­trags­stra­fe un­be­rührt, wer­den je­doch in vol­ler Höhe auf den zu­sätz­lich gel­tend ge­mach­ten Scha­dens­er­satz­an­spruch an­ge­rech­net. 
§ 5.5 Au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung
KONTENT be­hält sich vor, bei Vor­lie­gen ei­nes wich­ti­gen Grun­des das Ver­trags­ver­hält­nis au­ßer­or­dent­lich zu kün­di­gen. Ein wich­ti­ger Grund liegt ins­be­son­de­re, aber nicht ab­sch­lie­ßend vor, wenn der Kun­de schuld­haft ge­gen ei­ne in §§ 4.3, 4.4, 4.6 und 4.7 ge­nann­ten Pf­lich­ten ver­stößt.
§6. Rechts­st­rei­tig­kei­ten und Frei­stel­lung
§ 6.1
So­fern Drit­te we­gen be­haup­te­ter Rechts­ver­let­zun­gen des Kun­den oder Drit­ter im Zu­sam­men­hang mit dem ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Di­enst ge­gen KONTENT vor­ge­hen, ist der Kun­de verpf­lich­tet, KONTENT und ih­re Mit­ar­bei­ter von et­wai­gen Schä­den frei­zu­s­tel­len, so­fern er den zu­grun­de­lie­gen­den Ver­stoß zu ver­t­re­ten hat oder ihn ei­ne Un­ter­las­sungs­verpf­lich­tung trifft. Dies sch­ließt die Kos­ten ei­ner an­ge­mes­se­nen Rechts­ver­fol­gung und Aus­la­gen ein. 
§ 6.2
Eben­so stellt der Kun­de in­vol­vier­te Drit­te (bei­spiels­wei­se ICANN und in­vol­vier­te Re­gi­s­tries und Re­gi­s­tra­re) und dort be­tei­lig­te na­tür­li­che Per­so­nen frei. 
§ 6.3
Die­se Frei­stel­lungs­ve­r­ein­ba­rung be­hält ih­re Gül­tig­keit über die Ver­trags­dau­er hin­aus für wei­te­re drei Jah­re. 
§ 6.4
Im Fall von Rechts­st­rei­tig­kei­ten nach § 6.1 ist KONTENT be­rech­tigt, sei­ne Leis­tun­gen im Hin­blick auf den be­tref­fen­den Di­enst ein­zu­s­tel­len.
§7. Ver­gü­tung / Zah­lungs­wei­se / Zah­lungs­ver­zug / Mahn­sch­rei­ben
§ 7.1
Die Prei­se für die ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen wer­den dem Kun­den auf den ein­zel­nen An­ge­bots­de­tail­sei­ten an­ge­ge­ben. Wäh­rend des Be­s­tell­ablaufs wer­den die Prei­se je­der­zeit an­ge­zeigt und vor Ab­schluss der Be­stel­lung dar­ge­s­tellt.
§ 7.2
Ver­gü­tun­gen sind im Vor­aus für den im Rah­men des An­ge­bo­tes ge­nann­ten Ab­rech­nungs­zei­traum zu zah­len, es sei denn, es han­delt sich um nut­zungs­ab­hän­gi­ge Ge­büh­ren. 
§ 7.3
Rech­nun­gen wer­den grund­sätz­lich per E-Mail über­mit­telt. Ver­langt der Kun­de ei­ne Rech­nung per Post, so ist die KONTENT be­rech­tigt, hier­für pro Rech­nung 1.50 € zu er­he­ben. 
§ 7.4
Die Zah­lung hat so­fort nach Rech­nungs­stel­lung spä­tes­tens inn­er­halb von 10 Ta­gen auf ei­nes der Kon­ten der KONTENT zu er­fol­gen, so­fern nicht ei­ne Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung er­teilt wor­den ist. Der Be­trag ist so­fort fäl­lig. Der Kun­de ge­rät in Zah­lungs­ver­zug, wenn er nicht inn­er­halb von 30 Ta­gen nach Zu­gang der Rech­nung beim Kun­den die Zah­lung nach Satz 1 leis­tet und in der dem Kun­den über­mit­tel­ten Rech­nung kei­ne an­de­re Zah­lungs­frist ge­nannt wird.
§ 7.5
Soll­te ei­ne Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung er­teilt wor­den sein, ist die KONTENT bis auf Wi­der­ruf durch den Kun­den da­zu er­mäch­tigt, die fäl­li­gen Be­trä­ge vom Kon­to des Kun­den ab­zu­bu­chen. So­fern ei­ne Ab­bu­chung aus Grün­den, die der Kun­de zu ver­t­re­ten hat, schei­tert, hat er die Mehr­kos­ten zu tra­gen, die KONTENT ent­ste­hen. Die Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung gilt im­mer nur für den ex­p­li­zit ve­r­ein­bar­ten Ver­trag. Be­ste­hen zwi­schen KONTENT und dem Kun­den meh­re­re Ver­trä­ge, ist KONTENT nur mit aus­drück­li­cher Ein­wil­li­gung des Kun­den be­rech­tigt, For­de­run­gen aus ei­nem Ver­trags­ver­hält­nis un­ter Nut­zung der Ein­zug­s­er­mäch­ti­gung aus ei­nem an­de­ren Ver­trag ein­zu­zie­hen.
§ 7.6
Vom Zeit­punkt des Ver­zugs an sind of­fe­ne For­de­run­gen mit dem ge­setz­li­chen Zins­satz zu ver­zin­sen. Selbst­ver­ständ­lich ist es dem Kun­den je­der­zeit mög­lich, nach­zu­wei­sen, dass die an­ge­fal­len Zin­sen nie­d­ri­ger wa­ren. Dann sind ist der Kun­de auch nur zur Zah­lung des nie­d­ri­ge­ren Zins­be­tra­ges verpf­lich­tet.
§ 7.7
Für je­des Mahn­sch­rei­ben wird als pau­scha­lier­ter Scha­den­er­satz (§ 286 BGB) ein Be­trag von brut­to € 3,00 [in Wor­ten: drei EU­RO] ve­r­ein­bart. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes höhe­ren Scha­dens bleibt vor­be­hal­ten, so­fern nach­ge­wie­sen wird, dass ein un­ge­wöhn­lich ho­her Scha­den dies­be­züg­lich im Ein­zel­fall ent­stan­den ist. Dem Kun­den bleibt frei­ge­s­tellt, nach­zu­wei­sen, dass kein Scha­den oder ein we­sent­lich ge­rin­ge­rer Scha­den ent­stan­den ist.
§8. Auf­rech­nung und Zu­rück­be­hal­tungs­recht
§ 8.1
Das Recht zur Auf­rech­nung steht dem Kun­den nur dann zu, wenn die Ge­gen­an­sprüche des Kun­den rechts­kräf­tig durch ein Ge­richt fest­ge­s­tellt, un­be­s­trit­ten oder von uns schrift­lich an­er­kannt wor­den sind. 
§ 8.2
Ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann von dem Kun­den nur dann aus­ge­übt wer­den, wenn der vor­han­de­ne Ge­gen­an­spruch auf dem­sel­ben Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht. Ist dies nicht der Fall, gilt ein Zu­rück­hal­tungs­recht durch den Kun­den als aus­ge­sch­los­sen.
§9. Ge­währ­leis­tung
Die Ge­währ­leis­tung von KONTENT ist zu­nächst auf die Wie­der­ho­lung von An­mel­de­vor­gän­gen und auf Nach­bes­se­rung oder kos­ten­lo­se Er­satz­lie­fe­rung be­schränkt. Schlägt dies wie­der­holt fehl, so le­ben die ge­setz­li­chen Ge­währ­leis­tungs­rech­te wie­der auf.
§10. Haf­tungs­be­schrän­kung für KONTENT
§ 10.1
Bei Vor­satz und grober Fahr­läs­sig­keit haf­tet KONTENT stets un­be­g­renzt. Glei­ches gilt für ei­ne Haf­tung we­gen Feh­lens zu­ge­si­cher­ter Ei­gen­schaf­ten und nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz. 
§ 10.2
So­weit ei­ne zu­re­chen­ba­re Pf­licht­ver­let­zung auf ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit be­ruht und ei­ne we­sent­li­che Ver­tragspf­licht (Pf­lich­ten, de­ren Er­fül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges erst er­mög­licht, de­ren Ver­let­zung die Er­rei­chung des Ver­trags­zwecks ge­fähr­det und auf de­ren Ein­hal­tung Sie als Kun­de re­gel­mä­ß­ig ver­trau­en) schuld­haft ver­letzt ist, ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung von KONTENT auf den vor­her­seh­ba­ren Scha­den, der ty­pi­scher­wei­se in ver­g­leich­ba­ren Fäl­len ein­tritt, be­schränkt. Für den Fall der Tö­t­ung, der Ver­let­zung der Ge­sund­heit oder des Kör­pers haf­tet KONTENT nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen. 
§ 10.3
Im An­wen­dungs­be­reich des Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­set­zes (TKG) bleibt de­ren § 44a TKG in je­dem Fall un­be­rührt von den vor­ste­hen­den Haf­tungs­re­ge­lun­gen nach § 10.1 und § 10.2 un­be­rührt.
§11. Höhe­re Ge­walt
Des Wei­te­ren wird ei­ne Haf­tung aus­ge­sch­los­sen, wenn Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen und / oder Leis­tungs­aus­fäl­le auf­grund höhe­rer Ge­walt und/oder nicht vor­aus­seh­ba­rer, nur vor­über­ge­hen­der und nicht von der KONTENT zu ver­t­re­ten­der Be­ein­träch­ti­gun­gen, her­bei­ge­führt wur­den. Un­ter sol­chen Be­ein­träch­ti­gun­gen sind ins­be­son­de­re auch be­hörd­li­che An­ord­nun­gen, St­reiks, Aus­sper­run­gen und recht­mä­ß­i­ge un­ter­neh­mens­in­ter­ne Ar­beits­kampf­maß­nah­men zu ver­ste­hen. Des Wei­te­ren zählt hier­zu auch der voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Aus­fall der zur ei­ge­nen Leis­tung­s­er­brin­gung er­for­der­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Netz­werk­struk­tu­ren und Ga­te­ways an­de­rer An­bie­ter und Be­t­rei­ber. KONTENT ist be­rech­tigt, die ihr ob­lie­gen­de Leis­tung für die Dau­er des hin­dern­den Er­eig­nis­ses zu­züg­lich ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­frist auf­zu­schie­ben.
§12. Wi­der­rufs­recht
Ver­brau­cher ha­ben ein Wi­der­rufs­recht von 14 Ta­gen. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. 

Wi­der­rufs­be­leh­rung 

Wi­der­rufs­recht 
Sie kön­nen Ih­re Ver­trag­s­er­klär­ung inn­er­halb von 14 Ta­gen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z. B. Brief, Fax, E-Mail) wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ver­trags­schluss und auch nicht vor Er­fül­lung un­se­rer In­for­ma­ti­onspf­lich­ten ge­mäß Ar­ti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB so­wie un­se­rer Pf­lich­ten ge­mäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Ar­ti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an: 

KONTENT GmbH
Win­kel­hau­ser Str. 63
D-47228 Duis­burg
Fax: +49 203 3094 310
E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com

Wi­der­rufs­fol­gen 
Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung so­wie Nut­zun­gen (z.B. Ge­brauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­sch­lech­ter­tem Zu­stand zu­rück ge­wäh­ren be­zie­hungs­wei­se her­aus­ge­ben, müs­sen Sie uns in­so­weit Wer­ter­satz leis­ten. Dies kann da­zu füh­ren, dass Sie die ver­trag­li­chen Zah­lungs­verpf­lich­tun­gen für den Zei­traum bis zum Wi­der­ruf gleich­wohl er­fül­len müs­sen. Verpf­lich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inn­er­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung Ih­rer Wi­der­ruf­s­er­klär­ung, für uns mit de­ren Emp­fang.

Be­son­de­re Hin­wei­se 
Ihr Wi­der­rufs­recht er­lischt vor­zei­tig, wenn der Ver­trag von bei­den Sei­ten auf Ih­ren aus­drück­li­chen Wunsch voll­stän­dig er­füllt ist, be­vor Sie Ihr Wi­der­rufs­recht aus­ge­übt ha­ben.

En­de der Wi­der­rufs­be­leh­rung
§13. Da­ten­schutz
Die Da­ten­ver­ar­bei­tung durch KONTENT er­folgt un­ter Be­rück­sich­ti­gung der gel­ten­den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen. Es gel­ten auch die  Da­ten­schutz­er­klär­ung  so­wie die Zu­sätz­li­chen Ver­trags­be­din­gun­gen zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung / Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung .
§14. Sons­ti­ges
§ 14.1
So­fern dem Kun­den In­for­ma­tio­nen in ver­schie­de­nen Spra­chen zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wer­den, geht die deut­sche Fas­sung stets vor. Ver­trags­spra­che ist Deutsch.
§ 14.2
KONTENT ist be­rech­tigt, sich zur Er­brin­gung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen Drit­ter zu be­die­nen. 
§ 14.3
Die zwi­schen dem Kun­den und KONTENT ge­sch­los­se­nen Ver­trä­ge un­ter­lie­gen dem deut­schen Recht bei gleich­zei­tig er­klär­tem Aus­schluss der Be­stim­mun­gen zum ein­heit­li­chen Kauf­recht der UN über den Kauf von be­we­g­li­chen Sa­chen. Dies gilt bei ei­nem Ver­brau­cher als Kun­den je­doch nur so­weit, als nicht der ge­währ­te Schutz durch zwin­gen­de Be­stim­mun­gen des Rech­tes des Staa­tes, in dem Sie Ih­ren ge­wöhn­li­chen Au­f­ent­halt ha­ben, entzo­gen wird. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) und die­ser Re­ge­lung sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann. 
§ 14.4
Soll­ten ei­ne oder meh­re­re Re­ge­lun­gen die­ser AGB un­wirk­sam sein, so zieht dies nicht die Un­wirk­sam­keit des ge­sam­ten Ver­tra­ges nach sich. Die un­wirk­sa­me Re­ge­lung wird durch die gel­ten­de ge­setz­li­che Re­ge­lung er­setzt.
§ 14.5
So­fern der Kun­de Kauf­mann, ei­ne ju­ris­ti­sche Per­son des öf­f­ent­li­chen Rechts oder ein öf­f­ent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist, ist Duis­burg aus­sch­ließ­li­cher Ge­richts­stand für al­le St­rei­tig­kei­ten aus und im Zu­sam­men­hang mit der Ver­trags­be­zie­hung zwi­schen KONTENT und dem Kun­den. Da­ne­ben ist KONTENT be­rech­tigt, den Kun­den an sei­nem all­ge­mei­nen Ge­richts­stand zu ver­kla­gen.
B. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für ein­zel­ne Ver­trags­leis­tun­gen
§15. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für In­ter­net-Domains
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Re­gi­s­trie­rung, Ver­wal­tung und Nut­zung ei­ner In­ter­net-Domain ab­ge­sch­los­sen wird.
§ 15.1 Rechts­ver­hält­nis KONTENT mit dem Kun­den
Im Rah­men der Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain über­mit­telt KONTENT le­dig­lich die vom Kun­den ab­ge­frag­ten Da­ten an die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le und oder den Re­gi­s­trar. Die KONTENT tritt mit dem Kun­den nur im Rah­men ei­nes Ge­schäfts­be­sor­gungs­ver­tra­ges in ei­ne recht­li­che Be­zie­hung ein. Die Re­gi­s­trie­rung der Domain ist nicht ver­trag­lich ge­schul­det, da die­se le­dig­lich durch die Ver­ga­be­s­tel­le vor­ge­nom­men wer­den kann. Für die Re­gi­s­trie­rung der In­ter­net-Domain gel­ten im­mer die Re­gi­s­trie­rungs­be­din­gun­gen der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le.
§ 15.2 Re­gi­s­trie­rungs­ver­fah­ren
KONTENT nimmt die Re­gi­s­trie­rung der In­ter­net-Domains über die je­wei­li­gen An­bie­ter oder Re­gi­s­tra­re vor. Dort er­folgt die Re­gi­s­trie­rung in au­to­ma­ti­sier­ten Ver­fah­ren, auf de­ren Ver­ga­be die KONTENT kei­nen Ein­fluss hat. Da­her kann KONTENT kei­ner­lei Ge­währ für die durch den Kun­den ge­wünsch­te Zu­tei­lung ei­ner In­ter­net-Domain über­neh­men. Eben­so kann KONTENT nicht die Frei­heit von Rech­ten Drit­ten ge­währ­leis­ten.
§ 15.3 Mit­wir­kungspf­lich­ten des Kun­den
Der Kun­de ist verpf­lich­tet, die KONTENT in ih­ren Hand­lun­gen zu un­ter­stütz­ten, so­weit dies für den Kun­den zu­mut­bar ist. Die­se Un­ter­stüt­zungs­hand­lun­gen be­tref­fen die Re­gi­s­trie­rung, Über­tra­gung und Lö­schung von In­ter­net-Domains so­wie der Ein­tra­gung in Da­ten­ban­ken durch die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le.
§ 15.4 Haf­tung für Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Der Kun­de über­nimmt ge­gen­über KONTENT die Ge­währ­leis­tung, dass die In­ter­net-Domain selbst und auch die über die In­ter­net-Domain ab­ruf­ba­ren In­hal­te so­wohl die Rech­te Drit­ter nicht ver­let­zen als auch die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten be­ach­ten. Ist die In­ter­net-Domain nicht in Deut­sch­land bei der DE­NIC eG re­gi­s­triert und die In­hal­te rich­ten sich nicht nur an in Deut­sch­land an­säs­si­ge Per­so­nen, sind an­de­re Rechts­ord­nun­gen durch den Kun­den zu be­ach­ten.
§ 15.5 Recht der KONTENT bei Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Wird KONTENT durch ei­nen Drit­ten über Rechts­ver­let­zun­gen durch ei­ne In­ter­net-Domain und/oder In­hal­te auf ei­ner von KONTENT be­t­reu­ten In­ter­net-Domain und/oder In­hal­te im Rah­men der Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen auf­merk­sam ge­macht und die­se Rechts­ver­let­zung ge­gen­über KONTENT durch Vor­la­ge von Un­ter­la­gen glaub­haft ge­macht, so hat KONTENT das Recht, die In­hal­te und/oder Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen vor­über­ge­hend zu sper­ren und tech­ni­sche Maß­nah­men zu er­g­rei­fen, um die In­ter­net-Domain vor­über­ge­hend nicht er­reich­bar zu ma­chen.
§ 15.6 Scha­den­er­satz­an­sprüche im Rah­men von Rechts­ver­let­zun­gen durch Domain
Ent­ste­hen auf­grund der Hand­lun­gen nach § 15.5 Er­satz­an­sprüche, so wird KONTENT durch den Kun­den von die­sen An­sprüchen frei­ge­s­tellt.
§ 15.7 In­for­ma­ti­onspf­licht des Kun­den bei Ver­zicht auf Domain
KONTENT wird durch den Kun­den un­ver­züg­lich, dh. oh­ne schuld­haf­tes Ver­zö­gern, in Kennt­nis ge­setzt, wenn die­ser ge­gen­über ei­ner Ver­ga­be­s­tel­le und/oder Re­gi­s­trar ei­nen Ver­zicht auf ei­ne dort re­gi­s­trier­te In­ter­net-Domain er­klärt.
§ 15.8 Ver­trags­be­en­di­gung und Ein­fluss auf Do­main­re­gi­s­trie­rung
Kün­digt der Kun­de den Ver­trag mit der KONTENT oder ist die KONTENT zur Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund oder aus an­de­ren Grün­den ge­zwun­gen, ist da­von der Fort­be­stand des Ver­tra­ges des Kun­den mit der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar nicht be­trof­fen. Möch­te der Kun­den den­noch ei­ne Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain durch Kün­di­gung be­en­den, so muss der Kun­de den je­wei­li­gen Auf­trag zur Lö­schung der Domain an die KONTENT rich­ten. Die­se lei­tet den Lö­schauf­trag als tech­ni­scher Ver­wal­ter der In­ter­net-Domain an die Ver­ga­be­s­tel­le und/oder den Re­gi­s­trar wei­ter.
§ 15.9 Form der Ver­trags­be­en­di­gung durch Kun­den
Möch­te der Kun­de so­wohl das Ver­trags­ver­hält­nis mit der KONTENT als auch das Ver­trags­ver­hält­nis in Be­zug auf ei­ne In­ter­net-Domain be­en­den, so muss ei­ne aus­drück­li­che Er­klär­ung des Kun­den per Brief oder Te­le­fax vor­lie­gen. Die­se aus­drück­li­che Er­klär­ung muss so­wohl die Kün­di­gung als auch die Lö­schung der In­ter­net-Domain ent­hal­ten. Für den Fall, dass der Kun­de nicht der In­ha­ber der In­ter­net-Domain ist, muss die Er­klär­ung zur Kün­di­gung und/oder Lö­schung ei­ne Ein­wil­li­gung in Schrift­form durch den Do­main­in­ha­ber oder, falls nach dem Vor­ga­ben der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le und/oder des Re­gi­s­trar vor­han­den, des Ad­min-C er­fol­gen.
§ 15.10 Kün­di­gungs­frist für Do­main­re­gi­s­trie­rung
Für Kün­di­gungs­auf­trä­ge in Be­zug auf In­ter­net-Domains gilt ei­ne Kün­di­gungs­frist von vier Wo­chen zum En­de der Lauf­zeit des Re­gi­s­trie­rungs­ver­hält­nis­ses. 
§ 15.11 Kün­di­gung des Kun­den au­ßer­halb der Kün­di­gungs­frist des § 15.10
Gibt ein Kun­de ei­nen Kün­di­gungs­auf­trag für ei­ne In­ter­net-Domain au­ßer­halb der in § 15.10 ge­nann­ten Frist ab, so wird KONTENT die­se Er­klär­ung an die je­wei­li­ge Ver­ga­be­s­tel­le und/oder den Re­gi­s­trar wei­ter­lei­ten. Für den in Satz 1 ge­schil­der­ten Fall weist KONTENT den Kun­den dar­auf­hin, dass die Ver­gü­tungspf­licht ge­gen­über der KONTENT für den Zei­traum der Ver­län­ge­rung des Rechts­ver­hält­nis­ses zwi­schen dem Kun­den und der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar be­ste­hen bleibt.
§ 15.12 Ver­gü­tung bei Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses zu Domain
Auch für den Fall der Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses durch den Kun­den mit der KONTENT hat der Kun­den wei­ter­hin ei­ne Ver­gü­tung an KONTENT zu zah­len. Die­se Ver­gü­tungspf­licht gilt so­lan­ge, bis der Kun­de ge­gen­über der KONTENT ei­ne aus­drück­li­che Ver­fü­gung ab­ge­ge­ben hat, wie mit den re­gi­s­trier­ten In­ter­net-Domains ver­fah­ren wer­den soll. KONTENT wird in die­sem Fall an die E-Mail-Adres­se, die der Kun­de an­ge­ge­ben hat, ei­ne E-Mail mit dem In­halt schi­cken, dass sich der Kun­de un­ter Set­zung ei­ner an­ge­mes­se­nen Frist ge­gen­über der KONTENT zu er­klä­ren hat, wel­chem Zweck die In­ter­net-Domains zu­ge­führt wer­den sol­len. Ist die­se Auf­for­de­rung er­folg­los und ei­ne Re­ak­ti­on des Kun­den er­folgt nicht, teilt die KONTENT der Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar mit, dass sie die Domain von der KONTENT nicht über den ak­tu­el­len Zei­traum hin­aus be­t­reut wird. Dies kann zur Fol­ge ha­ben, dass die Domain fi­nal von der Ver­ga­be­s­tel­le zur Neu­re­gi­s­trie­rung frei­ge­ge­ben wird. Hier­zu ist die KONTENT auch bei ei­ner Kün­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses mit dem Kun­den be­rech­tigt. 
§ 15.13 Do­main­über­ga­be bei Nicht­über­nah­me der Domain durch an­de­ren Pro­vi­der
KONTENT darf ei­ne In­ter­net-Domain, die mit Be­en­di­gung des Ver­tra­ges zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den nicht durch die Ver­wal­tung ei­nes an­de­ren Pro­vi­ders über­nom­men wur­de, der je­wei­li­gen Ver­ga­be­s­tel­le und/oder dem Re­gi­s­trar zur di­rek­ten Ver­wal­tung zu über­las­sen. Dies gilt auch dann, wenn ei­ne recht­zei­ti­ge Über­ga­be der In­ter­net-Domain an den neu­en Pro­vi­der trotz ei­ner ent­sp­re­chen­den Er­klär­ung des Kun­den ge­gen­über KONTENT nicht mög­lich ist.
§16. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Webhosting/Spei­cher­platz
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Nut­zung und Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung von Webhosting ge­sch­los­sen wird. Un­ter Webhosting im Sin­ne die­ses Pa­ra­gra­fen ist der Spei­cher­platz für Do­ku­men­te, In­ter­net­prä­sen­zen oder sons­ti­ge Da­ten auf Ser­vern zu ver­ste­hen, auf den über das In­ter­net dau­er­haft zu­ge­grif­fen wer­den kann.
§ 16.1 Haf­tungs­über­nah­me für Rechts­ver­let­zun­gen
Bei der Nut­zung von Webhosting, der von KONTENT im Rah­men ei­nes ge­sch­los­se­nen Ver­tra­ges zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wird, si­chert der Kun­de zu, dass die von ihm be­reit­ge­s­tell­ten und ver­öf­f­ent­lich­ten In­ter­net­sei­ten oder zur Dar­stel­lung der In­ter­net­sei­ten ge­nutz­ten Da­ten we­der ge­gen deut­sches Recht noch ein an­de­res Recht ver­sto­ßen. Die­se Zu­si­che­rung gilt ins­be­son­de­re für Da­ten­schutz-, Mar­ken-, Na­mens-, Ur­he­ber-und Wett­be­werbs­recht. KONTENT be­hält sich aus­drück­lich das Recht vor, In­hal­te, die ge­gen vor­ge­nann­te Rech­te ver­sto­ßen kön­nen, vor­über­ge­hend zu sper­ren. Eben­so wird KONTENT In­hal­te dann sper­ren, wenn KONTENT von ei­nem Drit­ten da­zu auf­ge­for­dert wird. Die Auf­for­de­rung des Drit­ten muss da­bei ge­gen­über der KONTENT die Rechts­ver­let­zung durch die Vor­la­ge ent­sp­re­chen­der Nach­wei­se und Do­ku­men­te dar­ge­legt und ggf. glaub­haft und/oder be­wie­sen wer­den.
§ 16.2 Im­pres­s­umspf­licht
Der Kun­de verpf­lich­tet sich, von ihm zum Ab­ruf be­reit­ge­hal­te­ne In­hal­te mit ei­nem Im­pres­sum un­ter An­ga­be des Na­mens, bei ju­ris­ti­schen Per­so­nen auch des Ver­t­re­tungs­be­rech­tig­ten, ei­ner E-Mail-Adres­se, ge­ge­be­nen­falls der Han­dels-, Ve­r­eins-, Part­ner­schafts- oder Ge­nos­sen­schafts­re­gis­ter­num­mer und ge­ge­be­nen­falls der Um­satz­steue­ri­den­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer hin­zu­wei­sen. Auf die in Zif­fer 5 des All­ge­mei­nen Teils der AGB ge­nann­ten Fol­gen im Fall der Zu­wi­der­hand­lung wird hin­ge­wie­sen. Wei­ter­ge­hen­de ge­setz­li­che In­for­ma­ti­onspf­lich­ten blei­ben da­von un­be­rührt. Der Kun­de ist verpf­lich­tet, sich über die ein­schlä­g­i­gen Vor­schrif­ten zu in­for­mie­ren. 
§ 16.3 Da­ten­si­che­rung
Der Kun­de ist für die Si­che­rung der von ihm auf­ge­spiel­ten Web­sei­ten so­wie al­ler da­mit in Zu­sam­men­hang ste­hen­der Da­ten selbst ver­ant­wort­lich. Ei­ne re­gel­mä­ß­i­ge Da­ten­si­che­rung durch KONTENT ist nicht ver­trags­ge­gen­ständ­lich. 
§ 16.4 Ver­viel­fäl­ti­gung
KONTENT ist be­rech­tigt die ge­sam­te Web­prä­senz auf wei­te­ren, ge­spie­gel­ten Ser­vern vor­zu­hal­ten, un­ab­hän­gig da­von, über wel­chen Kno­ten­punkt und/oder Back­bo­ne die­ser Ser­ver mit dem In­ter­net ver­bun­den ist. Dar­über hin­aus ist KONTENT zu Si­che­rungs- bzw. Ar­chi­vie­rungs­zwe­cken be­rech­tigt, Ko­pi­en der ge­sam­ten Web­prä­senz auf ei­nem Spei­cher­me­di­um sei­ner Wahl zu er­s­tel­len. KONTENT trifft hier­durch kei­ner­lei Verpf­lich­tung, die Web­prä­senz des Kun­den zu si­chern. Hier­für ist al­lein der Kun­de ver­ant­wort­lich, der die auf der Web­prä­senz vor­zu­hal­ten­den In­hal­te über mit­tels ei­nes zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Pass­worts selbst auf ei­nen von KONTENT vor­ge­hal­te­nen Ser­ver auf­spielt. Auf aus­drück­li­chen Wunsch des Kun­den löscht KONTENT die Si­che­run­gen nach Ver­trags­be­en­di­gung sch­nellst­mög­lich. 
§ 16.5 Ver­trags­be­en­di­gung / Her­aus­ga­be ge­spei­cher­ter Da­ten
Die KONTENT ist ab dem Zeit­punkt der Be­en­di­gung der Ver­trags­leis­tung be­rech­tigt, die Di­enst­leis­tun­gen des Kun­den so­fort ab­zu­schal­ten, so dass die­se nicht mehr ver­füg­bar sind. Ei­ne über das Ver­trag­s­en­de hin­aus be­ste­hen­de Ab­ruf­bar­keit der Di­ens­te be­grün­det kei­ne still­schwei­gen­de Ver­län­ge­rung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses.
§17. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für E-Mail-Di­ens­te
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Nut­zung und Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung von E-Mail-Di­ens­ten ge­sch­los­sen wird. E-Mail-Di­ens­te im Sin­ne des § 17 sind da­bei fol­gen­de Leis­tun­gen der KONTENT:
  • Das An­le­gen von E-Mail-Adres­sen
  • Die Weiterleitung ein­ge­hen­der E-Mails an ei­ne vom Kun­den an­ge­ge­be­ne E-Mail-Adres­se
  • Die Spei­che­rung ein­ge­hen­der E-Mails und die Mög­lich­keit zum Ab­ruf durch den Kun­den
  • Der Ver­sand aus­ge­hen­der E-Mails
§ 17.1 Pf­lich­ten des Kun­den
Im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen mit der KONTENT ist der Kun­de verpf­lich­tet, für ei­nen re­gel­mä­ß­i­gen Ab­ruf der E-Mails zu sor­gen, die in sei­nen E-Mail-Post­fächern ein­ge­hen. KONTENT be­hält sich das Recht vor, per­sön­li­che Nach­rich­ten, die in den E-Mail-Post­fächern des Kun­den ein­ge­gan­gen sind, zu lö­schen. Dies kann un­ter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen ge­sche­hen:
  • Der Kun­de hat die E-Mails ab­ge­ru­fen
  • Der Kun­de hat die E-Mails an an­de­re E-Mail-Adres­sen au­ßer­halb des Leis­tung­s­um­fangs der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen mit der KONTENT wei­ter­ge­lei­tet
Ei­ne vor­zei­ti­ge Lö­schung er­folgt nur dann, wenn ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen und/oder die vor­lie­gen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen KONTENT da­zu be­rech­ti­gen. KONTENT be­hält sich das Recht vor, bei Über­sch­rei­tung der Ka­pa­zi­täts­g­ren­zen der E-Mail-Post­fächer ent­sp­re­chend den ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen die An­nah­me ein­ge­hen­der E-Mails zu ver­wei­gern. Eben­so ist KONTENT be­rech­tigt, Vor­ga­ben ge­gen­über dem Kun­den hin­sicht­lich der Grö­ße von E-Mail-Nach­rich­ten, die auf den ver­trag­li­che ve­r­ein­bar­ten E-Mail-Post­fächern ein­ge­hen oder von die­sen E-Mail-Post­fächer ver­sen­det wer­den kön­nen, zu ge­stal­ten. 
§ 17.2 Ab­leh­nungs­recht der KONTENT
KONTENT kann den Zu­gang von E-Mails, die an den Kun­den ge­rich­tet sind, ins­be­son­de­re un­ter den nach­fol­gend dar­ge­s­tell­ten Um­stän­den ab­leh­nen:
  • Ob­jek­tiv be­leg­ba­re Tat­sa­chen, dass ei­ne E-Mail schäd­li­che Soft­wa­re (z.B. Vi­ren, Wür­mer oder Tro­ja­ner) ent­hält
  • Ei­ne E-Mail ent­hält fal­sche oder die wah­re Iden­ti­tät des Ver­sen­ders ver­sch­lei­ern­de In­for­ma­tio­nen
  • Ei­ne E-Mail stellt ei­ne un­auf­ge­for­der­te Wer­bung oder ei­ne als Wer­bung ge­tarn­te In­for­ma­ti­on dar
  • Die ver­sen­den­de E-Mail-Adres­se bzw. der ver­sen­den­de E-Mail-Ser­ver ist in der Ver­gan­gen­heit durch den Ver­sand un­er­wünsch­ter Spam­nach­rich­ten auf­ge­fal­len und wird auf ei­ner "DNS-ba­sed Black­ho­le List" (DNSBL) ge­lis­tet
§ 17.3 Ver­bot der Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails durch Kun­den
Dem Kun­den ist die Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails, auch Spam-Mail ge­nannt, un­ter Nut­zung der im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten un­ter­sagt. Als un­er­wünsch­te E-Mail im Sin­ne des § 17.3 gel­ten da­bei vor al­lem die Über­mit­tei­lung und Ver­sen­dung von un­ver­lang­ter E-Mail-Wer­bung Fer­ner ist es dem Kun­den un­ter­sagt, E-Mails an Drit­te un­ter Nut­zung der im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten zu ver­sen­den, wenn fal­sche oder gar kei­ne Da­ten des Ab­sen­ders im Rah­men der über­mit­tel­ten E-Mail an­ge­ge­ben wer­den. Zu­dem ist der Kun­de selbst für die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Vor­ga­ben zur Ge­stal­tung von Ge­schäfts­pa­pie­ren und da­mit auch der über­mit­tel­ten E-Mails an Drit­te ver­ant­wort­lich.
§ 17.4 Fol­ge des Ver­sto­ßes ge­gen § 17.3
Nutzt der Kun­de die im Rah­men der ver­trag­li­chen Be­zie­hun­gen durch KONTENT zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten E-Mail-Kon­ten zur Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ten E-Mails im Sin­ne des § 17.3, so ist KONTENT zur vor­über­ge­hen­den Sper­rung der zur Ver­sen­dung ge­nutz­ten E-Mail-Post­fächer des Kun­den be­rech­tigt.
§ 17.5 Zu­wei­sung von Spei­cher­platz zu E-Mail-Post­fach
Hat der Kun­de ei­ne Zu­satz­di­enst­leis­tung zur Domain ge­kauft, wel­ches die Spei­che­rung von E-Mails er­laubt, kann er die­sen Spei­cher­platz den ein­ge­rich­te­ten E-Mail-Post­fächern zu­wei­sen. Den Ge­samt­spei­cher­platz kann der Kun­de der Pro­dukt­be­sch­rei­bung auf der Web­sei­te www.kon­tent.com und den über­mit­tel­ten Ver­trags­un­ter­la­gen ent­neh­men, wo­bei die Grö­ße der ein­zel­nen Post­fächer auf max. 4GB li­mi­tiert ist.
§ 17.6 Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses
Nach Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses wer­den für und an den Kun­den kei­ne E-Mails mehr wei­ter­ge­lei­tet oder zum Ab­ruf be­reit­ge­hal­ten.
§18. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für das Web-Um­lei­tungs Modul
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über das Web-Um­lei­tungs-Modul ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter ei­nem Web-Um­lei­tungs-Modul im Sin­ne des § 18 ist da­bei die Um­lei­tung von (HTTP-) An­fra­gen an ei­ne vom Kun­den an­ge­ge­be­ne Webadres­se zu ver­ste­hen.
§19. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für DNSplus
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung DNSplus ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter DNSplus im Sin­ne des § 19 ist ein Di­enst zu ver­ste­hen, dass die KONTENT dem Kun­den im Rah­men der ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit zur Ver­fü­gung stellt. Mit dem Zu­satz­di­enst kön­nen durch den Kun­den ei­nem Host­na­men (Domains oder Subdomain) ein oder meh­re­re Ser­ver zu­ge­wie­sen wer­den. Die Ein­stel­lun­gen kön­nen ma­nu­ell über die KONTENT-Web­sei­te oder über ein zu Ver­fü­gung ge­s­tell­tes Soft­wa­re-Tool vor­ge­nom­men wer­den. KONTENT über­nimmt kei­ner­lei Haf­tung für die Be­di­e­nung des Soft­wa­re-Tools durch den Kun­den und mög­li­che Fol­gen.
§20. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Domain-Synchronisation
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung Synchronisation ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter Synchronisation im Sin­ne des § 20 ist die iden­ti­sche Über­nah­me von Funk­tio­nen, die ei­ner Domain des Kun­den zu­ge­ord­net sind, für wei­te­re Domains. Da­zu nennt der Kun­de der KONTENT die Domain, auf die die ge­wünsch­te Leis­tung er­bracht wer­den soll.
§21. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Root-Ser­ver
Die nach­fol­gen­den Aus­füh­run­gen gel­ten nur dann, wenn zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ei­ne ver­trag­li­che Be­zie­hung über die Leis­tung Root-Ser­ver ge­sch­los­sen wur­de. Un­ter Root-Ser­ver im Sin­ne des § 21 ist die Zur­ver­fü­g­ung­stel­lung ei­nes phy­si­ka­lisch vor­han­de­nen oder vir­tua­li­sier­ten Ser­vers zu ver­ste­hen, der Pro­gram­me ver­ar­bei­tet und als Ver­tei­ler, Da­ten­bank und Spei­cher für Da­ten di­ent.
§ 21.1 Aus­schluss von Nut­zungs­mög­lich­kei­ten durch KONTENT
Ins­be­son­de­re ist ei­ne Nut­zung der Ser­ver zur Be­reit­stel­lung fol­gen­der Di­ens­te nur nach schrift­li­cher Ge­neh­mi­gung durch die KONTENT er­laubt.
  • IRC (In­ter­net Re­lay Chat), z.B. IRC Ser­ver, Bots, Boun­cer
  • An­ony­mi­sie­rungs­di­ens­te, z.B. Tor, JAP, Pr­oxy­ser­ver
  • St­rea­ming-Di­ens­te
  • Down­load-Ser­vices
  • P2P-Tausch­bör­sen
§ 21.2 Ad­mi­ni­s­t­ra­to­ren­rech­te
Es kann zwi­schen der KONTENT und dem Kun­den ve­r­ein­bart wer­den, dass der Kun­den für den im Rah­men der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­run­gen ge­nutz­ten Ser­ver die al­lei­ni­gen Adi­m­in­st­ra­to­ren­rech­te er­hält. In dem vor­ge­nannt ge­schil­der­ten Fall ist der Kun­de al­lein für die Si­cher­heit des Ser­vers und der dort ent­hal­te­nen Da­ten ver­ant­wort­lich. Der Kun­de hat die Verpf­lich­tung, durch die In­stal­la­ti­on von Si­cher­heits­soft­wa­re für die Ab­si­che­rung der Ser­ver und der dort hin­ter­leg­ten In­hal­te zu sor­gen.
§ 21.3 Rech­te der KONTENT bei ver­trags­wid­ri­gem Ver­hal­ten
Wird der KONTENT be­kannt, dass der ge­nutz­te Ser­ver die Si­cher­heit und Ver­füg­bar­keit an­de­rer Ser­ver, Da­ten, Soft­wa­re oder Net­ze ge­fähr­det, so kann KONTENT den Ser­ver vor­über­ge­hend sper­ren, oh­ne dass der Kun­den für die vor­ge­nann­ten Aus­wir­kun­gen ver­ant­wort­lich ist. Für die Sper­rung kann be­reits der Ver­dacht ei­ner Be­ein­träch­ti­gung nach Satz 1 aus­rei­chen. Ei­ne sol­che Sper­rung gilt auch dann, wenn der Kun­de den zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Ser­ver zur Durch­füh­rung ei­ner so ge­nann­ten De­nial of Ser­vice At­ta­cken (nach­fol­gend DoS-At­ta­cken) nutzt. KONTENT be­hält sich das Recht zur Be­en­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses vor, wenn der Ser­ver des Kun­den wie­der­holt das Ziel ei­ner DoS-At­ta­cke wird. Da­zu ist es er­for­der­lich, dass aus Sicht der KONTENT ei­ne Wie­der­ho­lung ei­nes sol­chen An­griffs wahr­schein­lich ist und das der Kun­den vor­ab ei­ne Ab­mah­nung der KONTENT er­hal­ten hat. Fer­ner hat die KONTENT das Recht der au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung, wenn trotz Ab­mah­nung wei­te­re DoS-At­ta­cken er­fol­gen und KONTENT kei­ne zu­mut­ba­ren tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten zur Be­en­di­gung oder Ab­wehr sol­cher DoS-At­ta­cken hat. Eben­so kann die KONTENT den Ser­ver des Kun­den sper­ren, wenn der KONTENT be­kannt wird, dass der Ser­ver zur Ver­sen­dung von un­er­wünsch­ter Wer­bung ge­nutzt wird.
§ 21.4 Ver­bot der Nut­zungs­über­las­sung an Drit­te durch Kun­den
Die Über­las­sung des Ser­vers zur Nut­zung an Drit­te, de­ren Iden­ti­tät nicht be­kannt ist, ist dem Kun­den un­ter­sagt. Satz 1 gilt da­bei für die voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Über­las­sung des Ser­vers. Ver­letzt der Kun­de die­se ver­trag­li­che Pf­licht, ist KONTENT zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung be­rech­tigt.
§ 21.5 Fol­gen der Pf­licht­ver­let­zung des Kun­den
Im Fal­le der Ver­let­zun­gen der Pf­lich­ten aus § 21.1 bis 21.3 ist der Kun­de zum Er­satz al­ler Schä­den, die durch die Ver­trags­ver­let­zun­gen ent­ste­hen, verpf­lich­tet. KONTENT in­for­miert den Kun­de über ei­ge­ne An­sprüche oder An­sprüche Drit­ter, so­bald die­se be­kannt wer­den. Der Kun­de hat so­dann die Mög­lich­keit, ei­ne Stel­lung­nah­me ge­gen­über der KONTENT ab­zu­ge­ben.
§ 21.6 Haf­tungs­aus­schluss
Für un­mit­tel­ba­re Schä­den, Fol­ge­schä­den oder ent­gan­ge­nen Ge­winn durch tech­ni­sche Pro­b­le­me und Stör­un­gen inn­er­halb des In­ter­nets, die nicht in un­se­rem Ein­fluss­be­reich lie­gen, über­nimmt KONTENT kei­ne Haf­tung.
§22. Be­son­de­re Be­din­gun­gen für Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen
Der Kun­de hat die Mög­lich­keit, un­ab­hän­gig von ei­ner Re­gi­s­trie­rung ei­ner In­ter­net-Domain mit der KONTENT wei­te­re ver­trag­li­che Ve­r­ein­ba­run­gen über sog. Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu sch­lie­ßen. Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen im Sin­ne die­ses Pa­ra­gra­fen sind da­bei fol­gen­de Leis­tun­gen der KONTENT:
Webhosting- Modul
E-Mail- Modul
E-Mail-Wei­ter­lei­tungs- Modul
Web-Um­lei­tung- Modul
DNSplus- Modul
Syn­chro­ni­sa­ti­ons- Modul
Root-Ser­ver
§ 22.1 Ver­trags­schluss
Bei Ver­trags­schluss wird zwi­schen dem Kun­den und der KONTENT der Um­fang der Leis­tun­gen ve­r­ein­bart. Da­zu wählt der Kun­de den Um­fang der ver­trag­li­chen Nut­zungs­ve­r­ein­ba­rung der Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen aus. Die KONTENT nimmt die­se Er­klär­ung des Kun­den durch die Über­mitt­lung ei­ner ent­sp­re­chen­den Ver­trag­s­er­klär­ung an.
§ 22.2 Än­de­rungs­mög­lich­kei­ten des Kun­den
Der Kun­de hat die je­der­zei­ti­ge Mög­lich­keit, den Um­fang der ver­trag­lich ge­nutz­ten Zu­satz­di­enst­leis­tun­gen zu än­dern. Ei­ne sol­che Än­de­rungs­mög­lich­keit be­steht täg­lich. Wird durch die Än­de­rung der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung ein höhe­res Ent­gelt ge­gen­über der KONTENT fäl­lig, so gilt die­ses Ent­gelt bis zum En­de der ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit. Wird durch die Än­de­rung der ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung ein nie­d­ri­ges Ent­gelt ge­gen­über der KONTENT fäl­lig, so er­teilt die KONTENT ei­ne Gut­schrift auf die zu­künf­ti­gen Ent­gelt­leis­tun­gen des Kun­den inn­er­halb des ge­sch­los­se­nen Ver­tra­ges.
§23 Be­son­de­re Be­din­gun­gen für die On­ly Of­fice SaaS An­wen­dung
 §23.1 Ver­trags­ge­gen­stand
Un­se­re hier an­ge­ge­be­nen Be­stim­mun­gen gel­ten für die Nut­zung der ON­LY­OF­FICE Soft­wa­re un­se­rer ge­mäß der An­la­ge 1 bei­ge­füg­ten Preis- und Leis­tungs­ver­zeich­nis. Die Soft­wa­re wird dem Nut­zer als Soft­wa­re as a Ser­vice („SaaS“) be­reit­ge­s­tellt.

Die Soft­wa­re wird dem Nut­zer über Ser­ver in un­se­rem ei­ge­nen Re­chen­zen­trum in Duis­burg durch  die As­cen­sio Sys­tem SIA in­stal­liert und be­reit­ge­s­tellt. Al­le mit der Soft­wa­re er­ho­be­nen Da­ten wer­den da­her auch aus­sch­ließ­lich hier in un­se­rem ei­ge­nen Re­chen­zen­trum ge­spei­chert. Die As­cen­sio Sys­tem SIA kann hier je­doch für er­for­der­li­chen War­tungs­ar­bei­ten auf die Da­ten zu­g­rei­fen, so­weit dies tech­nisch un­be­dingt er­for­der­lich ist.

Vor­aus­set­zung für die Nut­zung der ON­LY­OF­FICE Soft­wa­re ist ein In­ter­net­zu­gang des Kun­den. Ei­ni­ge Leis­tungs- und Pro­dukt­be­stand­tei­le sind je­doch ggf. zeit- und/oder teil­wei­se auch of­f­li­ne nut­zen. Für die Nut­zung ei­ni­ger be­son­de­rer Di­ens­te sind ggf. zu­sätz­li­che Di­ens­te und Leis­tun­gen von uns er­for­der­lich.

 §23.2 Nut­zungs­rech­te
Der Nut­zer braucht, da die Soft­wa­re auf un­se­ren ei­ge­nen Ser­vern in­stal­liert ist und er die­se nur im Rah­men ei­ner rei­nen SaaS An­wen­dung über die ge­wähl­te Ver­trags­dau­er nutzt, kei­ne ei­ge­nen Nut­zungs­rech­te an der Soft­wa­re selbst. Die­se wer­den da­her auch we­der von uns, noch un­se­rem Part­ner, der As­cen­sio Sys­tems SIA über­tra­gen. Wir räu­men den Nut­zern da­her aus­drück­lich nur ein nicht aus­sch­ließ­li­ches und ein auch nicht über­trag­ba­res Nut­zungs­recht ein, das zu­dem aus­drück­lich zeit­lich auf die je­wei­li­ge Ver­trags­dau­er ge­mäß die­ser Ve­r­ein­ba­rung be­schränkt ist.

Die­ses Nut­zungs­recht um­fasst die Be­nut­zung durch An­zei­gen der Be­nut­zer­ober­fläche durch und in dem Ar­beits­spei­cher des je­wei­li­gen Nut­zers. Des Wei­te­ren darf der Nut­zer hier in die­sem Rah­men dann auch die ent­sp­re­chend tech­nisch be­ding­ten Ver­viel­fäl­ti­gun­gen ge­mäß der ve­r­ein­bar­ten Nut­zung und der Nut­zungs­dau­er vor­neh­men und so­mit dann auch al­le Leis­tungs­merk­ma­le im Rah­men die­ser Ve­r­ein­ba­rung und über die ge­wähl­te und ve­r­ein­bar­te Dau­er nut­zen. Der Nut­zer darf die Nut­zung je­doch kei­nen an­de­ren Drit­ten er­mög­li­chen. Es gel­ten zu­sätz­lich und im Üb­ri­gen die Li­zenz­be­stim­mun­gen für End­nut­zer der As­cen­sio Sys­tem SIA.

 §23.3 Ver­trags­schluss
Mit sei­ner Be­stel­lung bei uns gibt der Kun­de uns ge­gen­über ein ver­bind­li­ches An­ge­bot zum Ab­schluss ei­nes Ver­tra­ges ge­mäß der von ihm ge­wähl­ten Ver­trags­dau­er und Nut­zer­an­zahl ab. Bei Be­stel­lun­gen über das In­ter­net be­stä­ti­gen wir den Zu­gang zu­nächst au­to­ma­tisch, wei­sen je­doch dar­auf hin, dass die­se Ein­gangs­be­stä­ti­gung der Be­stel­lung noch kei­ne An­nah­me im Sin­ne des Ge­set­zes dar­s­tellt.

Der Ver­trag mit uns kommt al­so erst durch aus­drück­li­che An­nah­me des An­ge­bots oder durch die Zu­sen­dung der Zu­gangs­da­ten bzw. wenn mit der Nut­zung der Di­enst­leis­tung durch den Kun­den be­gon­nen wur­de zu­stan­de.

Die­ser Ver­trags­text wird bei Be­auf­tra­gun­gen über das In­ter­net nach dem Ver­trags­schluss ge­spei­chert und kann von den Kun­den bei uns ab­ge­ru­fen wer­den.

 §23.4 Ver­füg­bar­keit der Soft­wa­re
Wir wei­sen die Nut­zer höchst vor­sor­g­lich dar­auf hin, dass es ggf. zu tat­säch­li­chen Be­schrän­kun­gen und/oder tat­säch­li­chen Ein­schrän­kun­gen der Leis­tun­gen und des Leis­tung­s­um­fangs der be­reit­ge­s­tell­ten Soft­wa­re kom­men könn­te, die au­ßer­halb un­se­rer ei­ge­nen Ein­fluss­nah­me lie­gen. Die Soft­wa­re ist auf un­se­ren Ser­vern in un­se­rem Re­chen­zen­trum in Duis­burg in­stal­liert ist wird dort auch be­reit ge­s­tellt wird, den­noch kön­nen wir z.B. Ein­fluss­nah­men von et­wai­gen Drit­ten auf das Sys­tem nicht voll­stän­dig aus­sch­lie­ßen. Zu­dem kann es zu Be­ein­träch­ti­gun­gen durch tech­ni­sche Pro­b­le­me der Da­ten­über­tra­gungs­we­ge au­ßer­halb un­se­res Re­chen­zen­trums kom­men, auf die wir eben­falls kei­nen Ein­fluss ha­ben.

Sch­ließ­lich kann es durch die von den Nut­zern selbst ver­wen­de­te Hard- und/oder Soft­wa­re zu tech­ni­schen Stör­un­gen und /oder Leis­tung­s­ein­schrän­kun­gen kom­men. Auch hier­auf ha­ben wir lei­der kei­nen Ein­fluss.

Kommt es zu Be­ein­träch­ti­gun­gen und/oder Ein­schrän­kun­gen auf­grund die­ser hier an­ge­ge­be­nen Ein­flüs­se, hat dies so­mit al­so auch kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die ver­trags­ge­mä­ße Er­brin­gung un­se­rer Leis­tun­gen, die da­mit den­noch als er­bracht gilt.

 §23.5 Pf­lich­ten des Nut­zers
Der Nut­zer ist verpf­lich­tet uns um­ge­hend al­le et­wai­gen Stör­un­gen per E-Mail un­ter oo@­kon­tent.com an­zu­zei­gen. Er hat da­bei die Stör­ung an­zu­ge­ben und die­se im Rah­men die­ser Stör­ungs­mel­dung so ge­nau wie es ihm mög­lichst ist zu be­sch­rei­ben.

 §23.6 Da­ten­schutz, Da­ten­si­che­rung und Da­ten­ver­ar­bei­tung
Der Nut­zer räumt uns für die ve­r­ein­bar­te Ver­trags­lauf­zeit und die An­zahl der ve­r­ein­bar­ten Nut­zer zum Zwe­cke der Ver­trags­durch­füh­rung das Recht ein, die von uns für die Nut­zer zu spei­chern­den Da­ten ent­sp­re­chend der Not­wen­dig­keit der Ver­trags­durch­füh­rung zu spei­chern, zu be­ar­bei­tern und zu ver­viel­fäl­ti­gen.

Wir sind zu­dem be­rech­tigt ggf. Än­de­run­gen in den Da­ten und/oder et­wai­ger Da­ten­struk­tu­ren vor­zu­neh­men, wenn und so­weit dies zur Be­he­bung von Stör­un­gen drin­gend er­for­der­lich ist.

Der Kun­de bleibt in Be­zug auf al­le et­wai­gen per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten im Sin­ne des BDSG al­lein die ver­ant­wort­li­che Stel­le im Sin­ne des Ge­set­zes. Es ob­liegt ihm da­her die Verpf­lich­tung im­mer zu prü­fen, ob die von ihm vor­ge­nom­me­nen Er­he­bun­gen, Ver­ar­bei­tun­gen oder Spei­che­run­gen durch die er­for­der­li­chen ge­setz­li­chen Er­laub­ni­stat­be­stän­de ge­deckt sind.

Soll­te der Nut­zer auf un­se­ren zur Leis­tung­s­er­brin­gung zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Ser­vern selbst per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten im Sin­ne des BDSG er­he­ben, ver­ar­bei­ten oder spei­chern, ist mit uns ei­ne se­pa­ra­te Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung zu ve­r­ein­ba­ren. Der Nut­zer muss uns dies an­zei­gen.

 §23.7 Lauf­zei­ten
Lauf­zeit­be­ginn Der Ver­trag be­ginnt mit der Be­reit­stel­lung der Soft­wa­re für den Kun­den zu lau­fen und ver­län­gert sich au­to­ma­tisch um die ge­wähl­te Lauf­zeit, wenn er nicht frist­ge­recht ge­kün­digt wird.  

Lauf­zei­ten Die Lauf­zeit be­trägt ei­nen Mo­nat oder auch ein Jahr mit au­to­ma­ti­scher Ver­län­ge­rung oder ei­nen Mo­nat und ein Jahr mit Be­en­di­gung zur je­weils ve­r­ein­bar­ten Lauf­zeit.  

Kün­di­gungs­fris­ten Die Kün­di­gungs­frist be­trägt bei ei­ner Lauf­zeit von ei­nem Jahr ei­nen Mo­nat und bei ei­ner Lauf­zeit von ei­nem Mo­nat ei­ne Wo­che zum je­wei­li­gen Lauf­zei­ten­de .  

Zeit­lich be­g­renz­te Lauf­zei­ten Wenn die Lauf­zeit des Ver­tra­ges bei Ver­trags­schluss auf ei­nen Mo­nat oder ein Jahr be­g­renzt sind (oh­ne au­to­ma­ti­sche Ver­län­ge­rung) en­det die­ser zum je­weils ge­wähl­ten Ver­trag­s­en­de. Die Leis­tun­gen kön­nen durch ei­nen neu ab­zu­sch­lie­ßen­den An­schluss­ver­trag wei­ter­ge­führt wer­den.  

Das Recht zur au­ßer­or­dent­li­chen Kün­di­gung ge­mäß un­se­rer All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen bleibt hier­von un­be­rührt.

 §23.8  Wi­der­rufs­recht für Ver­brau­cher
Ver­brau­cher ha­ben ein Wi­der­rufs­recht von 14 Ta­gen. Ver­brau­cher im Sin­ne des BGB (Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch) sind na­tür­li­che Per­so­nen, mit de­nen wir in ge­schäft­li­che Be­zie­hun­gen tre­ten, oh­ne dass die­se ei­ne ge­werb­li­che oder selb­stän­di­ge be­ruf­li­che Tä­tig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann.   

Wi­der­rufs­be­leh­rung Wi­der­rufs­recht Sie kön­nen Ih­re Ver­trag­s­er­klär­ung inn­er­halb von 14 Ta­gen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z. B. Brief, Fax, E-Mail) wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ver­trags­schluss und auch nicht vor Er­fül­lung un­se­rer In­for­ma­ti­onspf­lich­ten ge­mäß Ar­ti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB so­wie un­se­rer Pf­lich­ten ge­mäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Ar­ti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an:   

  • KONTENT GmbH 
  • Win­kel­hau­ser Stra­ße 63 
  • D-47228 Duis­burg 
  • Fax: +49 203 3094 310 
  • E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com 
  

Wi­der­rufs­fol­gen Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung so­wie Nut­zun­gen (z.B. Ge­brauchs­vor­tei­le) nicht oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­sch­lech­ter­tem Zu­stand zu­rück ge­wäh­ren be­zie­hungs­wei­se her­aus­ge­ben, müs­sen Sie uns in­so­weit Wer­ter­satz leis­ten. Dies kann da­zu füh­ren, dass Sie die ver­trag­li­chen Zah­lungs­verpf­lich­tun­gen für den Zei­traum bis zum Wi­der­ruf gleich­wohl er­fül­len müs­sen. Verpf­lich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inn­er­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung Ih­rer Wi­der­ruf­s­er­klär­ung, für uns mit de­ren Emp­fang.   

Be­son­de­re Hin­wei­se Ihr Wi­der­rufs­recht er­lischt, wenn mit der Aus­füh­rung des Ver­trags durch uns be­gon­nen wur­de, nach­dem Sie aus­drück­lich uns ge­gen­über zu­ge­stimmt ha­ben, dass wir mit der Aus­füh­rung des Ver­trags vor Ablauf der Wi­der­rufs­frist be­gin­nen und Sie uns ge­gen­über im Rah­men des Be­s­tell­ablau­fes Ih­re Kennt­nis da­von be­stä­tigt ha­ben, dass Sie durch Ih­re Zu­stim­mung mit Be­ginn der Aus­füh­rung des Ver­trags Ihr Wi­der­rufs­recht zum er­lö­schen brin­gen.    

Mus­ter-Wi­der­rufs­for­mu­lar
(Wenn Sie den Ver­trag wi­der­ru­fen wol­len, dann fül­len Sie bit­te die­ses For­mu­lar aus und sen­den Sie es zu­rück.) An KONTENT GmbH
Win­kel­hau­ser Stra­ße 63
D-47228 Duis­burg
E-Mail: in­fo@­KON­TENT.com
Hier­mit wi­der­ru­fe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) ab­ge­sch­los­se­nen Ver­trag über den Kauf der fol­gen­den Wa­ren (*) / die Er­brin­gung der fol­gen­den Di­enst­leis­tung (*) 
_______________________, _______________________, _______________________,
  _______________________, _______________________, _______________________,
Be­s­tellt am ___________________ (*)/er­hal­ten am _______________________(*)
Name des/der Ver­brau­cher(s) ______________________________________
An­schrift des/der Ver­brau­cher(s)
_________________________________
_________________________________
_________________________________

Da­tum Un­ter­schrift des/der Ver­brau­cher(s) (nur bei Mit­tei­lung auf Pa­pier)
_________________________________

(*) Un­zu­tref­fen­des st­rei­chen
_________________________________


 §23.9 Ver­gü­tung 
Die Höhe der Ver­gü­tung und die Ab­rech­nung rich­tet sich nach An­la­ge 1 Preis und Leis­tungs­ver­zeich­nis.

 §23.10 Stör­ungs­be­sch­rei­bung 
Stör­un­gen kön­nen in dem o.a. Rah­men uns ge­gen­über per E-Mai an oo@­kon­tent.com an­ge­zeigt wer­den.  Sol­che Mel­dun­gen wer­den von uns Mon­tags bis Frei­tags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr an­ge­nom­men und soll­ten so ge­nau wie mög­lich die an­ge­zeig­ten Stör­un­gen auf­zei­gen

 §23.11 Ge­währ­leis­tung
Es gel­ten die ge­setz­li­chen Ge­währ­leis­tungs­re­ge­lun­gen, je­doch mit den nach­fol­gen­den Klar­stel­lun­gen.

  Die in den §§ 536 b BGB ( „Kennt­nis des Mie­ters vom Man­gel bei Ver­trags­schluss oder An­nah­me“), 536c BGB („Wäh­rend der Miet­zeit auf­t­re­ten­de Män­gel, Män­gel­an­zei­ge durch den Mie­ter“) sind an­wend­bar.

  Wir wei­sen dar­auf hin, dass das Selbst­be­sei­ti­gungs­recht des Mie­ters ge­mäß § 536 a BGB aus­ge­sch­los­sen ist. Dies gilt auch für ei­ne Scha­dens­er­satzpf­licht durch uns als Ver­mie­ter ge­mäß § 536 a Abs. 1 BGB, so­weit hier ei­ne ver­schul­den­s­un­ab­hän­gi­ge Haf­tung vor­ge­se­hen ist.

 §23.12 Scha­dens­er­satz und Haf­tung
Wir haf­ten nur für sol­che Schä­den beim Kun­den,
  • die durch uns vor­sätz­lich oder fahr­läs­sig her­bei­ge­führt wur­den,
  • die die Fol­ge ei­nes Nicht­vor­han­den­sein ei­ner von uns ga­ran­tier­ten Be­schaf­fen­heit der Soft­wa­re sind,
  • die auf un­se­rer schuld­haf­ten Ver­let­zung sog. we­sent­li­cher Ver­tragspf­lich­ten („Kar­di­nalspf­lich­ten“) be­ru­hen,
  •  die Fol­ge ei­ner schuld­haf­ten Ver­let­zung des Kör­pers, der Ge­sund­heit oder des Le­bens sind oder
  • für sol­che Schä­den, für die nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz ei­ne Haf­tung vor­ge­schrie­ben sind,
je­weils nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.  

Un­ter Kar­di­nalspf­lich­ten ver­steht man sol­che Pf­lich­ten, durch de­ren ord­nungs­ge­mä­ße Er­fül­lung die Durch­füh­rung des je­wei­li­gen Ver­trags über­haupt erst mög­lich wird und auf de­ren Ein­hal­tung der Nut­zer da­her auch re­gel­mä­ß­ig ver­trau­en darf und de­ren Ver­let­zung das Er­rei­chen des tat­säch­lich ve­r­ein­bar­ten Ver­trags­zwecks und der Ver­trags­dau­er tat­säch­lich ge­fähr­det.  

Bei ei­ner Ver­let­zung ei­ner sol­chen sog. Kar­di­nalspf­licht ist un­se­re Haf­tung be­schränkt auf sol­che Schä­den, mit de­ren Ent­ste­hung beim ver­trags­ge­mä­ß­en Ein­satz der be­reit­ge­s­tell­ten Soft­wa­re über den ver­trag­lich ve­r­ein­bar­ten Zei­traum ty­pi­scher­wei­se ge­rech­net wer­den muss.

 §23.13 Vom Kun­den auf un­se­rem Sys­tem ge­spei­cher­te Da­ten
Wir spei­chern als tech­ni­scher Di­enst­leis­ter die von den Kun­den ein­ge­ge­be­nen Da­ten für die­se. Der Kun­de verpf­lich­tet sich wäh­rend der ge­sam­ten Ver­trags­lauf­zeit da­her auch aus­drück­lich da­zu, kei­ner­lei straf­ba­ren und /oder rechts­wid­ri­ge In­hal­te ein­zu­s­tel­len. Er verpf­lich­tet sich des Wei­te­ren kei­ne Schad­soft­wa­re (u.a. ins­be­son­de­re auch Tro­ja­ner, Wür­mer, Vi­ren usw.) zu ver­wen­den.  

Wir wei­sen den Kun­den aus­drück­lich dar­auf hin, dass er al­lein für al­le In­hal­te und Da­ten ver­ant­wort­lich ist. Wir prü­fen die von ihm ein­ge­ge­be­nen In­hal­te oder ein­ge­ge­be­nen Da­ten we­der in recht­li­cher noch in tat­säch­li­cher Sicht und wei­sen den Nut­zer da­her in die­sem Zu­sam­men­hang hier auf den nach­fol­gen­den Punkt: „Frei­stel­lung von An­sprüchen Drit­ter“ hin.

 §23.14 Frei­stel­lung von An­sprüchen Drit­ter
Es gel­ten un­se­re All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen

 §23.15  Über­tra­gung von Rech­ten und/oder Pf­lich­ten aus die­sem Ver­trag
Ei­ne Ab­t­re­tung von Rech­ten und/oder Pf­lich­ten aus die­sem Ver­trag auf an­de­re Nut­zer ist nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung durch uns zu­läs­sig.  Wir sind da­zu be­rech­tigt, et­wai­ge Drit­te mit der Er­fül­lung un­se­rer Pf­lich­ten aus die­sem Ver­trag zu be­auf­tra­gen.  

 §23.16 Sons­ti­ge Ve­r­ein­ba­run­gen
Es gel­ten be­züg­lich der sons­ti­gen Ve­r­ein­ba­run­gen un­se­re All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen und die Li­zenz­be­din­gun­gen für End­kun­den der As­cen­sio Sys­tem SIA.  


 An­la­ge 1: Preis- und Leis­tungs­ver­zeich­nis der KONTENT GmbH für die ON­LY­OF­FICE SaaS An­wen­dung 

 Pro­dukt­be­sch­rei­bung 
ON­LY­OF­FICE ist ein On­li­ne-Soft­wa­re-Pa­ket be­ste­hend aus:
  • Of­fice-An­wen­dun­gen (Text, Ta­bel­len, Prä­sen­ta­tio­nen)
  • CRM-Sys­tem (Kon­takt­ver­wal­tung, Rech­nungs­stel­lung) 
  • Com­muni­ty- Sys­tem (Forum, Blog, Chat)
  • Pro­jekt­ma­na­ge­ment (Pro­jek­te, Auf­ga­ben, Be­rich­te)
  • Of­f­li­ne- Edi­tor (Text-Do­ku­men­te, Ta­bel­len, Prä­sen­ta­tio­nen)
  • Mo­bi­le-Apps zum Ein­se­hen von Do­ku­men­ten (Text-Do­ku­men­te, Ta­bel­len, Prä­sen­ta­tio­nen)


 Preis­ver­zeich­nis 
Der Preis für die ON­LY­OF­FICE Pro­duk­te rich­tet sich nach der An­zahl der ak­ti­ven Nut­zer (User) und des zu­ge­ord­ne­ten Spei­cher­plat­zes für die Nut­zer­da­ten. Die KONTENT be­hält sich vor, die Prei­se im Fal­le ei­ner Er­höh­ung der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er ent­sp­re­chend an­zu­pas­sen. Die KONTENT wird den Kun­den über ei­ne sol­che An­pas­sung in­for­mie­ren.

Ta­ri­fe:

 
Benutzer Spei­cher­platz Ver­trags­lauf­zeit 1 Mo­nat Ver­trags­lauf­zeit 1 Jahr
bis 2 8 GB -5,95 € pro Mo­nat
bis 5 20 GB -11,75 € pro Mo­nat
bis 10 40 GB 45,25 € pro Mo­nat 23,20 € pro Mo­nat
bis 20 80 GB 83,30 € pro Mo­nat 43,25 € pro Mo­nat
bis 30 120 GB 135,70 € pro Mo­nat 72,00 € pro Mo­nat
bis 50 200 GB 216,60 € pro Mo­nat 115,25 € pro Mo­nat
 
 

Al­le ge­nann­ten Prei­se be­in­hal­ten die ge­setz­li­che Mehr­wert­steu­er.




 Ab­rech­nung 
Die Ab­rech­nung er­folgt ab der Be­reit­stel­lung der Soft­wa­re für den Nut­zer. Der Zei­traum er­gibt sich aus der vom Nut­zer ge­wähl­ten Ver­trags­lauf­zeit und die Höhe aus der vom Nut­zer ge­wähl­ten Nutzer­zahl so­wie dem von ihm ge­wähl­ten Spei­cher­platz. Der Ab­rech­nungs­be­trag wird für den je­weils ge­wähl­ten Ver­trags­zei­traum im Vor­aus un­mit­tel­bar nach der Be­reit­stel­lung der Soft­wa­re fäl­lig. Im Üb­ri­gen gel­ten auch hier un­se­re All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen.
C. Zu­satz­ver­trags­be­din­gun­gen
§24. Zu­sätz­li­che Ver­trags­be­din­gun­gen zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung / Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung (AV-Ver­trag, ADV-Ver­trag)
§ 24.1 Ein­lei­tung, An­wen­dungs­be­reich, De­fini­tio­nen
  1. Die­se Zu­satz­be­din­gun­gen kon­k­re­ti­sie­ren die da­ten­schutz­recht­li­chen Verpf­lich­tun­gen der Ver­trag­s­par­tei­en, die sich durch die Be­stim­mun­gen nach § 62 BDSG und § 28 DSG­VO er­ge­ben. Sie sind da­mit ei­ne Er­gän­zung zu den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen der KONTENT GmbH, und wer­den vom Kun­den ge­mein­sam mit den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen an­er­kannt. Sie re­geln die Rech­te und Pf­lich­ten von Auf­trag­ge­ber (Kun­de) und -neh­mer (KONTENT) im Rah­men ei­ner Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten im Auf­trag.
  2. Die­se Zu­satz­be­din­gun­gen fin­den An­wen­dung auf sämt­li­che mit der KONTENT GmbH ge­sch­los­se­nen Ver­trä­ge.
  3. Die­se Be­din­gun­gen fin­den auf al­le Tä­tig­kei­ten An­wen­dung, bei de­nen Mit­ar­bei­ter des Auf­trag­neh­mers oder durch ihn be­auf­trag­te Un­ter­auf­trag­neh­mer (Su­b­un­ter­neh­mer) per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten des Auf­trag­ge­bers ver­ar­bei­ten.
  4. Ver­ant­wort­lich im Sin­ne des Art. 4 Nr. 7 der DS-GVO für die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen der Da­ten­schutz­ge­set­ze, ins­be­son­de­re für die Recht­mä­ß­ig­keit der Da­ten­ver­ar­bei­tung ist der Auf­trag­ge­ber.
  5. In die­sen Be­din­gun­gen ver­wen­de­te Be­grif­fe sind ent­sp­re­chend ih­rer De­fini­ti­on in der EU Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung zu ver­ste­hen. So­weit Er­klär­un­gen im Fol­gen­den „schrift­li­ch“ zu er­fol­gen ha­ben, ist die Schrift­form nach § 126 BGB ge­meint. Im Üb­ri­gen kön­nen Er­klär­un­gen auch in an­de­rer Form er­fol­gen, so­weit ei­ne an­ge­mes­se­ne Nach­weis­bar­keit ge­währ­leis­tet ist.
  6. Der Auf­trag­ge­ber er­teilt al­le Auf­trä­ge, Teil­auf­trä­ge oder Wei­sun­gen do­ku­men­tiert. In Eil­fäl­len kön­nen Wei­sun­gen münd­lich er­teilt wer­den. Sol­che Wei­sun­gen wird der Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich do­ku­men­tiert be­stä­ti­gen.


§ 24.2 Ge­gen­stand und Dau­er der Ver­ar­bei­tung
  1. Die Ver­ar­bei­tung be­ruht auf ei­nem zwi­schen den Par­tei­en be­ste­hen­den Ver­trag (im Fol­gen­den „Ver­tra­g“). Die Dau­er der Ver­ar­bei­tung rich­tet sich nach der Dau­er des Ver­trags.
  2. Ge­gen­stand so­wie Art und Zweck der Ver­ar­bei­tung ist im Ver­trag ge­re­gelt. Ge­gen­stand der Ver­ar­bei­tung ist nicht die ori­gi­nä­re Nut­zung oder Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten durch den Auf­trag­neh­mer. Im Zu­ge der Er­fül­lung des Ver­trags kann al­ler­dings ein Zu­griff auf die vom Auf­trag­ge­ber ge­spei­cher­ten, per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten nicht aus­ge­sch­los­sen wer­den.


§ 24.3 Pf­lich­ten des Auf­trag­neh­mers
  1. Der Auf­trag­neh­mer ver­ar­bei­tet per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten aus­sch­ließ­lich wie ver­trag­lich ve­r­ein­bart oder wie vom Auf­trag­ge­ber an­ge­wie­sen, es sei denn, der Auf­trag­neh­mer ist ge­setz­lich zu ei­ner be­stimm­ten Ver­ar­bei­tung verpf­lich­tet. Der Auf­trag­neh­mer ver­wen­det die zur Ver­ar­bei­tung über­las­se­nen Da­ten für kei­ne an­de­ren, ins­be­son­de­re nicht für ei­ge­ne Zwe­cke.
  2. Der Auf­trag­neh­mer be­stä­tigt, dass ihm die ein­schlä­g­i­gen, all­ge­mei­nen da­ten­schutz­recht­li­chen Vor­schrif­ten be­kannt sind. Er be­ach­tet die Grund­sät­ze ord­nungs­ge­mä­ß­er Da­ten­ver­ar­bei­tung.
  3. Der Auf­trag­neh­mer verpf­lich­tet sich, bei der Ver­ar­bei­tung die Ver­trau­lich­keit st­reng zu wah­ren.
  4. Per­so­nen, die Kennt­nis von den im Auf­trag ver­ar­bei­te­ten Da­ten er­hal­ten kön­nen, ha­ben sich schrift­lich zur Ver­trau­lich­keit zu verpf­lich­ten, so­weit sie nicht be­reits ge­setz­lich ei­ner ein­schlä­g­i­gen Ge­heim­hal­tungspf­licht un­ter­lie­gen.
  5. Der Auf­trag­neh­mer si­chert zu, dass die bei ihm zur Ver­ar­bei­tung ein­ge­setz­ten Per­so­nen vor Be­ginn der Ver­ar­bei­tung mit den re­le­van­ten Be­stim­mun­gen des Da­ten­schut­zes und die­ses Ver­trags ver­traut ge­macht wur­den. Der Auf­trag­neh­mer trägt da­für Sor­ge, dass zur Auf­trags­ver­ar­bei­tung ein­ge­setz­te Per­so­nen hin­sicht­lich der Er­fül­lung der Da­ten­schutz­an­for­de­run­gen lau­fend an­ge­mes­sen an­ge­lei­tet und über­wacht wer­den.
  6. Im Fal­le von In­spek­tio­nen durch den Auf­trag­ge­ber oder ei­nem von die­sem be­auf­trag­ten Prü­fer wer­den die­se nach vor­he­ri­ger An­mel­dung un­ter Wah­rung ei­ner An­mel­de­frist von 3 Wo­chen zu den üb­li­chen Ge­schäfts­zei­ten und oh­ne Stör­ung des Be­triebs­ablaufs durch­ge­führt. Der Auf­trag­neh­mer darf hier­bei vor­ab die In­spek­ti­on von der Un­ter­zeich­nung ei­ner Ver­schwie­gen­heit­s­er­klär­ung hin­sicht­lich der Da­ten an­de­rer Kun­den und der ein­ge­rich­te­ten tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men ab­hän­gig ma­chen. Er darf zu­dem für den hier­bei ent­ste­hen­den Auf­wand ei­ne Ent­schä­d­i­gung ver­lan­gen. Der Auf­wand für ei­ne In­spek­ti­on ist zeit­lich auf 1 Tag pro Ka­len­der­jahr be­schränkt.
  7. So­weit der Auf­trag­neh­mer den Nach­weis der kor­rek­ten Um­set­zung der ve­r­ein­bar­ten Da­ten­schutzpf­lich­ten wie un­ter § 24.4 Abs. 4 die­ses Ver­tra­ges vor­ge­se­hen er­bringt, soll sich ei­ne Kon­trol­le auf Stich­pro­ben be­schrän­k­en.
  8. Soll­te ei­ne In­spek­ti­on durch ei­ne Da­ten­schutz­auf­sichts­be­hör­de oder ei­ne sons­ti­ge ho­heit­li­che Auf­sichts­be­hör­de des Auf­trag­ge­bers ei­ne In­spek­ti­on vor­neh­men, gilt grund­sätz­lich Ab­satz 6 ent­sp­re­chend. Ei­ne Ver­schie­gen­heit­s­er­klär­ung ist hier nicht er­for­der­lich, wenn die Auf­sichts­be­hör­de ei­ner be­rufs­recht­li­chen Ver­schwie­gen­heit un­ter­liegt, bei wel­cher im Fal­le ei­nes Ver­sto­ßes das Straf­ge­setz­buch straf­be­wehrt ist.
  9. Wird der Auf­trag­ge­ber durch Auf­sichts­be­hör­den oder an­de­re Stel­len ei­ner Kon­trol­le un­ter­zo­gen oder ma­chen be­trof­fe­ne Per­so­nen ihm ge­gen­über Rech­te gel­tend, verpf­lich­tet sich der Auf­trag­neh­mer den Auf­trag­ge­ber im an­ge­mes­se­nen Um­fang zu un­ter­stüt­zen, so­weit die Ver­ar­bei­tung im Auf­trag be­trof­fen ist.
  10. Aus­künf­te an Drit­te oder den Be­trof­fe­nen darf der Auf­trag­neh­mer nur nach vor­he­ri­ger Zu­stim­mung durch den Auf­trag­ge­ber er­tei­len. Di­rekt an ihn ge­rich­te­te An­fra­gen wird er un­ver­züg­lich an den Auf­trag­ge­ber wei­ter­lei­ten.
  11. So­weit ge­setz­lich verpf­lich­tet, be­s­tellt der Auf­trag­neh­mer ei­ne fach­kun­di­ge und zu­ver­läs­si­ge Per­son als Be­auf­trag­ten für den Da­ten­schutz. Es ist si­cher­zu­s­tel­len, dass für den Be­auf­trag­ten kei­ne In­ter­es­sens­kon­f­lik­te be­ste­hen. In Zwei­fels­fäl­len kann sich der Auf­trag­ge­ber di­rekt an den Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten wen­den.
  12. Der Auf­trag­neh­mer un­ter­rich­tet den Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich, wenn ihm Ver­let­zun­gen des Schut­zes per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten des Auf­trag­ge­bers be­kannt wer­den.


§ 24.4 Tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men
  1. Die im An­hang 1 be­schrie­be­nen Da­ten­si­cher­heits­maß­nah­men wer­den als ver­bind­lich fest­ge­legt. Sie de­fi­nie­ren das vom Auf­trag­neh­mer ge­schul­de­te Mi­ni­mum.
  2. Die Da­ten­si­cher­heits­maß­nah­men kön­nen der tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Wei­ter­ent­wick­lung ent­sp­re­chend an­ge­passt wer­den, so­lan­ge das hier ve­r­ein­bar­te Ni­veau nicht un­ter­schrit­ten wird.
  3. Der Auf­trag­neh­mer si­chert zu, dass die im Auf­trag ver­ar­bei­te­ten Da­ten von sons­ti­gen Da­ten­be­stän­den strikt ge­t­rennt wer­den. Ko­pi­en oder Du­p­li­ka­te wer­den oh­ne Wis­sen des Auf­trag­ge­bers nicht er­s­tellt. Aus­ge­nom­men sind tech­nisch not­wen­di­ge, tem­porä­re Ver­viel­fäl­ti­gun­gen, so­weit ei­ne Be­ein­träch­ti­gung des hier ve­r­ein­bar­ten Da­ten­schutz­ni­ve­aus aus­ge­sch­los­sen ist.
  4. Der Auf­trag­neh­mer führt den Nach­weis der Er­fül­lung sei­ner Pf­lich­ten durch re­gel­mä­ß­i­ge An­pas­sung und Ver­öf­f­ent­li­chung der ve­r­ein­bar­ten tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men auf sei­ner Web­si­te www.kon­tent.com. Der Nach­weis kann auch durch ge­neh­mig­te Ver­hal­tens­re­geln oder ein ge­neh­mig­tes Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren er­bracht wer­den.
  5. Der Auf­trag­neh­mer trifft die er­for­der­li­chen Maß­nah­men zur Si­che­rung der Da­ten und zur Min­de­rung mög­li­cher nach­tei­li­ger Fol­gen der be­trof­fe­nen Per­so­nen.


§ 24.5 Re­ge­lun­gen zur Be­rich­ti­gung, Lö­schung und Sper­rung von Da­ten
  1. Im Rah­men des Auf­trags ver­ar­bei­te­te Da­ten wird der Auf­trag­neh­mer nur ent­sp­re­chend der ge­trof­fe­nen ver­trag­li­chen Ve­r­ein­ba­rung oder nach Wei­sung des Auf­trag­ge­bers be­rich­ti­gen, lö­schen oder sper­ren.
  2. Den ent­sp­re­chen­den Wei­sun­gen des Auf­trag­ge­bers wird der Auf­trag­neh­mer je­der­zeit und auch über die Be­en­di­gung die­ses Ver­tra­ges hin­aus Fol­ge leis­ten.
  3. Wen­det sich ei­ne be­trof­fe­ne Per­son zur Be­rich­ti­gung, Lö­schung und Sper­rung an den Auf­trag­neh­mer wird die­ser die An­fra­ge falls zu­zu­ord­nen an den Auf­trag­ge­ber wei­ter­lei­ten. Der Auf­trag­neh­mer haf­tet bei der Er­fül­lung sei­ner Pf­lich­ten nicht da­für, wenn das Er­su­chen vom Auf­trag­ge­ber nicht, nicht rich­tig oder nicht frist­ge­recht be­ant­wor­tet wird.
  4. Da­ten, Da­ten­trä­ger so­wie sämt­li­che sons­ti­ge Ma­te­ria­li­en sind nach Auf­trag­s­en­de auf Ver­lan­gen des Auf­trag­ge­bers ent­we­der her­aus­zu­ge­ben oder zu lö­schen.


§ 24.6 Un­ter­auf­trags­ver­hält­nis­se (Su­b­un­ter­neh­mer)
  1. Der Auf­trag­ge­ber ist ge­ne­rell mit der Hin­zu­zie­hung von frem­den so­wie ver­bun­de­nen Un­ter­neh­men zur Er­fül­lung des Ver­trags, spe­zi­ell zur Auf­rech­t­er­hal­tung des tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Be­triebs ein­ver­stan­den. (Su­b­un­ter­neh­mer)
  2. Der Auf­trag­neh­mer wählt den Su­b­un­ter­neh­mer un­ter be­son­de­rer Be­rück­sich­ti­gung der Eig­nung der vom Su­b­un­ter­neh­mer ge­trof­fe­nen tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men sorg­fäl­tig aus.
  3. Der Auf­trag­neh­mer pu­b­li­ziert ei­ne Lis­te der ak­tu­ell ein­ge­setz­ten Su­b­un­ter­neh­mer im Kun­den­be­reich auf www.kon­tent.com.
  4. Es ob­liegt dem Auf­trag­neh­mer die aus die­sem Ver­trag ent­ste­hen­den, da­ten­schutz­recht­li­chen Verpf­lich­tun­gen auf die Su­b­un­ter­neh­mer zu über­tra­gen.
  5. Die vol­le Ver­ant­wor­tung für die vom Auf­trag­neh­mer ein­ge­schal­te­ten Su­b­un­ter­neh­mer bleibt beim Auf­trag­neh­mer.
  6. Un­ter­auf­trags­ver­hält­nis­se im Sin­ne die­ses Ver­trags sind nur sol­che Leis­tun­gen, die ei­nen di­rek­ten Zu­sam­men­hang mit der Er­brin­gung der Haupt­leis­tung auf­wei­sen. Ne­ben­leis­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se Trans­port, War­tung und Rei­ni­gung so­wie die In­an­spruch­nah­me von Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­di­enst­leis­tun­gen oder Be­nut­zer­ser­vice sind nicht er­fasst. Die Pf­licht des Auf­trag­neh­mers, auch in die­sen Fäl­len die Be­ach­tung von Da­ten­schutz und Da­ten­si­cher­heit si­cher­zu­s­tel­len, bleibt un­be­rührt.


§ 24.7 Rech­te und Pf­lich­ten des Auf­trag­ge­bers
  1. Für die Be­ur­tei­lung der Zu­läs­sig­keit der be­auf­trag­ten Ver­ar­bei­tung so­wie für die Wah­rung der Rech­te von Be­trof­fe­nen ist al­lein der Auf­trag­ge­ber ver­ant­wort­lich.
  2. Der Auf­trag­ge­ber in­for­miert den Auf­trag­neh­mer un­ver­züg­lich, wenn er Feh­ler oder Un­re­gel­mä­ß­ig­kei­ten bei der Prü­fung der Auf­trag­s­er­geb­nis­se fest­s­tellt.


§ 24.8 Be­en­di­gung des Auf­trags
  1. Die­se Ver­trags­be­stim­mung ver­lie­ren Ih­re Gül­tig­keit bei Be­en­di­gung des Ver­trags.
  2. Do­ku­men­ta­tio­nen, die dem Nach­weis der ord­nungs­ge­mä­ß­en Da­ten­ver­ar­bei­tung die­nen, sind durch den Auf­trag­neh­mer den je­wei­li­gen Auf­be­wah­rungs­fris­ten ent­sp­re­chend auch über das Ver­trag­s­en­de hin­aus auf­zu­be­wah­ren. Er kann sie zu sei­ner Ent­las­tung dem Auf­trag­ge­ber bei Ver­trag­s­en­de über­ge­ben.


§ 24.9 Haf­tung
  1. Auf­trag­ge­ber und Auf­trag­neh­mer haf­ten ge­gen­über be­trof­fe­nen Per­so­nen ent­sp­re­chend den Be­stim­mun­gen des Art. 82 DS-GVO.


§ 24.10 Sons­ti­ges
  1. Bei­de Par­tei­en sind verpf­lich­tet, al­le im Rah­men des Ver­trags­ver­hält­nis­ses er­lang­ten Kennt­nis­se von Ge­schäfts­ge­heim­nis­sen und Da­ten­si­cher­heits­maß­nah­men der je­weils an­de­ren Par­tei auch über die Be­en­di­gung des Ver­tra­ges ver­trau­lich zu be­han­deln. Be­ste­hen Zwei­fel, ob ei­ne In­for­ma­ti­on der Ge­heim­hal­tungspf­licht un­ter­liegt, ist sie bis zur schrift­li­chen Frei­ga­be durch die an­de­re Par­tei als ver­trau­lich zu be­han­deln.
  2. Soll­te Ei­gen­tum des Auf­trag­ge­bers beim Auf­trag­neh­mer durch Maß­nah­men Drit­ter (et­wa durch Pfän­dung oder Be­schlag­nah­me), durch ein In­sol­venz- oder Ver­g­leichs­ver­fah­ren oder durch sons­ti­ge Er­eig­nis­se ge­fähr­det wer­den, so hat der Auf­trag­neh­mer den Auf­trag­ge­ber un­ver­züg­lich zu ver­stän­di­gen.
  3. Für Ne­ben­ab­re­den ist die Schrift­form er­for­der­lich.
  4. Die Ein­re­de des Zu­rück­be­hal­tungs­rechts i. S. v. § 273 BGB wird hin­sicht­lich der im Auf­trag ver­ar­bei­te­ten Da­ten und der zu­ge­hö­ri­gen Da­ten­trä­ger aus­ge­sch­los­sen.
  5. Soll­ten ein­zel­ne Tei­le die­ser Ve­r­ein­ba­rung un­wirk­sam sein, so be­rührt dies die Wirk­sam­keit der Ve­r­ein­ba­rung im Üb­ri­gen nicht.



An­la­ge 1 - Tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men der KONTENT GmbH (Stand: 18.05.2018) 

 §1. All­ge­mei­nes
Der Auf­trag­ge­ber und der Auf­trag­neh­mer (die KONTENT GmbH) ha­ben un­ter Be­rück­sich­ti­gung des Stands der Tech­nik, der Im­p­le­men­tie­rungs­kos­ten, der Art, des Um­fangs, der Um­stän­de und der Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung so­wie der Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit und der Schwe­re der mit der Ver­ar­bei­tung ver­bun­de­nen Ge­fah­ren für die Rechts­gü­ter der be­trof­fe­nen Per­so­nen die er­for­der­li­chen tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men zu tref­fen, um bei der Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten ein dem Ri­si­ko an­ge­mes­se­nes Schutz­ni­veau zu ge­währ­leis­ten, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die Ver­ar­bei­tung be­son­de­rer Ka­te­go­ri­en per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten. Der Auf­trag­neh­mer nutzt im ei­ge­nen Rech­nen­zen­trum aus­sch­ließ­lich ei­ge­ne Hard­wa­re und rich­tet sich in jed­we­der Hin­sicht an die ein­schlä­g­i­gen tech­ni­schen Richt­li­ni­en und Emp­feh­lun­gen des Bun­de­sam­tes für Si­cher­heit in der In­for­ma­ti­ons­tech­nik. Die KONTENT GmbH hat die nach­fol­gen­den Maß­nah­men ge­trof­fen.

 §2. Tech­nisch or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men nach Art. 32 DSG­VO
Der Auf­trag­neh­mer hat ge­eig­ne­te Maß­nah­men zur Ver­trau­lich­keit, In­te­gri­tät, Ver­füg­bar­keit und Be­last­bar­keit so­wie Ver­fah­ren zur re­gel­mä­ß­i­gen Über­prü­fung, Be­wer­tung und Eva­lu­ie­rung im­p­le­men­tiert. Die Maß­nah­men ste­hen in Übe­r­ein­stim­mung mit dem IT-Si­cher­heits­kon­zept und wer­den re­gel­mä­ß­ig vom IT-Si­cher­heits­be­auf­trag­ten über­prüft.

 §2.1 Zu­tritts­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ver­weh­rung des Zu­tritts für Un­be­fug­te zu Ver­ar­bei­tungs­an­la­gen, mit de­nen die Ver­ar­bei­tung durch­ge­führt wird:
  • ed­we­de Au­ßen­tü­ren sind mit ei­nem ma­nu­el­len und tech­ni­schen Sch­ließ­sys­tem (Si­cher­heits­schlös­ser) ver­se­hen und grund­sätz­lich ver­sch­los­sen
  • al­le Rä­um­lich­kei­ten wer­den über­wacht und im Alarm­fall der Wach­di­enst in­for­miert
  • die den Mit­ar­bei­tern zur Ver­fü­gung ge­s­tell­ten Schlüs­sel sind per­so­nen­ge­bun­den re­gi­s­triert und die Schlüs­se­l­aus­ga­be wird quit­tiert
  • der Zu­tritt ist durch ma­te­ri­el­le (RFID-Chips und Schlüs­sel) und geis­ti­ge (PINs) Iden­ti­fi­ka­ti­ons­merk­ma­le ge­si­chert
  • das Zu­tritts­kon­troll­sys­tem so­wie die Alarm­an­la­ge sind über USV ge­gen Stro­m­aus­fall ge­si­chert
  • der Wach­di­enst über­wacht die Zu­trit­te und mel­det un­be­fug­te im 24/7-Sys­tem
  • der Zu­tritt zu der kun­den­ei­ge­nen Hard­wa­re ist aus­sch­ließ­lich durch den Kun­den selbst und durch das zu­stän­di­ge Per­so­nal mög­lich
  • Be­su­cher kön­nen sich nur in Be­g­lei­tung ei­nes Mit­ar­bei­ters in den Rä­um­lich­kei­ten be­we­gen
  • Per­so­nal von Drit­ten, ins­be­son­de­re für Rei­ni­gungs- und War­tungs­auf­ga­ben wird sorg­fäl­tig aus­ge­wählt


 §2.2 Zu­griffs­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass die zur Be­nut­zung ei­nes au­to­ma­ti­sier­ten Ver­ar­bei­tungs­sys­tems Be­rech­tig­ten aus­sch­ließ­lich zu den von ih­rer Zu­gangs­be­rech­ti­gung um­fass­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten Zu­gang ha­ben und Maß­nah­men wie die un­er­laub­te Tä­tig­keit in Da­ten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­men au­ßer­halb ein­ge­räum­ter Be­rech­ti­gun­gen ver­hin­dert wird:
  • die ver­ge­be­nen Zu­griffs­rech­te ori­en­tie­ren sich an dem auf­ga­ben­be­ding­ten und da­ten­schutz­recht­li­chen Er­for­der­nis­sen (need-to-know Prin­zip)
  • die Vor­ga­be von Pass­wor­tricht­li­ni­en inkl. Pass­wort­län­ge und Pass­wort­wech­sel er­folgt nach den Emp­feh­lun­gen das BSI
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • es be­ste­hen de­di­zier­te Auf­be­wah­rungspf­lich­ten
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird ein­ge­setzt
  • die Da­ten­trä­ger wer­den (so­weit mög­lich) ver­schlüs­selt


 §2.3 Zu­gangs­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ver­hin­de­rung der Nut­zung der Da­ten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­me durch Un­be­fug­te:
  • Mit­ar­bei­ter ar­bei­ten aus­sch­ließ­lich mit den per­so­na­li­siert an­ge­leg­ten Be­nut­zer­pro­fi­len, wel­che die Ein­ga­be ei­nes Pass­wort er­for­dern.
  • Vor­ga­be von Pass­wor­tricht­li­ni­en inkl. Pass­wort­län­ge und Pass­wort­wech­sel er­folgt nach den Emp­feh­lun­gen das BSI
  • ei­ne kla­re Tren­nung von Pro­duk­tiv- und Tes­t­in­fra­struk­tur
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • der Vi­ren­schutz (An­ti-Vi­ren­soft­wa­re) wird re­gel­mä­ß­ig ak­tua­li­siert
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on und -über­tra­gung ein­ge­setzt


 §2.4 Tren­nungs­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass zu un­ter­schied­li­chen Zwe­cken er­ho­be­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten ge­t­rennt ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen:
  • ei­ne kla­re Tren­nung von Kun­den­zu­grif­fen (lo­gi­sche Tren­nung durch in­di­vi­du­el­le Be­nut­zer­pro­fi­le mit Pass­wort­schutz)
  • ei­ne kla­re Tren­nung von Pro­duk­tiv- und Tes­t­in­fra­struk­tur
  • ge­t­renn­te Ver­ar­bei­tung zweck­ge­bun­de­ner Da­ten


 §2.5 Da­ten­in­te­gri­tät
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass ge­spei­cher­te per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten nicht durch Fehl­funk­tio­nen des Sys­tems be­schä­d­igt wer­den kön­nen:
  • bei den Be­triebs­sys­te­men und an­de­rer ein­ge­setz­ter Soft­wa­re wer­den al­le not­wen­di­gen Up­da­tes durch­ge­führt
  • bei der Ein­füh­rung neu­er Soft- oder Hard­wa­re wer­den Test- und Frei­ga­be­ver­fah­ren vor dem Pro­duk­tiv­ein­satz durchlau­fen
  • al­le re­le­van­ten Sys­te­me sind mit Raid-Con­trol­ler aus­ge­stat­tet
  • die Stör­fäl­le wer­den pro­zes­sual ge­mel­det und zeit­nah be­ho­ben
  • es be­ste­hen de­zi­dier­te Back­up- & Re­co­ve­r­y­kon­zep­te


 §2.6 Ein­ga­be­kon­trol­le
Maß­nah­men zur Ge­währ­leis­tung, dass nach­träg­lich über­prüft und fest­ge­s­tellt wer­den kann, wel­che per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu wel­cher Zeit und von wem in au­to­ma­ti­sier­te Ver­ar­bei­tungs­sys­te­me ein­ge­ge­ben oder ve­r­än­dert wor­den sind:
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert


 §2.7 Ver­füg­bar­keits­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten ge­gen Zer­stör­ung oder Ver­lust ge­schützt sind
  • es be­ste­hen de­zi­dier­te Back­up- & Re­co­ve­r­y­kon­zep­te
  • die Da­ten­wie­der­her­s­tell­bar­keit wird re­gel­mä­ß­ig ge­tes­tet
  • al­le re­le­van­ten Sys­te­me sind mit Raid-Con­trol­ler aus­ge­stat­tet
  • es be­steht ei­ne un­ter­b­re­chungs­f­reie Strom­ver­sor­gung (USV)
  • die Rä­um­lich­kei­ten sind in Brand­ab­schnit­ten ein­ge­teilt und je­weils mit Brand­schutz­ein­rich­tun­gen (Feu­er- und Rauch­mel­de­an­la­gen, Feu­er­lö­scher) ver­se­hen
  • die Kli­ma­an­la­gen sind re­dun­dant aus­ge­legt
  • Stör­fäl­le wer­den pro­zes­sual ge­mel­det und zeit­nah be­ho­ben
  • 24/7 Be­reit­schaft von Mit­ar­bei­tern zur Be­he­bung von Stör­un­gen
  • es wer­den ex­ter­ne und in­ter­ne tech­ni­sche Si­cher­heits­ana­ly­sen durch­ge­führt
  • die Strom­ver­sor­gung wird durch Re­dundan­zen si­cher­ge­s­tellt (Not­strom­ag­g­re­ga­te so­wie USV An­la­gen
  • die Hoch­was­ser- und Erd­be­ben­kri­ti­ka­li­tät wur­de DIN-ge­recht ge­prüft


 §2.8 Da­ten­trä­ger­kon­trol­le
Maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung des un­be­fug­ten Le­sens, Ko­pie­rens, Ve­r­än­derns oder Lö­schens von Da­ten­trä­gern:
  • die Da­ten­trä­ger (so­weit mög­lich) wer­den re­s­trik­tiv ein­ge­setzt und ver­schlüs­selt
  • die aus­ge­son­der­ten Da­ten­trä­ger wer­den in zu­tritts­kon­trol­lier­ten Räu­men ge­la­gert. Die­se wer­den dann da­ten­schutz­kon­form ge­löscht und ent­s­orgt.
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert


 §2.9 Spei­cher­kon­trol­le
  • die ver­ge­be­nen Zu­griffs­rech­te ori­en­tie­ren sich an dem auf­ga­ben­be­ding­ten und da­ten­schutz­recht­li­chen Er­for­der­nis­sen (need-to-know Prin­zip)
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Da­ten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­me sind pass­wort­ge­schützt
  • die Vor­ga­be von Pass­wor­tricht­li­ni­en inkl. Pass­wort­län­ge und Pass­wort­wech­sel er­folgt nach den Emp­feh­lun­gen das BSI


 §2.10 Be­nut­zer­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ver­hin­de­rung der Nut­zung au­to­ma­ti­sier­ter Ver­ar­bei­tungs­sys­te­me mit Hil­fe von Ein­rich­tun­gen zur Da­ten­über­tra­gung durch Un­be­fug­te:
  • die Remote Zu­grif­fe auf die Sys­te­me sind durch ver­schlüs­sel­te, Pass­phra­se- und Zer­ti­fi­kat-ge­si­chert
  • die ver­ge­be­nen Zu­griffs­rech­te ori­en­tie­ren sich an dem auf­ga­ben­be­ding­ten und da­ten­schutz­recht­li­chen Er­for­der­nis­sen (need-to-know Prin­zip)
  • die Zu­grif­fe auf An­wen­dun­gen, Da­tei­en und sons­ti­ge Da­ten (Ein­ga­be, Ve­r­än­de­rung und Lö­schung) wer­den für mög­li­che Aus­wer­tun­gen pro­to­kol­liert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • der Vi­ren­schutz (An­ti-Vi­ren­soft­wa­re) wird re­gel­mä­ß­ig ak­tua­li­siert


 §2.11 Über­tra­gungs­kon­trol­le
    Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass über­prüft und fest­ge­s­tellt wer­den kann, an wel­che Stel­len per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten mit Hil­fe von Ein­rich­tun­gen zur Da­ten­über­tra­gung über­mit­telt oder zur Ver­fü­gung ge­s­tellt wur­den oder wer­den kön­nen:
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on und -über­tra­gung ein­ge­setzt
  • bei der Über­tra­gung von E-Mail-Nach­rich­ten und sons­ti­gen In­for­ma­tio­nen wird (wenn mög­lich) ver­schlüs­selt und pseud­ony­mi­siert
  • die Hard- und Soft­wa­re al­ler tech­ni­schen Sys­te­me ist durch ei­ne Fire­wall ge­schützt
  • der Vi­ren­schutz (An­ti-Vi­ren­soft­wa­re) wird re­gel­mä­ß­ig ak­tua­li­siert


 §2.12 Trans­port­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass bei der Über­mitt­lung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten so­wie beim Trans­port von Da­ten­trä­gern die Ver­trau­lich­keit und In­te­gri­tät der Da­ten ge­schützt wird:
  • die Aus­wahl von Drit­ten er­folgt sorg­fäl­tig
  • es exi­tie­ren de­tail­lier­te ver­trag­li­che Re­ge­lun­gen zum Auf­trags­ver­hält­nis
  • im Ver­trag mit Drit­ten wer­den wirk­sa­me Kon­troll- und oder Zu­griffs- bzw. Lö­schungs­rech­te ve­r­ein­bart
  • es er­folgt ei­ne re­gel­mä­ß­i­ge Kon­trol­le durch den Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten
  • VPN-Tech­no­lo­gie (SSL/TLS) wird zur Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on ein­ge­setzt
  • bei der Über­tra­gung von E-Mail-Nach­rich­ten und sons­ti­gen In­for­ma­tio­nen wird (wenn mög­lich) ver­schlüs­selt und pseud­ony­mi­siert
  • beim phy­si­schen Trans­port wer­den die Trans­port­per­so­nen und -fahr­zeu­ge sorg­fäl­tig aus­ge­wählt


 §2.13 Wie­der­her­s­tell­bar­keit
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass ein­ge­setz­te Sys­te­me im Stör­ungs­fall wie­der­her­ge­s­tellt wer­den kön­nen:
  • es be­ste­hen de­zi­dier­te Back­up- & Re­co­ve­r­y­kon­zep­te
  • die Da­ten­wie­der­her­s­tell­bar­keit wird re­gel­mä­ß­ig ge­tes­tet
  • al­le re­le­van­ten Sys­te­me sind mit Raid-Con­trol­ler aus­ge­stat­tet


 §2.14 Zu­ver­läs­sig­keit
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass al­le Funk­tio­nen des Sys­tems zur Ver­fü­gung ste­hen und auf­t­re­ten­de Fehl­funk­tio­nen ge­mel­det wer­den:
  • Stör­fäl­le wer­den pro­zes­sual ge­mel­det und zeit­nah be­ho­ben
  • 24/7 Be­reit­schaft von Mit­ar­bei­tern zur Be­he­bung von Stör­un­gen
  • es wer­den ex­ter­ne und in­ter­ne tech­ni­sche Si­cher­heits­ana­ly­sen durch­ge­führt
  • bei der Ein­füh­rung neu­er Soft- oder Hard­wa­re wer­den Test- und Frei­ga­be­ver­fah­ren vor dem Pro­duk­tiv­ein­satz durchlau­fen
  • per­ma­nen­tes Moni­to­ring al­le Sys­te­me mit au­to­ma­ti­scher Aus­lö­sung der Not­fall­pro­ze­du­ren


 §2.15 Auf­trags­kon­trol­le
Maß­nah­men des Auf­trag­neh­mers zur Ge­währ­leis­tung, dass per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten, die im Auf­trag ver­ar­bei­tet wer­den, nur ent­sp­re­chend den Wei­sun­gen des Auf­trag­ge­bers ver­ar­bei­tet wer­den kön­nen:
  • die sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl von Drit­ten ge­schieht in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten
  • es exis­tie­ren de­tail­lier­te ver­trag­li­che Re­ge­lun­gen zum Auf­trags­ver­hält­nis
  • im Ver­trag mit Drit­ten wer­den wirk­sa­me Kon­troll- und oder Zu­griffs- bzw. Lö­schungs­rech­te ve­r­ein­bart
  • der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te kon­trol­liert re­gel­mä­ß­ig al­le Ver­ar­bei­tung­s­pro­zes­se


 §2.16 An­pas­sung der in­ner­be­trieb­li­chen Or­ga­ni­sa­ti­on an die be­son­de­ren An­for­de­run­gen des Da­ten­schut­zes
Der Auf­trag­neh­mer hat sich den fol­gen­den da­ten­schutz­recht­li­chen Stan­dards un­ter­wor­fen:
  • Er­ar­bei­tung ei­nes IT-Si­cher­heits­kon­zepts
  • Fer­ti­gung von in­ter­nen Da­ten­schutz- und Si­cher­heits­richt­li­ni­en (Po­li­cies) so­wie Ar­beits­an­wei­sun­gen
  • Re­gel­mä­ß­i­ge Kon­trol­le durch den Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten
  • Re­gel­mä­ß­i­ge Hin­wei­se und Er­mah­nun­gen, um das Pro­b­lem­be­wusst­sein zu för­dern
  • Ge­le­gent­li­che un­an­ge­kün­dig­te Kon­trol­le der Ein­hal­tung von Da­ten­schutz- und Da­ten­si­che­rungs­maß­nah­men

Der Auf­trag­neh­mer ge­währ­leis­tet, dass die Leis­tung­s­er­brin­gung grund­sätz­lich im haus­ei­ge­nen Re­chen­zen­tr­um­der KONTENT GmbH und un­ter Be­ach­tung des deut­schen Da­ten­schutz­rechts er­folgt. Die Leis­tun­gen des Auft­gag­neh­mers ori­en­tie­ren sich zu­dem so­weit mög­lich an den Vor­ga­ben der Nor­men der ISO27001 Zer­ti­fi­zie­rung. Zu­dem ver­folgt der Auf­trag­neh­mer die Pro­zes­se, um die An­for­de­run­gen der ISO 20000 zu er­fül­len. Der Auf­trag­neh­mer hat zu­dem nach den all­ge­mein an­er­kann­ten Re­geln von Wis­sen­schaft und Tech­nik die ope­ra­ti­ven Leis­tungs­kom­po­nen­ten re­dun­dant aus­ge­legt.